Edward Snowden hat jetzt den Berliner Menschenrechtsanwalt Wolfgang Kaleck als seinen deutschen Anwalt ernannt. Der Tagesspiegel hatte am Wochenende ein ausführliches Interview mit Kaleck, der auch Generalsekretär des European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR) ist, veröffentlicht: „Edward Snowden hat nichts verkauft, nichts gewonnen. Er verdient Respekt“
Snowden ist 30, er sitzt in Russland fest, wo er bis Mitte dieses Jahres noch Asyl hat, seine Familie kann er nicht besuchen. Geht’s ihm gut?
Mein Gefühl ist, er geht seinen Weg. Er braucht viel Unterstützung, er wünscht sich viel Unterstützung, aber mehr für die Sache als für sich selbst. Er fordert – gerade von uns Europäern: Redet über Whistleblower insgesamt, redet über ihren Schutz, gebt ihnen einen besseren rechtlichen Status!
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Ein Kommentar zu „Interview: Edward Snowden ernennt Berliner Anwalt Kaleck“
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Vollkommen richtig. Aber: bitte mal die Meldung eins weiter oben angucken, die mit den G6+1‑Treffen.
Ganz bestimmt werden die ins Haus geholten ‚Freunde’ Themen wie Whistleblower-Schutz-Verbesserung jubelnd beklatschen – so als eingeschleischte Verfassungsfreunde der besten Demokratie der Welt von God’s own Country im Land of The Free.
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