Die Süddeutsche Zeitung berichtet heute über das Sicherheitsrisiko durch eingebaute Festplatten in Kopierern: Kopiergeräte – Voller Geheimnisse.
„Wer vertrauliche Unterlagen kopiert, sollte sich bewusst sein, dass eine Kopie des Dokuments auf der internen Festplatte gespeichert wird“, warnt Martin Rost vom Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein.
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Wer also im Büro Privatkopien macht, muss damit rechnen, dass sein Chef die Dokumente zu sehen bekommt. Datenschützern bereitet das Kopfzerbrechen: „Private Daten auf dem Betriebs-PC zu speichern, ist schon heute nicht erlaubt, weil jeder Befugte reinschauen kann“, sagt Rost.
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Beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ist das Problem bekannt. Ein Mitarbeiter bestätigt, dass Firmen durch solche Spionage bereits Aufträge verloren hätten.
[Danke an Andreas K. per Mail]
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Ein Kommentar zu „Sicherheitsrisiko Kopierer“
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[…] Wie auch wir haben Udo und Thomas das Bundesgesunddheitsministerium angeschrieben. Nachschlag beim law blog und bei Indiskretion Ehrensache. Wobei ein Blawg dem law blog in meinen Favoriten immer mehr den Rang abläuft: 37sechsBlog – allein schon wegen solcher Genialität. Last but not least: netzpolitik.org zum Thema Kopierern mit Festplatte. […]
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