Ticker

Jeden Tag sichtet die Redaktion zahlreiche netzpolitisch relevante Inhalte. Nicht über alles berichten wir selbst. Deshalb verlinken wir hier Lesenswertes, Wichtiges und Spannendes von anderswo, das euch interessieren könnte. Ihr könnt den Ticker auch als Feed oder Newsletter abonnieren.

  • Ticker vom 08.07.2025

    beck-aktuell

    Das Landgericht Leipzig hat einem Facebook-Nutzer in einem Datenschutz-Fall 5.000 Euro Schmerzensgeld zugestanden. Seinen indivudellen Schaden musste er dafür nicht ausdrücklich darlegen. Das könnte eine Klagewelle lostreten, wie beck-aktuell erklärt.

  • heise online

    Das US-Militär gibt ab Ende Juli keine Satellitendaten mehr für Klimaforschung und Wetterprognosen heraus. Die lange geübte Praxis gilt nun als signifikantes IT-Sicherheitsrisiko.

  • Mit einem neuen Bericht zum Stand des Glasfaserausbaus will das Digitalministerium für mehr Transparenz sorgen. Darin werden erstmals adressgenaue Daten aus dem Breitbandatlas zusammen mit Daten zur Breitbandförderung ausgewertet.

  • tagesschau.de

    Bhutan hat kostengünstige Energie aus Wasserkraft und schürft damit Bitcoins. Es rangiere unter den "Top 5 der Bitcoin-Nationen" und finanziert mit den Krypto-Werten Gehälter im öffentlichen Dienst. Für die Coin-Farmen werden nun Stromressourcen ausgebaut.

  • Wiener Zeitung

    Zwei Redakteur:innen finden im Selbstversuch heraus, wie kurz der Weg von Workout-Videos auf TikTok bis zum Angebot von Steroiden ist. Außerdem fragen sie sich, was gegen Steroidmissbrauch in der Fitness-Szene helfen könnte.

  • beck-aktuell

    Das Bundesjustizministerium will Gerichtsverfahren digitaler machen. Was sich nach einem aktuellen Referentenentwurf für die Anwaltschaft ändern könnte, hat sich der Rechtsanwalt Stephan Göcken angeschaut.

  • tagesschau.de

    Nach der Pride-Parade in Budapest ermittelt die Polizei nicht gegen Teilnehmende – sondern überraschend gegen den Bürgermeister Gergely Karácsony. Laut Gesetz drohen ihm und den weiteren Veranstalter*innen bis zu ein Jahr Haft.

  • BR24

    Der Bundesdigitalminister will Testregionen für digitale Behördengänge einrichten, Bayern bewirbt sich schon mal um einen Platz. Als eine Art "Mini-Deutschland" sei das Bundesland prädestiniert, meint ein grüner Landtagsabgeordneter.

  • tagesschau.de

    Nach einer Reihe von Badeunfällen appellieren Schwimmmeister an Eltern schwimmender Kinder: Legt das Smartphone weg und schaut, was im Wasser passiert.

  • Ticker vom 07.07.2025

    Golem.de

    Bundesdigitalminister Karsten Wildberger, CDU, sucht die besten Varianten digitaler Dienstleistungen in der öffentlichen Verwaltung. Die will er als Bund dann allen Kommunen und Ländern zur Verfügung stellen – wie in einem App-Store.

  • The Verge

    Apple legt Einspruch beim Gericht der Europäischen Union (EuG) gegen die EU-Wettbewerbsstrafe in Höhe von rund 500 Millionen Euro ein. Laut EU-Kommission schottet Apple seinen App Store zu sehr ab.

  • The New York Times

    Eine radikale Fraktion sogenannter Rationalisten aus dem Silicon Valley soll eine Mordserie begangen haben. Es heißt, sie fürchteten eine „KI-Apokalypse“ und wollten handeln.

  • Techcrunch

    Letzte Woche wurde Elon Musks KI-Chatbot Grok „verbessert“, wie der Firmenchef auf X verkündete. Nun wirft das Tool mit noch mehr antisemitischen Verschwörungserzählungen und konservativen Thesen um sich.

  • Bundesnetzagentur

    Mit einem „KI-Service Desk“ will die Bundesnetzagentur Unternehmen, Behörden und Organisationen über die EU-Anforderungen beim Einsatz und bei der Entwicklung von künstlicher Intelligenz praxisorientiert informieren.

  • The Guardian

    Handyverbote in niederländischen Schulen sollen die Lernumgebung verbessert haben, so eine von der Regierung in Auftrag gegebene Studie. In den Niederlanden sind in rund zwei Dritteln der Schulen Handys inzwischen verboten, manche Schulen lassen Ausnahmen zu.

  • Golem.de

    Die Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche, CDU, will 2.200 deutschen Unternehmen drei Jahre lang bis zu 50 Prozent ihrer Stromrechnung zahlen. Auch Rechenzentren sollen unter den Begünstigten sein.

  • Süddeutsche Zeitung

    Einem polnischen Lastwagenfahrer handelte eine „Spionagebrille“ ein Strafverfahren ein. Mit der Sonnenbrille filmte er nicht ganz unbemerkt eine Polizeikontrolle und streamte sie laut Polizei live an seinen Arbeitgeber nach Polen.

  • taz

    In Georgien kommt verstärkt Videoüberwachung zum Einsatz, die Gesichtserkennungstechnik stammt vom chinesischen Unternehmen Dahua. Damit enttarnte Protestierende müssen mit hohen Geldstrafen rechnen.

  • Tagesspiegel

    Ein Bericht erklärt, wie Nordkorea Hacker*innen einsetzt, um die Staatskasse aufzupolstern. Die nordkoreanischen Hacker*innen gehörten zu den besten der Welt, heißt es dort.

  • Handelsblatt

    Ein neues und einheitliches Messverfahren der Bundesnetzagentur soll die Netzabdeckung aus Perspektive der Nutzer:innen erfassen. Strafen wegen verletzter Ausbauverpflichtungen gab es für Anbieter bislang allerdings nicht.

  • t3n

    Meta versucht, Mitarbeiter*innen von OpenAI abzuwerben. Um die Menschen im Unternehmen zu halten, hat OpenAI eine Woche Zwangsurlaub verordnet.

  • N-TV

    Die türkische Kartellbehörde ermittelt wegen angeblich wettbewerbsverzerrender Praktiken gegen den Musikstreaming-Dienst Spotify. Hintergrund sollen Streits darüber sein, dass Spotify sich weigert, Playlists mit "beleidigenden" und "provokanten" Titeln zu löschen.

  • CNN

    Der Tech-Milliardär Elon Musk gründet seine eigene Partei, die America Party. Sie soll sich vor allem gegen "Verschwendung" engagieren, es ist ein Seitenhieb gegen Musks Ex-Buddy Trump.

  • LTO

    Ein Jurastudent hat eine Software programmiert, die zu einer gerechteren Bewertung von Hausarbeiten führen soll. Sie setzt schon bei der Vergabe der fertigen Arbeiten an Korrektoren an. Ein Testlauf an der Universität Bayreuth war erfolgreich.