Lobbycontrol hat die Einladepolitik der Sabine Christiansen Talkshow untersucht und kommt zu der wenig überraschenden Erkenntnis, dass die Teilnehmer doch überwiegend aus denselben Lobbynetzwerke stammen: Sabine Christiansen – Schaubühne der Einflussreichen und Meinungsmacher. Weite Teile der Gesellschaft, wie z.B. Bürgerinitiativen und Verbraucherorganisationen, dürften übrigens überhaupt nicht mittalken.
Die Studie zeigt den Bedarf für eine konzeptionelle Neuausrichtung der Sendung. “In der jetzigen Form genügt die Sendung nicht dem öffentlich-rechtlichen Bildungs- und Informationsauftrag”, so Müller. „ARD und NDR müssen jetzt die Weichen für eine konzeptionelle Neuausrichtung der Sendung nach Christiansens angekündigtem Abgang Mitte 2007 stellen.“ LobbyControl fordert, die Verzerrung des Themenspektrums und der eingeladenen Gäste sowie die Intransparenz der Interessenverflechtungen der Gäste zu beenden.
Eine Kurzfassung gibt es als PDF.
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