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China: Social-Media-Dienst sperrt feministische Stimmen

Die chinesische Mikroblogging-Plattform Sina Weibo hat den Account „Feministische Stimmen“, der über 180.000 Follower hat, gesperrt. Zunächst erhielten die Aktivistinnen lediglich den Hinweis darauf, dass der Account aufgrund von „Irregularitäten“ gesperrt worden sei. Lü Pin, die Gründerin des populären feministischen Mikroblogs, schrieb auf Twitter, dass der Blog vor dem Weltfrauentag Nutzer dazu aufgerufen hatte, sich…

  • Leon Kaiser
Das Logo der chinesischen Aktivistinnen "Feministische Stimmen": Der Social-Media Dienst Sina Weibo hat die Rakete vorerst ausgebremst.

Die chinesische Mikroblogging-Plattform Sina Weibo hat den Account „Feministische Stimmen“, der über 180.000 Follower hat, gesperrt. Zunächst erhielten die Aktivistinnen lediglich den Hinweis darauf, dass der Account aufgrund von „Irregularitäten“ gesperrt worden sei.

Lü Pin, die Gründerin des populären feministischen Mikroblogs, schrieb auf Twitter, dass der Blog vor dem Weltfrauentag Nutzer dazu aufgerufen hatte, sich gegen sexuelle Belästigung auszusprechen. Sina Weibo weigerte sich Aktivistinnen zufolge heute, den Account zu entsperren, da dort „sensible und illegale Informationen“ gepostet worden seien. Gegenüber der Hong Kong Free Press sagte Lü: „Sie sagten uns nicht, welche Inhalte sie genau meinten.“ Der Blog wurde demzufolge bereits am Weltfrauentag im letzten Jahr gesperrt, konnte aber reaktiviert werden.

Über die Autor:innen

  • Leon Kaiser

    Leon Kaiser war zwischen 2017 und 2019 studentischer Mitarbeiter bei netzpolitik.org


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Ein Kommentar zu „China: Social-Media-Dienst sperrt feministische Stimmen“


  1. Andreas Säger

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    Das Logo ist schon mal einsame Spitze.

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