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Neues auf dem Spiele-Markt

Telepolis berichtete zweimal über verschiedene Computerspiele-Projekte mit unterschiedlichen Ansätzen. Da gibt es erstmal das interessante deutsche Spiel „EDU“, welches Shooter-Elemente mit Wissen verbindet: Kreide statt Knarre Das an der Uni Jena entwickelte Computerspiel „EDU“ zeigt allen Politikern, die sich den Mund fransig babbeln, wenn es um die so genannten Killerspiele geht, dass die Diskussion um…

  • Markus Beckedahl

Telepolis berichtete zweimal über verschiedene Computerspiele-Projekte mit unterschiedlichen Ansätzen. Da gibt es erstmal das interessante deutsche Spiel „EDU“, welches Shooter-Elemente mit Wissen verbindet: Kreide statt Knarre

Das an der Uni Jena entwickelte Computerspiel „EDU“ zeigt allen Politikern, die sich den Mund fransig babbeln, wenn es um die so genannten Killerspiele geht, dass die Diskussion um ein Verbot derartiger Games weit am Ziel vorbeischießt. Steckt da, sofern es nicht menschenunwürdig zugeht, nicht vielleicht sogar Potenzial für Neues drin?

Etwas politisch motivierter ist „Das chinesische Killerspiel gegen die Korruption“:

Die chinesische Regierung versucht, gegen die Korruption in Staat und Partei anzugehen. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtet, haben nach Einführung neuer Maßnahmen zur Korruptionsbekämpfung im Mai 1790 Staatsbedienstete im Juni „freiwillig“ ihr Fehlverhalten gemeldet. Wer innerhalb von 30 Tagen seine Missetaten eingesteht, sollte mildere Strafen erhalten, während die anderen hart bestraft würden. Um zur Jagd auf korrupte Staatsdiener anzustacheln und sie als verdammungswürdig darzustellen, bietet nun der Disziplinarausschuss der Kommunistischen Partei im Distrikt Haishu der Stadt Ningbo seit dem 25. Juli ein Online-Spiel auf dem China Anti-Corruption Culture Gaming Net an.

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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2 Kommentare zu „Neues auf dem Spiele-Markt“


  1. Hoshpak

    ,

    EDU gefällt mir eigentlich ganz gut, nur läuft bis jetzt leider kein einziger Server. Aber auch wenn im pdf groß „Games for Windows“ steht basiert das ganze auf der darkplaces-Engine und kann problemlos unter Linux wieder kompiliert werden. Ich habe schon ein paar Testbuilds fertig und werde die mal hochladen (dauert leider ne Weile).

    Vielleicht hat ja auch irgendjemand hier einen untätigen Server und könnte mal einen für EDU aufsetzen.


  2. Hoshpak

    ,

    Meine Testbuilds stehen jetzt zur Verfügung:
    http://pozimski.eu/edu-demo.tar.bz2 (Falls das zu viel Traffic erzeugt werde ich es eventuell wieder down nehmen)

    Bitte beachtet die Hinweise im README und wie gesagt, ein Server wäre nett ;-)

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