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EU: 85 Millionen Euro für Open Access

EU-Forschungskommissar Janez Potocnik hat laut Futurezone angekündigt, dass die Kommission im Verlauf der kommenden zwei Jahre 85 Millionen Euro für die Infrastruktur so genannter Open Access Journals bereitstellen wird: EU-Kommission unterstützt Open Access. Damit sollen Online-Publikationsprojekte gefördert und Infrastruktur zur Veröffentlichung und Archivierung bereitgestellt werden. In seiner Ansprache zur Eröffnung der Konferenz skizziert Kommissar Potocnik…

  • Markus Beckedahl

EU-Forschungskommissar Janez Potocnik hat laut Futurezone angekündigt, dass die Kommission im Verlauf der kommenden zwei Jahre 85 Millionen Euro für die Infrastruktur so genannter Open Access Journals bereitstellen wird: EU-Kommission unterstützt Open Access. Damit sollen Online-Publikationsprojekte gefördert und Infrastruktur zur Veröffentlichung und Archivierung bereitgestellt werden.

In seiner Ansprache zur Eröffnung der Konferenz skizziert Kommissar Potocnik das zentrale Problem des wissenschaftlichen Publizierens in erstaunlicher Klarheit: Öffentliches Geld bezahlt die Wissenschaftler und ihre Forschungsprojekte. Die öffentliche Hand bezahlt in der Regel auch die Peer Reviews, also den bewährten Qualitätssicherungsprozess, in dem Wissenschaftler die Publikationen ihrer Kollegen gegenlesen. Am Ende zahlt die Öffentlichkeit dann noch für die Fachjournale, in denen die Forschungsergebnisse publiziert werden.

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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