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Deutsche Bank Research: Der Pirat in uns

Deutsche Bank Research erklärt in einem aktuellen Report die Problematik des Urheberrechts in Zeiten einer entstehenden Remix-Kultur und erklärt dabei Creative Commons und diverse Communities wie Open-Design: Der Pirat in uns- In den Tiefen des Urheberrechts (PDF). Bei der Analyse der bestehenden Urheberrechtsproblematik wird angemerkt, dass man die Interessen der Künstler und der Allgemeinheit mehr…

  • Markus Beckedahl

Deutsche Bank Research erklärt in einem aktuellen Report die Problematik des Urheberrechts in Zeiten einer entstehenden Remix-Kultur und erklärt dabei Creative Commons und diverse Communities wie Open-Design: Der Pirat in uns- In den Tiefen des Urheberrechts (PDF).

Bei der Analyse der bestehenden Urheberrechtsproblematik wird angemerkt, dass man die Interessen der Künstler und der Allgemeinheit mehr berücksichtigen sollte:

Ein Interessenausgleich muss her

Die Interessen zwischen den beteiligten Akteuren im Urheberrechtsstreit drohen weiter auseinander zu driften. Während die Rechteverwerter durch ihre kostenintensiven Lobbyanstrengungen um eine stärkere Durchsetzbarkeit des herrschenden Urheberrechts plädieren, um an ihren teils überholten Geschäftsmodellen festzuhalten, treten die Interessen der Kreativschaffenden sowie die der Internet-Nutzer in den Hintergrund. Eine erfolgreiche Urheberrechtsreform kann gelingen, wenn neben den Rechteverwertern, den Künstlern selbst auch die Interessen der Internet-Nutzer mit angehört werden. Die steigende Gleichgültigkeit vieler Internet-Nutzer gegenüber Urheberrechtsverletzungen spricht eine deutliche Sprache.

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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10 Kommentare zu „Deutsche Bank Research: Der Pirat in uns“


  1. Wäre irgendwie angebracht gewesen, wenn ein solch flammender Beitrag für freie Lizenzen und eine modernisierung des Urheberrechts selbst nicht am Fuße folgendes stehen hätte:

    © Copyright 2010. Deutsche Bank AG, DB Research, D‑60262 Frankfurt am Main, Deutschland. Alle Rechte vorbehalten.

    Ein CC-BY-NC-SA hätte dem besser gestanden ;)


  2. Das haben die aus dem programm der Piratenpartei kopiert – nett :)


  3. @ Daniel Baulig

    stimmt, hat mich auch gestört. Aber es ist nicht einfach in einem grossen Konzern von heute auf morgen Publikationen unter CC zu veröffentlichen. Schritt für Schritt…


  4. (,,,)---=^.^=---(,,,)

    ,

    Ich finde es schon einmal einen sehr guten Ansatz. Jetzt müssen nur noch die Gesetzesmacher auf den Zug aufspringen.

    Die Chance, daß dies passiert, sehe ich, nachdem der Report von einem rennomierten (besser: bei Politikern geschätzten), Institut stammt, durchaus gestiegen.

    Dum spiro spero.
    – Cicero -


  5. […] Quelle var flattr_wp_ver = ‚0.9.11′; var flattr_uid = ‚22748’; var flattr_url = ‚http://kulturreservat.de/reservat/2010/07/deutsche-bank-research-der-pirat-in-uns/'; var flattr_btn = ‚compact’; var flattr_hide = 0; var flattr_lng = ‚de_DE’; var flattr_cat = ‚text’; var flattr_tle = ‚Deutsche Bank Research: Der Pirat in uns’; var flattr_dsc = ’ “Deutsche Bank Research erklärt in einem aktuellen Report die Problematik des Urheberrechts in Zeiten einer entstehenden Remix-Kultur und erklärt dabei Creative Commons und diverse Communities wie Open-Design: Der Pirat in uns- In den Tiefen des Urheberrechts (PDF). Bei der Analyse der bestehenden Urheberrechtsproblematik wird angemerkt, dass man die Interessen der Künstler und der Allgemeinheit mehr berücksichtigen sollte: Ein Interessenausgleich muss her Die Interessen zwischen den beteiligten Akteuren im Urheberrechtsstreit drohen weiter auseinander zu driften. Wa?hrend die Rechteverwerter durch ihre kostenintensiven Lobbyanstrengungen um eine sta?rkere Durchsetzbarkeit des herrschenden Urheberrechts pla?dieren, um an ihren teils u?berholten Gescha?ftsmodellen festzuhalten, treten die Interessen der Kreativschaffenden sowie die der Internet-Nutzer in den Hintergrund. Eine erfolgreiche Urheberrechtsreform kann gelingen, wenn neben den Rechteverwertern, den Ku?nstlern selbst auch die Interessen der Int’; var flattr_tag = ‚Banken,Demokratie,Kapitalismus,Medien,Politik,Soziale Netze,Zukunft’; Filed under Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, Zukünftiges Tagged Banken, Demokratie, Kapitalismus, Medien, Politik, Soziale Netze, Zukunft Comment (RSS)  |  Trackback  |  Permalink […]


  6. […] Deutsche Bank suggesting that it’s time to rethink copyright (Google translation from the original German blog post). If you know German, you can read the full report (pdf) or try to muddle through the Google […]


  7. leser

    ,

    Naja.….

    Interessant dass DBresearch sich mit dem Thema auseinandersetzt, das alleine kann man natürlich als Schritt in die richtige Richtung deuten.

    Aber mir gefällt die Darstellung dort nicht – aus meiner Sicht wird zuwenig zwischen Urheberrecht und Verwertungsrecht differenziert. Weiterhin wird von \Raubkopien\ gesprochen ohne auf die Paragraphen 53 und 54 des UrhG einzugehen(Recht auf Privatkopie und Vergütung durch Abgabe auf Geräte und Speichermedien).

    Und wenn man das Thema schon aufgreift, wäre hier auch der richtige Platz gewesen um die Bemühungen für ein \Leistungsschutzrecht\ ins richtige Licht zu stellen.

    Bin mal gespannt ob sich der Autor zu diesen Kritikpunkten äußert…


  8. …Leistungsschutzrecht…

    Ich bin mir nicht sicher, was hier geschützt werden soll. Der Journalismus oder die Verlage? Bedeutet ein Leistungsschutzrecht in seiner Extremform, dass die Redefreiheit beschnitten wird? Weiterhin bin ich nicht sicher, ob der Leser im Netz zukünftig bereit sein wird für reine Informationen Geld zu bezahlen. Die Bereitschaft für Informationsinterpretation zu bezahlen ist eher vorhanden, vermute ich. Also zählt weiterhin die Qualität des Journalismus, weniger die Quantität.

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