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Data-Mining in Wahlkämpfen

Gestern Abend lief im ORF-Radio die Sendung Matrix mit dem Titel „Computer als politische Waffe“. Das Thema ist sehr interessant, da es hier um Data-Mining in politischen Wahlkämpfen ging. Aus Effizienzgründen wird der Datenschutz über Bord geworfen, damit der Kampf um unentschlossene Wähler und die richtigen Zielgruppenansprache gewonnen wird. Der letzte US-Präsidentschaftswahlkampf zeigte, wohin die…

  • Markus Beckedahl

Gestern Abend lief im ORF-Radio die Sendung Matrix mit dem Titel „Computer als politische Waffe“. Das Thema ist sehr interessant, da es hier um Data-Mining in politischen Wahlkämpfen ging. Aus Effizienzgründen wird der Datenschutz über Bord geworfen, damit der Kampf um unentschlossene Wähler und die richtigen Zielgruppenansprache gewonnen wird. Der letzte US-Präsidentschaftswahlkampf zeigte, wohin die Reise geht. und auch bei der letzten britischen Wahl wurden dieselben Tools eingesetzt. Etwas pikant ist die Tatsache, dass Konservative gerne auf die Software Voter-Vault (Data-Mining im US-Wahlkampf) zurückgreifen, die via Offshoring in Indien programmiert wird. Auch im letzten Bundestagswahlkampf sollen vor allem die grossen Parteien Data-Mining zum „Mikro-Targeting“ eingesetzt haben. Der Futurezone-Artikel zur Sendung liefert einiges an Hintergrundinformationen.

Hat zufällig jemand die Sendung mitgeschnitten und kann mir einen Link zum Download senden?

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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