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Gläserner User: Wie Verlage ihre Leser ausspähen

NDR-Zapp berichtete vergangene Woche über „Gläserner User: Wie Verlage ihre Leser ausspähen“. Journalisten beschwören gern das Bild von der Datenkrake Google und Facebook. Im Digitalen aber spionieren Verlage selbst ihre Leser mit sogenannten Trackern aus. Inhalt von YouTube anzeigen In diesem Fenster soll ein YouTube-Video wiedergegeben werden. Hierbei fließen personenbezogene Daten von Dir an YouTube.…

  • Markus Beckedahl

NDR-Zapp

berichtete vergangene Woche über „Gläserner User: Wie Verlage ihre Leser ausspähen“.

Journalisten beschwören gern das Bild von der Datenkrake Google und Facebook. Im Digitalen aber spionieren Verlage selbst ihre Leser mit sogenannten Trackern aus.

In diesem Fenster soll ein YouTube-Video wiedergegeben werden. Hierbei fließen personenbezogene Daten von Dir an YouTube. Wir verhindern mit dem WordPress-Plugin „Embed Privacy“ einen Datenabfluss an YouTube solange, bis ein aktiver Klick auf diesen Hinweis erfolgt. Technisch gesehen wird das Video von YouTube erst nach dem Klick eingebunden. YouTube betrachtet Deinen Klick als Einwilligung, dass das Unternehmen auf dem von Dir verwendeten Endgerät Cookies setzt und andere Tracking-Technologien anwendet, die auch einer Analyse des Nutzungsverhaltens zu Marktforschungs- und Marketing-Zwecken dienen.

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Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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9 Kommentare zu „Gläserner User: Wie Verlage ihre Leser ausspähen“


  1. „Wir sind ja glücklich, hier weitgehend auf Tracking verzichten zu können, um Euch vor Ausspähung schützen zu bewahren. “

    Wenn jemand es können sollte/müsste, komplett auf Tracking zu verzichten, dann netzpolitik. Vollhonk. echtma.

    Herr Beckedahl m)


    1. Olivetti

      ,

      Anzeigen ganz ohne Tracking geht halt nicht -> selber Vollhonk.


      1. Schnittstelle bei den Webseiten definieren wo die Werbeindustrie ihre Anzeigen anliefern kann, die Werbung wird dann aber über den Server der Webseite ausgespielt. Fertig. Wieso sollte das nicht gehen?


      2. Unsere Anzeigen haben kein Tracking. Wir binden die Banner als Grafiken ein. Wir haben hier ein Zählpixel der VG Wort, was man unter Umständen als Tracking definieren könnte, außerdem binden wir mitunter Youtube-Videos wie hier als Service für die Leser ein, die wiederum leider Tracking enthalten.


      3. justme2h

        ,

        @Markus: Habt ihr Pläne langfristig unabhängiger von Youtube zu werden? Im leichtesten Fall könntet ihr einfach auf die Original Seiten verweisen, in diesem Fall z.B.:
        http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/Glaeserner-User-Wie-Verlage-ihre-Leser-ausspaehen‑,zapp7886.html

        (Ist natürlich nur sinnvoll, wenn die Videos auch dauerhaft auf der Original-Seite bleiben und nicht nur 7 Tage verfügbar sind…).
        Lassen sich die Videos von den jeweiligen Seiten nicht auch einfach hier einbinden? Oder wo sind da die Nachteile?

        Schon klar, dass es unsinnig ist, wenn ihr jetzt anfangt Videos von Dritten selbst zu hosten, nur weil ihr einen (kurzen) Bericht zu dem Video geschrieben habt, aber wenn der Macher das Video auch außerhalb von Youtube und co. anbietet, könntet ihr das doch auch nutzen.
        Für event. eigene Videos könntet ihr euch mal bei Gelegenheit Projekte wie z.B. MediaGoblin anschauen:
        http://mediagoblin.org/


        1. Danke für den Link. Ich war bei Zapp, hab den einzelnen Beitrag nicht gefunden und mich auf der Seite verloren. Dann hab ich aufgegeben, weil ich nicht mehr Zeit mit dem Suchen als mit dem Verbloggen verbringen wollte.

          Selbst hosten geht nicht wegen Urheberrecht und die Depublizierung erfordert es leider, auf andere Plattformen zurück zu greifen.


  2. DerSkeptiker

    ,

    Um Tracker zu blocken empfehle ich Mozilla Firefox mit dem Addons Ghostery, adblock plus und noscript. :P


  3. LieberTrekkingAlsTracking

    ,

    Ausgerechnet golem wird als Positivbeispiel angeführt, dabei haben die Adsense, nuggad, doublclick, usw. drauf. Und gerade golem fordert seit langem schon mit moralischem Zeigefinger auf, dass man besser Adblocker und Trackingblocker deinstalliert. :-(


    1. Golem bietet mit Golem Pur auch eine Werbefreie Variante, die kostet dann aber etwas: https://account.golem.de/login

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