Ticker

Jeden Tag sichtet die Redaktion zahlreiche netzpolitisch relevante Inhalte. Nicht über alles berichten wir selbst. Deshalb verlinken wir hier Lesenswertes, Wichtiges und Spannendes von anderswo, das euch interessieren könnte. Ihr könnt den Ticker auch als Feed oder Newsletter abonnieren.

  • Ticker vom 11.09.2025

    tagesschau.de

    Der BND hat einen neuen Chef: Martin Jäger war zuvor Botschafter in der Ukraine, er hat aber auch an mehreren Stationen als Pressesprecher gearbeitet. Jäger löst Bruno Kahl ab, der seine Karriere als Botschafter im Vatikan fortsetzt.

  • MDR

    Heute ist Warntag. Wenn alles läuft wie geplant, sollten um 11 Uhr viele Handys über eine Cell-Broadcast-Nachricht alarmiert werden. Ebenfalls bimmeln sollten installierte Warn-Apps und Sirenen dürften heulen.

  • Ticker vom 10.09.2025

    AP

    In den letzten 25 Jahren haben US-Tech-Unternehmen den chinesischen Überwachungsstaat mehr ausgebaut als bisher angenommen.

  • Belltower News

    Verschwörungsideologien sind nicht exklusiv der politischen Rechten vorbehalten. Aber es gibt wichtige Unterschiede. Belltower News erklärt das anhand von Verschwörungsphänomenen, die im demokratischen Lager in den USA zu beobachten sind.

  • taz

    Eine taz-Journalistin entdeckt eine gefälschte Nachrichtenseite, die Inhalte ihrer Zeitung kopiert und Daten von Besucher:innen sammelt. Wie aber geht man vor, um einen solchen Klon offline zu bekommen?

  • Futurism

    Die Nutzung sogenannter Künstlicher Intelligenz geht in US-Unternehmen offenbar zurück. Es ist die bislang deutlichste Abnahme seit Beginn der Erhebung im November 2023 und insgesamt "ein ziemlich enttäuschender Sommer für die KI".

  • News Maschinen

    Die Journalistin Ulrike Langer hat mit Matt Daniels von The Pudding über ein Text-Generator-Experiment des Datenjournalismus-Mediums gesprochen, das zum Ergebnis kam: KI sei so etwas wie ein IKEA-Möbel für Journalismus.

  • Pro Asyl

    Pro Asyl und FragDenStaat haben vor Gericht erstritten, dass Lageberichte des Auswärtigen Amts ungeschwärzt veröffentlicht werden sollen. Die Bundesregierung will das nicht hinnehmen und hat einen Antrag auf Zulassung der Berufung gestellt.

  • The Guardian

    Das Strafmaß für den verurteilten Betreiber der Seite "Girls Do Porn" beträgt 27 Jahre Haft. Gelockt durch vermeintliche Model-Aufträge wurden Frauen zu sexuellen Handlungen vor der Kamera genötigt. Es ist einer der bekanntesten Fälle sexualisierter Gewalt in der Pornobranche.

  • Meduza

    Einem Bericht der Financial Times zufolge will die US-Regierung nicht länger mit der EU gegen Desinformation aus Russland, China oder Iran vorgehen. In der Ideologie der Trump-Regierung fallen solche Mühen unter Zensur, wie das russische Exilmedium Meduza einordnet.

  • LTO

    Die rechtswidrige Hausdurchsuchung bei einer minderjährigen SPD-Politikerin durch die Polizei Hagen schlägt weiter Wellen. Anlass waren CDU-kritische Sprüche an Hauswänden. LTO analysiert, warum der mögliche Skandal anders gelagert ist als es zunächst scheint.

  • NPR

    Über seine Investment-Gesellschaft ist Spotify-Chef Daniel Ek am deutschen Rüstungsunternehmen Helsing beteiligt. Unter anderem aus Protest dagegen verlassen Musiker*innen die Streaming-Plattform. Das National Public Radio hat mit einigen von ihnen gesprochen.

  • Ticker vom 09.09.2025

    LTO

    Smartphones "haben eine für die persönliche Lebensführung unverzichtbare Bedeutung", hat das Bundesverfassungsgericht festgehalten. Die Polizei darf sie deshalb nach einer Beschlagnahmung nicht unverhältnismäßig lange behalten. Anlass war ein Fall aus Bayern.

  • heise online

    Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) stellt fünf Menschen ein, damit diese den neuen TikTok-Account der Bundesregierung bespielen. Dabei rät die Bundesdatenschutzbehörde, TikTok „keinesfalls auf dienstlichen Geräten einzusetzen“.

  • beck-aktuell

    Apple hat den Rechtsstreit um unfreiwillig abgehörte Äußerungen von Siri-Nutzer:innen in den USA mit einem Vergleich beendet. Demnach sollen Betroffene bis zu 20 US-Dollar pro Gerät erhalten.

  • heise online

    Insektensterben? Kein Problem! Die Technik wirds schon richten. Damit Blüten auch von Robotern bestäubt werden können, werden sie jetzt gentechnisch verändert.

  • Electronic Frontier Foundation

    Die US-amerikanische Bürgerrechtsorganisation EFF warnt vor den negativen Folgen von Alterskontrollen im Netz. Gerade kleinere Anbieter hätten kein Budget für Kontrollsysteme oder Rechtsstreitigkeiten. Profitieren würden am Ende Big-Tech-Plattformen.

  • 404 Media

    Menschen, die sich Beamt:innen der US-Behörde ICE widersetzen, sollen mit der biometrischen Gesichtserkennung von Clearview AI verfolgt werden. Das sollen interne Unterlagen zeigen. Mit der Abschiebebehörde will die Trump-Regierung rassistische Deportationen umsetzen.

  • heise online

    1.500 Menschen bei WhatsApp haben uneingeschränkten Zugriff auf die Daten der Nutzer*innen. Das wurde jetzt bekannt, weil der Ex-Sicherheitschef das Unternehmen verklagt. Er sieht noch zahlreiche weitere Sicherheitsrisiken.

  • Die Zeit

    Warum PayPal so mächtig ist, erklärt Finanzdienstleistungsforscher Hans-Gert Penzel im Interview. Und auch, welches Angebot womöglich eine europäische Alternative bietet.

  • Der Standard

    Das chinesische Unternehmen Geedge Networks lieferte Zensur- und Überwachungstechnologie an mehrere größtenteils autokratische Staaten, darunter Myanmar, Pakistan und Kasachstan. Daran haben auch europäische Firmen verdient.

  • tagesschau.de

    Nach einem Protestaufruf der Opposition hat die türkische Regierung den Zugang zu zahlreichen Online-Diensten eingeschränkt. Betroffen sind unter anderem YouTube, Instagram und WhatsApp, dokumentiert Netblocks.

  • Ticker vom 08.09.2025

    The Washington Post

    Meta hat wissentlich interne Forschung vertuscht, die das eigene Versagen etwa beim Kinderschutz belegt hatte. Das allein ist nicht sonderlich neu; neu hingegen ist die Fülle an Dokumenten, die nun im Zuge einer Untersuchung des US-Kongresses ans Licht kommen.

  • VATM

    Ein offener Netzzugang und mehr Kooperationen zwischen Netzbetreibern und bisweilen Diensteanbietern könnten die Netze besser auslasten und zudem Doppelausbau vermeiden, argumentiert eine Studie von SBR-net Consulting.