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Freie Software in der Internet-Enquete: Letzte Chance für Teilnahme

Die Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“ besteht seit Mai 2010. Ihr Ziel ist es, die Auswirkungen des Internets auf Politik und Gesellschaft zu untersuchen und später Empfehlungen an das Parlament auszusprechen. Ich selbst war bei fast allen Sitzungen der Projektgruppe „Interoperabilität, Offene Standards, Freie Software“ dabei. Ich kann nur allen, die sich für Freie Software…

  • Matthias Kirschner

Die Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“ besteht seit Mai 2010. Ihr Ziel ist es, die Auswirkungen des Internets auf Politik und Gesellschaft zu untersuchen und später Empfehlungen an das Parlament auszusprechen. Ich selbst war bei fast allen Sitzungen der Projektgruppe „Interoperabilität, Offene Standards, Freie Software“ dabei. Ich kann nur allen, die sich für Freie Software interessieren und in Berlin wohnen empfehlen, sich so eine Sitzung selbst anzuschauen. Um Euch für diese Projektgruppe anzumelden, habt Ihr allerdings nur noch bis Montag, den 26. November, Zeit.

Jetzt Anmelden! In dieser Projektgruppe wird es nur noch zwei Sitzungen geben: Eine Klausurtagung am 30. November 2012, 12.00 bis 17.00 Uhr (Anmeldung per E‑Mail bis Montag 12 Uhr, wurde verlängert) und eine Sitzung am 10. Dezember 2012, von 15.00 bis 17.00 Uhr (Anmeldung per E‑Mail bis 4. Dezember 12 Uhr).

Außerdem könnt Ihr bis zur nächsten Sitzung noch als 18. Sachverständiger (das ist die Bezeichnung für alle, die über das Internet teilnehmen) Vorschläge dazu machen, was die Bundesregierung für Freie Software in Deutschland und der EU unternehmen soll. Das stellt Ihr auf der Beteiligungsplattform unter „Vorschläge“ ein; dort könnt Ihr auch andere Vorschläge bewerten. Alle eingereichten Vorschläge werden in den Sitzungen besprochen und dann in den Abschlussbericht der Projektgruppe aufgenommen.

Wenn ihr Euch auf die Sitzung am Freitag etwas vorbereiten wollt, dann bietet es sich an, meinen Erfahrungsbericht „Experte in der Internet-Enquete“ zu lesen. Falls Ihr darüber hinaus Fragen habt, könnt Ihr mich gerne kontaktieren. Und wenn Euch die Arbeit der FSFE in der Internet-Enquete gefällt, dann werdet Supporter der FSFE: Das kostet kein Geld und dauert nur vier Minuten. (Außerdem freuen wir uns natürlich immer über Spenden.)

Über die Autor:innen

  • Matthias Kirschner

    Matthias Kirschner ist Präsident der Free Software Foundation Europe. 1999 begann er GNU/Linux zu nutzen und realisierte, dass Software tief in allen Bereichen unseres Lebens verwurzelt ist. Er ist davon überzeugt, dass diese Technik unsere Gesellschaft nicht einschränken, sondern sie befähigen muss. Seit 2004, während seines Studiums der Politik- und Verwaltungswissenschaft, engagiert er sich bei der FSFE. Er unterstützt Organisationen, Unternehmen und die Öffentliche Verwaltung dabei, von Freier Software zu profitieren und er erklärt, wie die grundlegenden Rechte von Freier Software -- das Recht sie zu verwenden, zu verstehen, zu verbreiten und zu verbessern -- die Meinungsfreiheit, Pressefreiheit oder Privatsphäre fördern. Kontakt Mail: mk@fsfe.org


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