Ticker

Jeden Tag sichtet die Redaktion zahlreiche netzpolitisch relevante Inhalte. Nicht über alles berichten wir selbst. Deshalb verlinken wir hier Lesenswertes, Wichtiges und Spannendes von anderswo, das euch interessieren könnte. Ihr könnt den Ticker auch als Feed oder Newsletter abonnieren.

  • Ticker vom 21.05.2025

    Das Verwaltungsgericht Hannover hat entschieden, dass Cookie-Banner einen gut sichtbaren "Alles ablehnen"-Button enthalten müssen. Webseitenbetreiber dürfen Nutzende nicht dazu drängen, Cookies zu akzeptieren.

  • The New York Times

    US-Demokraten umgarnen derzeit Großspender:innen, um eine „Armee linkslastiger Online-Influencer:innen“ aufzubauen. Es gehe darum, den nächsten Joe Rogan zu finden, der in seinem reichweitenstarken Podcast Donald Trump unterstützt hatte.

  • SWR1

    Die Sendung Radioreport Recht nimmt sich in der aktuellen Folge das Thema Hackerparagrafen vor und spricht mit einem ethischen Hacker, bei dem trotz seiner guten Absichten plötzlich die Polizei vor der Tür stand.

  • LTO

    LTO widmet sich einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs. Der kam zum Ergebnis, dass es in bestimmten Fällen rechtmäßig ist, ein Handy durch zwangsweises Auflegen eines Fingers zu entsperren. Der Artikel erklärt die Hintergründe.

  • manager magazin

    Am Beispiel eines Onlinehändlers für Outdoor-Ausstattung zeigt der Text, welche Probleme bei Insolvenzen auftreten können und wie manche Händler verdeckt weitermachen, indem sie mit neuen Domains versuchen, ihren schlechten Ruf zu überdecken.

  • Ticker vom 20.05.2025

    LTO

    Polizist*innen dürfen Menschen dazu zwingen, mit dem Finger ihr Handy zu entsperren, wie der Bundesgerichtshof entschieden hat. Zu den Voraussetzungen gehört laut LTO eine richterlich angeordnete Durchsuchung. Zudem müsse der beabsichtigte Datenzugriff verhältnismäßig sein.

  • Der Spiegel

    Der aktuelle Jahresbericht der Bundesnetzagentur offenbart: 800.000 Haushalte müssen weiterhin mit Schmalspur-Internet von 10 MBit pro Sekunde klarkommen. Außerdem geht die klassische Telefonie zurück.

  • Handelsblatt

    In Spanien geht die Regierung zunehmend konsequent gegen Regelverstöße bei Ferienwohnungsvermietung auf Airbnb vor. Nun muss die Plattform 65.000 Angebote entfernen.

  • taz

    Im Interview berichten zwei Journalisten des Handelsblatts, was sie in Recherchen zur Arbeitskultur bei Tesla herausgefunden haben: "Das ist schon irre, wie Musk das schafft, diesen Moloch als Paradies zu verkaufen."

  • Der Spiegel

    Während die französische Justiz weiter gegen ihn ermittelt, erhebt Telegram-Chef Pawel Durow Vorwürfe gegen den französischen Auslandsgeheimdienst. Der habe ihn aufgefordert, auf Telegram zur Rumänien-Wahl "konservative Stimmen" zu bannen. Frankreich dementiert.

  • Future of Technology Institute

    Der britische Premierminister Starmer soll zum Schutz der Sicherheit und der Souveränität die Abhängigkeit von US-Tech-Unternehmen bei Infrastruktur, Datenverarbeitung und öffentlichen Dienstleistungen senken. Das fordern in einem offenen Brief KI-, Sicherheits- und Rechtsexpert:innen.

  • The Washington Post

    In New Orleans hat die Polizei zwei Jahre lang heimlich Gesichtserkennungstechnologie eingesetzt, um die Straßen nach Verdächtigen abzusuchen. Dies geschah ohne rechtliche Grundlage. Nach Anfragen der Washington Post wurde das Programm nun vorübergehend gestoppt.

  • The Verge

    US-Präsident Trump hat den Take It Down Act unterzeichnet. Das US-Gesetz (FAQ) richtet sich gegen sexualisierte Aufnahmen oder Deepfakes - und verpflichtet Plattformen, solche Inhalte zu löschen. Die Zivilgesellschaft warnt allerdings vor möglichem Missbrauch und Einschränkungen der Meinungsfreiheit.

  • Reuters

    Der Pharmaunternehmen Regeneron kauft das insolvente Gentest-Startup 23andMe und damit auch die genetischen Informationen von mehr als 15 Millionen Kund:innen, die über Gentests mehr über ihre Abstammung erfahren wollten.

  • TechCrunch

    Die Überwachungs-Apps Cocospy, Spyic und Spyzie wurden nach einem Datenleck offline genommen. Die Anwendungen spionierten persönliche Informationen von Millionen Smartphone-Nutzenden weltweit aus.

  • NBER

    Ob Software-Entwicklung, Journalismus oder Personalmanagement - der berufliche Einsatz von KI-Chatbots führt offenbar zu keinen nennenswerten Zeiteinsparungen. Eine Studie stellt damit auch die Erzählung infrage, dass generative KI den Arbeitsmarkt umkrempeln wird.

  • Ticker vom 19.05.2025

    Gizmodo

    Manchmal kann es so einfach sein: Um einen Wettbewerber zu übernehmen, musste der US-Netzbetreiber Verizon der Aufsichtsbehörde FCC lediglich versichern, Gleichstellungsprogramme zu streichen.

  • The Washington Post

    Betrug und Verschwendung von Steuergeldern wollte Elon Musks DOGE abstellen. Bislang hat das nur zu unnötigem Chaos und Rückziehern geführt, zuletzt ersichtlich an der zusammengekürzten Sozialversicherungsbehörde.

  • Tech Transparency Project

    Eine neue Untersuchung zeigt, wie inkonsistent X unter Elon Musk bei der Durchsetzung der eigenen Hausregeln ist. So können sich Vertreter:innen von Organisationen, die auf Terror-Sanktionslisten der USA stehen, auf der Plattform Reichweite als Premium-User kaufen.

  • nd

    Ein Appell an Faceboomer, nicht alles in "immer belehrende und entsprechend behämmerte Facebook- oder Insta-Postings zu gießen". Der Autor nennt das "Onkel-Hans-Phänomen" und sicherlich erkennt man den ein oder anderen Charakter wieder.

  • t3n

    OpenAI will in Abu Dhabi auf 26 Quadratkilometern eines der größten Rechenzentren der Welt errichten. Kritik daran gibt es nicht etwa wegen des massiven Strom- und Wasserverbrauchs, sondern wegen Sorgen vor chinesischem Einfluss.

  • The New York Times

    Angeblich um die Meinungsfreiheit zu schützen, streicht die Trump-Regierung weitere US-Forschungsprogramme über Desinformation zusammen.

  • The Guardian

    In der Diskussion um die Nutzung urheberrechtlich geschützter Werke für das Training von KI-Modellen hat sich der Sänger Elton John zu Wort gemeldet. Er bezeichnete die britische Regierung als "Loser", weil sie einen Vorschlag diskutiert, KI-Training auch ohne Urheber-Einverständnis zu erlauben.

  • heise online

    Der Journalist Stefan Krempl fasst die Geschehnisse rund um die E-Mail-Konto-Sperrung des Chefanklägers des Internationalen Gerichtshofs nochmal zusammen und arbeitet die Bedeutung von digitaler Souveränität heraus.