Die sozialen Netzwerke TikTok, X und Instagram sollen besonders von terroristischer Propaganda betroffen sein, so die irische Medienaufsicht CNAM. Die Anbieter müssten mehr Anstrengungen unternehmen, um dem EU-Gesetz gegen Terrorinhalte im Netz zu genügen.
Ticker
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Ticker vom 14.11.2024
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Fast 800 Millionen Euro Geldbuße soll Meta bezahlen. Das Unternehmen habe mit seinem Facebook Marketplace gegen das Kartellrecht verstoßen, so die EU-Kommission.
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Sie haben es wirklich getan: Das US-Satiremagazin The Onion kauft die Domain Infowars.com, auf der der rechte Verschwörungsideologe Alex Jones bis zu seinem Bankrott seine Inhalte verbreitet hatte.
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Chinesische Hacker:innen sollen unter anderem Anrufprotokolle und offenbar auch Inhaltsdaten aus Regierungskreisen erbeutet haben, wie FBI und US-Cybersicherheitsbehörde CISA in einer gemeinsamen Erklärung mitteilen.
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Hat sich Facebook mit der Einverleibung von Instagram und WhatsApp zu viel Marktmacht verschafft? Über eine Klage der US-Kartellaufsicht FTC soll nun ein Gericht entscheiden. Konzern-Mutter Meta dürfte sich mit aller Kraft gegen eine Aufspaltung wehren.
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Die australische Regierung plant Sorgfaltspflichten ("Digital Duty of Care") für große Online-Plattformen. So sollen sie etwa Risiken für die mentale Gesundheit mindern. Der Vorstoß ist Teil einer umfassenderen, geplanten Regulierung sozialer Medien und dürfte etwa Alterskontrollen enthalten.
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Viele Schüler:innen können im Netz kaum mehr als einen Link anklicken und swipen, bescheinigt eine aktuelle Studie. In jeder dritten Schule gibt es nicht mal WLAN. Doch weiterhin können sich Bund und Länder nicht auf einen Digitalpakt 2.0 einigen, der IT-Ausstattung und Digitalkompetenz verbessern soll.
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Amazons hatte monatelang das Buch des Auschwitz-Überlebenden Miklós Nyiszli gesperrt, wegen vermeintlich "anstößiger Inhalte". Der deutsche Verlag kam gegen die offenbar automatisierte Entscheidung erst an, nachdem die Jüdische Allgemeine darüber berichtete und zum Konzern durchdrang.
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Thomas Haldenwang ist nicht mehr Chef von Deutschlands Inlandsgeheimdienst, dem Bundesamt für Verfassungsschutz. Er hat sein Amt niedergelegt, um für die CDU für den Bundestag zu kandidieren.
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Ticker vom 13.11.2024
Wer Videospielmusik mag und gern auf stundenlangen Bahnfahrten der Vertonung von Mario oder Zelda lauscht: Nintendo reagiert auf den riesigen Erfolg von Videospiel-Playlists auf YouTube und brachte die Nintendo Music App an den Start. Trotz mehr als einer Million Downloads gibt es auch Kritik.
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Rund 80 Accounts mit insgesamt ungefähr 27 Millionen Followern hatte der Guardian auf X-Twitter. Doch mit dem Muskschen Kurznachrichtendienst ist für die britische Zeitung jetzt Schluss. Das Fass zum Überlaufen gebracht hat offenbar die US-Wahl, beziehungsweise das, was dazu auf X passiert ist.
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Weil es mit der Bundestagswahl jetzt schneller als ursprünglich geplant geht, muss auch der Wahl-o-mat sich sputen. Es werden junge Menschen gesucht, die mithelfen, die Thesen für die nächste Version zu entwickeln. Wer unter 26 Jahre alt ist, kann sich bis 28. November bewerben.
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Die Musik-Verwertungsgesellschaft GEMA verklagt OpenAI. Es geht um Urheberrechte an den Songtexten der Künstler:innen. Die habe die KI-Firma fürs Training von ChatGPT unbefugt genutzt. Entscheiden muss nun das Landgericht München.
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Bis Anfang 2023 sollte der Mobilfunkanbieter 1&1 mindestens 1.000 Antennenstandorte in Betrieb haben, aktiv sind aber nur 741. Damit verfehlt das Unternehmen weiterhin klar die Vorgaben. Für eine bundesweite Versorgung sind mehrere zehntausend Standorte notwendig.
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US-Geheimdienste und ihre 5-Eyes-Partner haben eine Liste der im Jahr 2023 am häufigsten ausgenutzten Schwachstellen veröffentlicht. Zero-Day-Angriffe spielen dabei eine immer größere Rolle.
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Das bei der EU-Kommission angesiedelte Büro für Künstliche Intelligenz hat eine öffentliche Konsultation gestartet. Festgezurrt werden sollen die Leitlinien für die Definition von KI-Systemen und die Anwendung von KI-Praktiken, die laut AI Act unannehmbare Risiken darstellen.
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Mehrere französische Medien verklagen das soziale Netzwerk X, weil es "verwandte Schutzrechte" ignoriere. Frankreich hat als erstes EU-Land das aus der Urheberrechtsrichtlinie stammende Leistungsschutzrecht umgesetzt.
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Der US-Geheimdienst Secret Service kann die Bewegungen von Menschen anhand von Handy-Standortdaten aus der Werbe-Industrie überwachen, auch ohne richterlichen Beschluss. Anhand interner E-Mails zeigt 404 Media: Die Beamt:innen diskutieren, ob das legal ist.
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Nach mehreren Rückschlägen für Tracking-basierte Werbung will Meta nun Vollbild-Werbeanzegien für Instagram und Facebook einführen, die Alternative zum Bezahlabo. Auch das will die Wiener Datenschutz-NGO noyb rechtlich prüfen.
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Kleine Wutrede von taz-Kolumnist Daniél Kretschmar über Enshittification, nicht nur beim "Kurznazidienst" Twitter/X: "All die Benefits in der initialen Wachstumsphase der Plattformen sind dazu da, die Nutzer*innen und die Werbetreibenden erst anzulocken und dann auf der Plattform in Geiselhaft zu nehmen."
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Ticker vom 12.11.2024
Lange Zeit konnte der Kabelanbieter Vodafone vom sogenannten Nebenkostenprivileg profitieren. Seit dem Sommer muss niemand mehr für TV-Kabelverträge bezahlen, die er oder sie nicht will. Die Folge: Vodafone verlor im vergangenen Quartal rund 2,2 Millionen TV-Kunden.
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Die EU-Kommission und europäische Organisationen für Verbraucherschutz verwarnen Apple. Das Unternehmen soll teilweise die Anti-Geoblocking-Regeln der EU verletzen. Apple hat nun einen Monat, um zu reagieren.
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Auch in Hamburg hat Rewe einen Supermarkt mit "Skelett-Kontrolle" eingeführt. Mittels Kamera-Überwachung soll eine Software nachverfolgen, welche Kund:innen welche Produkte einkaufen – um Menschen an der Kasse zu ersetzen.
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Sind vertrauenswürdige Hinweisgeber:innen nun ein "Instrument, das sich zumindest auszuprobieren lohnt" oder eine "strukturelle Gefährdung der Meinungsfreiheit"? Beim Verfassungsblog erläutern zwei Jurist:innen ihre gegenteiligen Positionen zu Trusted Flaggern.