Ticker

Jeden Tag sichtet die Redaktion zahlreiche netzpolitisch relevante Inhalte. Nicht über alles berichten wir selbst. Deshalb verlinken wir hier Lesenswertes, Wichtiges und Spannendes von anderswo, das euch interessieren könnte. Ihr könnt den Ticker auch als Feed oder Newsletter abonnieren.

  • Ticker vom 30.05.2025

    beck-aktuell

    In Chatnachrichten soll ein Feuerwehrmann das NS-Regime glorifziert haben; er verlor seinen Beamtenstatus. Das war rechtens, hat nun das Oberverwaltungsgericht Bremen bestätigt. Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig.

  • 404 Media

    In Texas hat die Polizei eine Frau, die einen Schwangerschaftsabbruch durchgeführt haben soll, über mehrere Bundesstaaten hinweg mit Nummernschildscannern gesucht. Nur zu ihrem eigenen Schutz, heißt es. Beruhigend ist das kaum.

  • tagesschau

    Unter der etwas platten Überschrift "Bildung statt Ballern" widmet sich tagesschau.de dem Thema "Serious Games". Das sind Computerspiele mit ernstem Inhalt, die sich etwa mit der Zeit des Nationalsozialismus beschäftigen.

  • heise online

    Ende 2026 soll die neue digitale Brieftasche verfügbar sein, auch bekannt als EUDI-Wallet. Ein Prototyp wurde heise online vorgeführt. Er soll zeigen, wie man sich mit der App künftig gegenüber einer Bank online ausweisen kann.

  • t3n

    Telegram hat eine Kooperation mit Twitter-Nachfolger X angekündigt. Für zunächst ein Jahr soll der Messenger das von X betriebene Sprachmodell Grok integrieren. Dafür soll Telegram 300 Millionen US-Dollar erhalten.

  • Der Spiegel

    Kulturstaatsminister Wolfram Weimer plant eine Digitalabgabe nach dem Vorbild von Österreich; eine Vorlage für ein Gesetz sei in Vorbereitung. Demnach sollen Online-Plattformen wie Meta oder Google in Deutschland künftig besteuert werden.

  • Ticker vom 28.05.2025

    Künftig soll der Netzausbau im „überragenden öffentlichen Interesse“ stehen, hat heute das Bundeskabinett beschlossen. Mehr Tempo soll die nationale Umsetzung des Gigabit Infrastructure Act bringen, heißt es auf Anfrage.

  • Business Insider

    Als würde "exklusives Meme-Coin-Dinner mit dem US-Präsidenten" nicht schon falsch genug klingen, gab es beim Stelldichein im Trumpschen Golf-Club eine Tourbillon-Uhr für den Top-Trump-Coin-Halter dazu.

  • marx.wtf

    Die Gewerkschaft der Polizei fordert nach der Messerattacke in Hamburg, dass Verhaltensscanner-Kameras eingesetzt werden sollen. Matthias Marx hat eine Liste zusammengestellt, welchen Grundrechtsgrusel die GdP in letzter Zeit sonst noch wollte.

  • The Guardian

    Im vom rechtsradikalen Pete Hegseth geleiteten US-Verteidigungsministerium herrscht Chaos. Nun berichtet der Guardian, dass drei jüngst entlassene Mitarbeiter illegal von der NSA überwacht wurden.

  • Mashable

    Immer mal wieder versuchen Tech-Konzerne ein neues Gerät zu entwickeln, das ähnliche Massenverbreitung findet wie das Smartphone. Nun plant ChatGPT-Betreiber OpenAI einen "Companion", der Nutzer:innen mit generativer KI durch den Alltag begleiten soll.

  • Tagesspiegel

    Der Grünen-Politiker Michael Labetzke arbeitet als Polizist. Er findet zwar den Slogan ACAB falsch, wie deswegen auf Grüne-Jugend-Chefin Jette Nietzard draufgehauen werde, gehe aber zu weit. Er verweist im Interview auf reale Probleme bei der Polizei.

