Was vom Tage übrig blieb: Penisse, Pofalla und pelzige Polizisten

Eine Entwicklerin lässt sich massenweise Dick Pics zuschicken. Seehofer besticht durch erwartbare Forderungen und ein US-Amerikaner findet einen Vermissten über Google Earth. Die besten Reste des Tages.

Plötzliches Prachtwetter in Perlin!

Dick Pics: Penis oder kein Penis? (Golem.de)
Eine Studentin fordert das Internet dazu auf, ihr Fotos von Penissen zu schicken. Und Fotos von Penis-artigen Objekten. Das ist keine skurille Sammelleidenschaft – it’s all science! Sie will damit einen Algorithmus trainieren, der automatisch Dick Pics aus beispielsweise Chatnachrichten aussortiert. Golem.de hat mit der Entwicklerin gesprochen und verrät, wie Teilnehmende ihr Programm austricksen wollten: mit Hotdog-Brötchen, Glitzer und einem gefrorenen Truthahn.

Mehr Sicherheit an Bahnhöfen – durch Kameras und Patrouillen (MDR)
Es war nur eine Frage der Zeit: Innenminister Horst Seehofer fordert mal wieder mehr Überwachung, diesmal mit Videokameras an Bahnhöfen. Zusammen mit Andi Scheuer und Bahn-Vorstand Ronald Pofalla legte er erste Beschlüsse vor. Im Gespräch ist auch biometrische Gesichtserkennung, obwohl Seehofer paradoxerweise beteuert, keine „konkreten Pläne“ zu haben. Kennen wir schon vom Bahnhof Südkreuz. Das war der Test, jetzt soll es Ernst werden.

Mit Google Earth und Drohne: Vermisster nach 21 Jahren tot entdeckt (Standard.at)
1997 verschwand ein Mann spurlos. Nun trug ein US-Amerikaner aus Versehen dazu bei, dass der inzwischen Tote gefunden wurde. Er wollte sich nur mal sein altes Zuhause auf Google Earth anschauen, da entdeckte er auf den Satellitenbildern etwas Seltsames im kleinen See hinter dem Haus: ein Autowrack. Die Polizei fand darin die Überreste des Vermissten.

Furries Are Arguing About Whether They Should Support Police Dog Charities (Motherboard)
Ok, der netzpolitische Bezug ist … naja, es steht im Internet! In den USA streiten Mitglieder der Furry-Community gerade darüber, ob sie weiter eine Organisation unterstützen sollen, die Geld für Polizeihundeausrüstung sammelt. Also schusssichere Westen für die Vierbeiner und sowas. Die Subkultur, die selbst teilweise gern in pelzige Kostüme schlüpft, hat viele Mitglieder, die von Diskriminierung betroffen sind, auch durch die Polizei. Da gerade die Polizei zu unterstützen, finden manche unangebracht. Auf der anderen Seite, es geht ja um die Hunde. Schwierige Frage.

Jeden Tag bleiben im Chat der Redaktion zahlreiche Links und Themen liegen. Doch die sind viel zu spannend, um sie nicht zu teilen. Deswegen gibt es jetzt die Rubrik „Was vom Tage übrig blieb“, in der die Redakteurinnen und Redakteure gemeinschaftlich solche Links kuratieren und sie unter der Woche um 18 Uhr samt einem aktuellen Ausblick aus unserem Büro veröffentlichen. Wir freuen uns über weitere spannende Links und kurze Beschreibungen der verlinkten Inhalte, die ihr unter dieser Sammlung ergänzen könnt.

0 Ergänzungen

Wir freuen uns auf Deine Anmerkungen, Fragen, Korrekturen und inhaltlichen Ergänzungen zum Artikel. Unsere Regeln zur Veröffentlichung von Ergänzungen findest Du unter netzpolitik.org/kommentare. Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.