Zum dritten Mal veranstalten Corporate Europe Observatory, Friends of the Earth Europe, LobbyControl und Spinwatch gemeinsam den Negativpreis der „Worst EU Lobbying Awards“, um auf kontroverse Lobby-Methoden in der EU aufmerksam zu machen und vom Gebrauch solcher Methoden abzuschrecken.
Die Suche nach den schlimmsten Beispielen von Lobbyismus und Greenwash in der Europäischen Union im Jahr 2007 hat begonnen. Für die dritte Ausgabe der ‘Worst EU Lobbying’ Awards können ab sofort Nominierungen eingereicht werden! Dieses Jahr werden Preise in zwei Kategorien verliehen: Der „Worst EU Lobbying Award“ wird an Lobbyisten, Unternehmen oder Interessenverbände vergeben, die 2007 manipulative, irreführende oder andere problematische Taktiken in ihrer Lobbyarbeit in Brüssel verwendeten. Außerdem wird ein zusätzlicher Preis in der Kategorie „Worst EU Greenwash“ vergeben. Damit werden Unternehmen ausgezeichnet, deren Werbung, PR- und Lobbyrhetorik im Widerspruch zu den wahren Umweltauswirkungen ihres Kerngeschäfts steht.
Letztes Jahr gewann ExxonMobil für die Förderung von Tarnorganisationen, die den KLimawandel in Frage stellen. Im Jahre davor gewann die Campaign for Creativity, bekannt aus der Softwarepatente-Debatte.
Mehr dazu gibt es bei LobbyControl: Nominierungsphase für die Worst EU Lobbying Awards 2007 startet.
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Ein Kommentar zu „Nominierungsphase für die Worst EU Lobbying Awards 2007 startet“
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[…] Lobbyisten in Ministerien, über den Einfluss der Industrie und ihrer Verbände auf Politik, Bildung und andere Bereiche wird ja in der Politik breit diskutiert. PR, Sponsoring, Lobby-Arbeit […]
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