  • taz

    Der Sammelband „Die Polizei in der offenen Gesellschaft“ geht der Frage nach, "wie Polizei in einer sozial vielfältigen Gesellschaft handeln kann, ohne selbst gesellschaftliche Exklusion zu verstärken". Eine Stärke des Buchs ist laut taz, dass darin auch Polizist:innen zu Wort kommen.

  • tagesschau.de

    Über drei Jahre lang haben Journalist:innen von STRG_F auf Pornoseiten zu nicht-einvernehmlichen Inhalten recherchiert. Dabei deckten sie unter anderem einen Fall aus Niedersachen auf, in dem ein Mann seine Frau jahrelang unter Betäubungsmittel gesetzt und vergewaltigt haben soll.

  • TechCrunch

    Der Gouverneur von Texas hat den Online Child Safety Bill unterzeichnet. Demnach müssen Google und Apple auf ihren App-Marktplätzen ab nächstem Jahr das Alter texanischer Nutzer:innen kontrollieren. Bis zuletzt soll Apple dagegen lobbyiert haben.

  • Facebook, Instagram und WhatsApp sollen Rechte von Sexarbeiter:innen respektieren; das fordern 44 Organisationen in einem offenen Brief an das Meta Oversight Board. Sie beklagen unter anderem Zensur und Account-Sperren, oftmals aufgrund automatischer Stichwortfilter.

  • heise online

    Auf den letzten Metern wollten Verbraucherschützer:innen vor Gericht verhindern, dass Meta KI-Systeme mit Nutzer:innendaten trainiert, sofern sie nicht aktiv widersprechen. Doch die Entscheidung fiel zugunsten von Meta. Die Bundesdatenschutzbeauftragte kritisiert das als "unfassbar".

  • taz

    Wie lässt sich die Macht der Tech-Konzerne eindämmen? Die taz fasst Ansätze zusammen, die Fachleute auf der Konferenz re:publica in Berlin vorgetragen haben, etwa mehr Personal bei Aufsichtsbehörden und höhere Geldstrafen.

  • Ticker vom 27.05.2025

    Euractiv

    Ursula von der Leyen hat ihre EU-Kommissar:innen hinter den Kulissen aufgefordert, nicht an der verbotenen Pride-Demo in Budapest teilzunehmen, um Viktor Orbán nicht zu provozieren. Die ungarische Regierung will Teilnehmer:innen auch per Gesichtserkennung identifizieren lassen.

  • The Verge

    Meta lobbyiert weiterhin ungeniert dafür, das Lebenswerk von Künstler:innen ungefragt in Geschäftsmodelle zu verpacken. Sonst wäre dies ein Todesstoß für die KI-Industrie, so Policy-Chef Nick Clegg.

  • EU-Kommission

    Wegen mangelnder Alterskontrollen hat die EU-Kommission im Namen des Jugendschutzes Verfahren gegen die Pornoseiten Pornhub, Stripchat, XNXX und XVideos gestartet. Grundlage ist das Gesetz über digitale Dienste (DSA).

  • The Guardian

    In Australien muss sich ein Mann vor Gericht verantworten, weil er nicht-einvernehmliche, sexuelle Deepfakes einer Prominenten verbreitet haben soll. Im laut Guardian "ersten Fall dieser Art" verlangt die australische Medienaufsicht eine Strafe von 450.000 Australischen Dollar.

  • Land Brandenburg

    Die Verbraucherschutzminister:innen der Länder fordern, die Abschaffung personalisierter Onlinewerbung zu prüfen. Tracking und Profilbildung zu Werbezwecken soll verboten werden können. Die Gefahren dahinter zeigten jüngst unsere Recherchen zu den Databroker Files.

  • beck-aktuell

    Ein mit Bundesmitteln gefördertes Sprachmodell soll Urteilstexte anonymisieren, damit sie veröffentlicht werden können. Aktuell seien nur wenige Gerichtsurteile öffentlich zugänglich, berichtet beck-aktuell, weil die Anonymisierung per Hand so aufwendig sei.