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Webseite dokumentiert Angriffe auf die Pressefreiheit in den USA

Ausschnitt aus einem viel kritisierten Video, in dem Trump CNN angreift. In der neuen Datenbank ist dieses als "Einschüchterung" gelistet. All rights reserved Donald Trump

Auf der Webseite U.S. Press Freedom Tracker dokumentieren mehr als 20 renommierte Journalisten- und Medienverbände unter Leitung der Freedom of the Press Foundation und dem Committee to Protect Journalists gemeinsam Verletzungen und Angriffe auf die Pressefreiheit.

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In der Datenbank erfasst werden Verhaftungen, Durchsuchungen, physische Übergriffe, Befragungen an Grenzen, rechtliche Verfahren, Verfolgung bei Leaks, Überwachungen oder verbale Einschüchterungen.

Die Organisationen begründen die Notwendigkeit der Webseite mit „schweren Zeiten für Journalisten“ und den Angriffen von Präsident Donald Trump gegen Journalisten und Medienorganisationen. Dabei will sich die Webseite aber allen Formen und Verursachern von Einschränkungen der Pressefreiheit in den Vereinigten Staaten widmen.

Als Journalist wird dabei nicht definiert, wer eine Journalistenschule besucht oder einen Presseausweis hat, sondern wer als Journalist arbeitet, heißt es in den FAQ der Seite. Betroffene und Menschen, die einen Übergriff bemerkt haben, können diesen über ein Formular melden.

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3 Kommentare
  1. Und können wir so eine Seite für Deutschland auch machen ?
    ( „Landesverrat“ / „russischer Agent“ – statt Whistleblowerschutz / „Datenhehlerei“ /
    G20-Journalisten als „Gefährder“ / … )

  2. Aus dem Justizministerium hieß es, es würden zudem jene Richtlinien zu überprüft, die es für die Regierung erschweren, Journalisten über ihre Quellen zu befragen. Wie Sessions sagte, habe außerdem das FBI eine Einheit für derartige Fälle gegründet. „Diese Nation muss ihre Kultur des Durchstechens beenden“, sagte er.

    Trump-Beraterin Kellyanne Conway erwog indes die Möglichkeit, Lügendetektortests im Weißen Haus aufzustellen. „Es ist leichter, herauszufinden, wer leakt, als die Enthüller wahrscheinlich realisieren“, sagte sie in der TV-Sendung „Fox & Friends“.

    Conway, zur Erinnerung, ist jene, die mit dem Ausdruck „alternative Fakten“ Aufsehen erregte, also selbst vorsätzlich gelogen hat, dass die Balken bis heute gebrochen herumliegen.

    Lügendetektortests wären ein echter Fortschritt, wenn allen voran Trump, aber auch seine „Regierungs“-SprecherInnen beim Absondern von Wortproduktion öffentlich auf Lügen detektieren würden.

    1. >NEW YORK taz | Donald Trump hat die bislang rumpeligste Woche seiner Präsidentschaft hinter sich.
      >Es kam heraus, dass er seinem 39-jährigen Sohn dessen Lüge über Kontakte zu einer russischen Anwältin diktiert hat.

      Mit Lügendetektor wäre das nicht passiert …

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