Liebe Leser:innen,
eigentlich soll es schon bald an mehreren Orten in Berlin automatisierte Verhaltensscanner geben, die Menschen anlasslos und dauerhaft filmen. Meine Kollegin Constanze hat darüber mit der Berliner Datenschutzbeauftragten Meike Kamp gesprochen. Die Möglichkeit, den öffentlichen Raum anonym zu nutzen, schwinde dann womöglich, warnt Kamp.
Nach der Abgeordnetenhauswahl in Berlin ist unklar, wie es mit dem Vorhaben des schwarz-roten Senats nun weitergeht. Umso wichtiger finde ich es, vor einem Regierungswechsel noch einmal darauf hinzuweisen, wie einschneidend diese Massenüberwachung wäre.
Derweil spricht sich US-Präsident Trump dafür aus, künstliche Intelligenz zur Superintelligenz umzudeklarieren, siehe Ticker. Vielleicht sollten wir fortan auch nur noch von Superüberwachung sprechen. Diese Wortschöpfung wäre tatsächlich näher an der Realität.
Schönen Abend!
Daniel

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