Pussy Riot
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: Internet-Zensur in Russland: Jetzt auch Pussy Riot zensiert
CC-BY-SA-3.0 Игорь Мухин. : Internet-Zensur in Russland: Jetzt auch Pussy Riot zensiert In Russland wird jetzt auch das Punk-Gebet der Band Pussy Riot zensiert. Ein Moskauer Gericht ordnete an, dass das Video „extremistisch“ sei und damit im Internet nicht zugänglich sein darf. Provider riskieren Geldstrafen, wenn sie sich nicht daran halten, auch YouTube will das Video in Russland sperren.
Die Entscheidung ist zwar schon von Ende November, aber zu wichtig, unerwähnt zu bleiben. Die russische Agentur für internationale Informationen berichtet:
Russian Internet providers will be required to block access to the video once the three-day appeal period expires. Under Russian law, providers who host forbidden content are subject to criminal prosecution.
Google, which owns the video-hosting website YouTube, said it would block access to the video in Russia after it received a court order, according to the company’s Russia representative.
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: Hacktivismus: Russischer Abgeordneter fordert 15 Jahre Haft für Soli-Hack des Pussy Riot Gerichts
: Hacktivismus: Russischer Abgeordneter fordert 15 Jahre Haft für Soli-Hack des Pussy Riot Gerichts
In Russland soll das Hacken von Regierungswebseiten wie das Besetzen von Regierungsgebäuden bestraft werden: mit bis zu 15 Jahren Haft. Das fordert der russische Abgeordnete Ruslan Gattarov. Hacktivisten hatten die Webseite des Gerichts defaced, dass Mitglieder der feministischen Punkrock-Band Pussy Riot verurteilte.Vier Tage nach dem umstrittenen Urteil gegen die Punkband Pussy Riot wurde die Webseite des Khamovniki Gerichts aufgemacht und defaced. Unter anderem wurden Slogans wie „Freiheit für Pussy Riot“ gepostet und deren neuer Song Putin Lights Up the Fires abgespielt. Außerdem gab es noch ein homo-erotisches Musik-Video des bulgarischen Sängers Azis. Laut BBC stand zudem auf Russisch: „We are American group Anonymous. We don’t forget and we don’t forgive.“
Soweit, so normal im Internet. Auch der russische Parlamentsabgeordnete und Führer der Parteiorganisation „Junge Garde“ Ruslan Gattarov hält politische Hack-Aktionen dieser Art für vergleichbar mit Offline-Aktionen. Nur, dass er Website-Hacks mit dem illegalen Besetzen von Regierungsgebäuden gleichsetzt – und mit bis zu 15 Jahren Haft bestrafen will.
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