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: Netzpolitischer Wochenrückblick KW 38: Viel Snowden und wenig Datenschutz
Diese Woche war weniger erfreulich was den Datenschutz anging. - <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/">CC BY-NC-ND 2.0</a> via flickr/ <a href="https://www.flickr.com/photos/paturo2009/16784326653/in/photolist-rzb4yi-t133Us-a8aQFF-enE3EF-dQnaRj-gv48GY-iAKa5n-aCjKeL-bE8inF-5R9QQs-eoMgkT-spmV8E-npiAAy-grKtts-v3se7W-9wgxuG-9zSCyb-4wPd4E-4Gp4s6-fJDiWv-pq7AHj-nb13sy-rxKDd7-dhqS4L-48kxK-75MET6-9fGqE1-D1Zoc-8HtnJh-4zuroa-aRP5QK-6kvU6s-ig1agV-ejGRVD-bpCxsn-8LTpvZ-6n9qbB-of1fnf-ca6pW-dYMoqa-eX5EGB-dMfgWN-qgNQJd-dN3cnM-9jnZjD-bsZubp-d8xhWN-qcQEaV-9pc9g-CeStM">Xonxa</a> : Netzpolitischer Wochenrückblick KW 38: Viel Snowden und wenig Datenschutz Wie fast jede Woche gibt es auch dieses Mal neue Forderungen nach mehr Überwachung. Anscheinend hat niemand aus Snowden, dessen Spielfilm diese Woche Premiere feiert, gelernt. Währenddessen werden YouTuber vor einem Interview mit Jean-Claude Juncker eingeschüchtert, um ja keine unangenehmen Fragen zu stellen.
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: Facebook legt plötzlich Wert auf Privatsphäre
: Facebook legt plötzlich Wert auf Privatsphäre Die Privatsphäre ist zurück – als Geschäftsmodell. Das Online-Magazin Slate schreibt über die Kehrtwende Facebooks im Bereich der Privatsphäre. Während vor vier Jahren noch ‚Offenheit’ das große Ideal war und Privatsphäre nach Zuckerberg keine soziale Norm mehr war, wendet sich jetzt das Blatt – und mit ihm Facebooks Anstrengungen, dem Wunsch der Nutzer nach Privatheit nachzukommen.
Aktionen wie der Kauf vom Whatsapp, die Einführung der anonymen Login-Möglichkeit für andere Dienste, die umfangreichen Privatsphäre-Einstellungsmöglichkeiten – all das spricht die Sprache der Umorientierung, der Entfernung von der Alles Teilen-Maxime und dem Offenheitsgrundsatz. Slate-Autor Will Oremus hat ein Statement Zuckerbergs von letztem Mittwoch (23. Juli) auf die Frage nach einer strategischen Veränderung der Firma bezüglich der Privatsphäre transkribiert. Hier die zentralen Aussagen auf Deutsch:
Einer der Aspekte auf die wir uns am meisten konzentrieren ist das Schaffen privater Räume für Leute wo sie Dinge teilen und interagieren können wie nirgendwo sonst. […]
Wir suchen also nach neuen Möglichkeiten um solche neue Dynamiken zu schaffen und neue, andere private Räume für Leute zu öffnen wo sie unbedenklich Dinge teilen können oder die Freiheit haben, etwas anderen gegenüber auszudrücken, die sie woanders nicht hätten. Das ist einer der Gründe, warum ich persönlich von „Messaging“ so begeistert bin.
Denn ab einem bestimmten Punkt willst du doch nur noch eine bestimmte Anzahl von Fotos mit allen deinen Freunden teilen. […]Wir sehen also unsere Arbeit ganz grundsätzlich darin, Menschen diese Räume und Werkzeuge anzubieten. Was sich sehr davon unterscheidet, was viele Leute denken was Facebook ist.
Was sich auch davon unterscheidet, was Zuckerberg unter Facebook verstand. Aber tatsächlich lernt Facebook – dank der zahlreichen Informationen, Daten und direkten oder impliziten Feedbacks seiner Nutzer – immer mehr dazu. Und würde sich selbst im Geschäft schädigen, wenn es darauf nicht einginge. Facebook braucht seine Nutzer, um seinen Wert nicht zu verlieren. Wenn die Nutzer lieber Dinge privat teilen, dann reagiert es darauf. Das Vertrauen der Nutzer soll zurückgewonnen werden, damit weiterhin eine Kapitalisierung der Daten stattfinden kann.