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Wikimedia bleibt gemeinnützig und kauft Server

Das Finanzamt für Körperschaften I in Berlin hat vor wenigen Tagen die Gemeinnützigkeit des Vereins Wikimedia Deutschland – Gesellschaft zur Förderung Freien Wissens e.V. bestätigt. Damit ist der Verein weiterhin – zunächst bis Oktober 2011 – berechtigt, Zuwendungsbestätigungen auszustellen. Mitgliedsbeiträge und Spenden können in Deutschland also auch in Zukunft von der Steuer abgesetzt werden. Aber…

  • Markus Beckedahl

Das Finanzamt für Körperschaften I in Berlin hat vor wenigen Tagen die Gemeinnützigkeit des Vereins Wikimedia Deutschland – Gesellschaft zur Förderung Freien Wissens e.V. bestätigt. Damit ist der Verein weiterhin – zunächst bis Oktober 2011 – berechtigt, Zuwendungsbestätigungen auszustellen. Mitgliedsbeiträge und Spenden können in Deutschland also auch in Zukunft von der Steuer abgesetzt werden.

Aber auch die konkrete Förderung des Zugangs zu Freiem Wissen gehört zu den Zielen des Vereins. Vor wenigen Tagen hat der Verein 15 neue, leistungsfähige Server bestellt. Voraussichtlich in drei bis vier Wochen werden die Systeme im Wert von über 50.000 Euro einsatzbereit sein und das bestehende europäische Rechenzentrum von Wikimedia ergänzen. „Damit werden die derzeit vorhandenen Kapazitäten in Amsterdam mehr als verdoppelt“, freut sich der Erste Vorsitzende Kurt Jansson und erhofft sich davon „spürbare Effekte beim Zugriff auf die freie Enzyklopädie Wikipedia und ihre Schwesterprojekte“. Allerdings zeige die Erfahrung auch, dass solche Effekte nicht sehr lange anhalten, zumindest wenn die Projekte weiterhin so rasant wachsen wie bisher. Wikimedia sei auch in Zukunft auf Spenden angewiesen, um die technische Infrastruktur kontinuierlich ausbauen zu können.

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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