Linkschleuder

Privatfirmen forschten für RWE und Porsche politische Aktivisten in Großbritannien aus

(Symbolbild) All rights reserved Annie Spratt

British Airways, die Royal Bank of Scotland, RWE, Caterpillar und Porsche haben private Sicherheitsfirmen beauftragt, um politische Gruppen in Großbritannien zu überwachen. Diese Erkenntnisse beruhen auf hunderten Seiten geleakter Unterlagen solcher Firmen aus den Jahren 2003-2011, welche der Guardian und das Bureau for Investigative Journalism ausgewertet haben.

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Die Überwachung beruhte nicht nur auf der Auswertung öffentlich verfügbarer Informationen, sondern schloss auch den Einsatz falscher Aktivisten mit ein, welche die Gruppen infiltrierten. Dabei halfen die privaten Spitzel bei Kampagnen, gingen zu Demonstrationen und beschafften sich interne Dokumente und Kommunikation. Bei den privaten Geheimdiensten handelte es sich um die Firmen Inkerman und C2i. Letztere warb gegenüber potenziellen Kunden damit, sie verfüge über Echtzeit-Quellen bei Greenpeace, Friends of the Earth, bei lokalen Umweltgruppen in Oxford sowie bei Fluggegnern. C2i versuchte seine Dienste auch an Donald Trump zu verkaufen als dieser seinen Golfplatz in Schottland baute.

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3 Kommentare
  1. Nu, die Konstellation mit umgekehrten Vorzeichen wäre keine Meldung wert. Ich denke es ist völlig normal, dass man seine Gegner/Konkurrenten/Kunden versucht zu analysieren.

    1. Was haben Sie den für ein Verständnis von Demokratie?
      Analyse von außen ist was anderes als Unterlagen zu stehlen und falsche Aktivisten zu positionieren. Es ist nicht einfach nur kriminell sondern ein Angriff auf Gesellschaftliche Institutionen!

      Bei > Konstellation mit umgekehrten Vorzeichen wäre keine Meldung wert < ist das ganz anders geartet. Aktivsten versuchen Machenschaften aufzudecken was ja auch sehr oft passiert. Überwachung von politischen Gruppen um Einfluss auf deren Aktionen, wie das Aufdecken von Skandalen, zu gewinnen ist einfach nur widerwärtig.
      Viele Grüße

      1. Was haben Privatunternehmen mit Demokratie zu tun? Und was glauben Sie, wie „richtige“ Aktivisten an Informationen kommen? Etwas mehr Selbstreflektion täte manchmal gut.

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