Last Week Tonight
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: John Oliver: Apple vs. FBI
: John Oliver: Apple vs. FBI HBOs britischer Satiriker John Oliver hat die jüngste Folge seiner Show „Last Week Tonight“ erneut einem netzpolitischen Thema gewidmet. Dank des aktuellen Anlasses „Apple vs. FBI“ thematisiert die Episode „Verschlüsselung“ und Hintergründe zur juristischen Auseinandersetzung zwischen der Strafverfolgungsbehörde und des Technik-Konzerns.
Die wie immer gut informierte Sendung streift die Crypto Wars der 1990er Jahre, kurze Einspieler politischer Beamte der USA werden gezeigt (deren Sachverstand erwartungsgemäß als ausbaufähig dargestellt wird) und auch Apple als Technik-Gigant kommt nicht nur gut weg. „There’s no easy side to be on“, meint Oliver. Das Show-Segment gibt’s hier in voller Länge zu sehen. Viel Spaß!
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: John Oliver über Patent-Trolle
: John Oliver über Patent-Trolle Der exilierte Brite hat mal wieder ein netzpolitisches Thema in seiner US-Talkshow Last Week Tonight behandelt: dieses Mal geht es um Patent-Trolle.
Patent-Trolle sind Unternehmen, deren Geschäftsmodell die Klage ist. Sie kaufen Patente auf, um damit andere Entwickler zu erpressen. Hierbei handelt es sich meist um die Patentierung von sehr vagen Beschreibungen und dann warten die Firmen darauf, dass jemand etwas entwickelt, das zufälligerweise dazu passt. Die EFF hat weist immer wieder darauf hin, wie sehr diese Patent-Trolle in den USA das Recht auf Meinungsfreiheit und Innovation bedrohen.
Wer mehr hierzu wissen will, kann sich den Dokumentarfilm „The Patent Wars: Von Patent-Trollen und indischem Reis“ anschauen.
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: John Oliver interviewt Edward Snowden: Statt NSA-Überwachung besser vom „Dick-Pic-Program“ sprechen?
: John Oliver interviewt Edward Snowden: Statt NSA-Überwachung besser vom „Dick-Pic-Program“ sprechen?
Für die jüngste Ausgabe seiner Show Last Week Tonight flog John Oliver nach Moskau für ein Interview mit Edward Snowden. Das sehenswerte Gespräch gliedert sich im Wesentlich in zwei Teile: Im ersten, durchaus kontrovers geführten Teil thematisiert Oliver die Probleme beim Leaken von großen Mengen an Dokumenten.Im zweiten Teil geht es vor allem um jene Frage, die in Deutschland nicht nur Sascha Lobo und netzpolitik.org seit Snowdens Enthüllungen umtreibt: Wie kann es gelingen die Bevölkerung für das Thema NSA-Überwachung zu interessieren, wenn nicht gar zu sensibilisieren? John Olivers Antwort auf diese Frage: Re-Framing des NSA-Überwachungsprogramms als „The Dick Pic Program“:
This is the most visible line in the sand for people: Can. They. See. My. Dick? So with that in mind, look inside that folder. That is a picture of my dick. So let’s go through each NSA program and explain to me its capabilities in regards to that photograph of my penis.
Das Interview istleider (noch) nichtmittlerweile über den offiziellen Youtube-Account von Last Week Tonight verfügbar, das Interviewsegment beginnt bei Minute 14.