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Religiöser Hacker greift Escort-Seiten an

Ein unter dem Pseudonym „ElSurveillance“ agierender Hacker hat alleine im Juni dieses Jahres knapp 40 Webseiten von Escort-Services gehackt und verändert. Auf den gehackten Seiten hinterlässt der nach eigenen Angaben marrokkanische Hacker Koransuren und Solidaritätsbekundungen für Palästina. Wie die International Business Times berichtet, hat „ElSurveillance“ jetzt angekündigt, 100.000 erbeutete Kundendaten zu veröffentlichen. Seine Aktion nennt…

  • Markus Reuter
Foto: CC-BY-NC-ND 2.0 Scott Beale / Laughing Squid

Ein unter dem Pseudonym „ElSurveillance“ agierender Hacker hat alleine im Juni dieses Jahres knapp 40 Webseiten von Escort-Services gehackt und verändert. Auf den gehackten Seiten hinterlässt der nach eigenen Angaben marrokkanische Hacker Koransuren und Solidaritätsbekundungen für Palästina.

Wie die International Business Times berichtet, hat „ElSurveillance“ jetzt angekündigt, 100.000 erbeutete Kundendaten zu veröffentlichen.

Seine Aktion nennt der Hacker #EscortsOffline. Viel Erfolg hat der sich als fromme Hacktivist ausgebende ElSurveillance bislang nicht: Es folgen ihm nach knapp einem Jahr nur 130 Leute bei Twitter, Unterstützung findet er kaum.

Über die Autor:innen

  • Markus Reuter

    Markus Reuter recherchiert und schreibt zu Digitalpolitik, Desinformation, Zensur und Moderation sowie Überwachungstechnologien. Darüber hinaus beschäftigt er sich mit der Polizei, Grund- und Bürgerrechten sowie Protesten und sozialen Bewegungen. Für eine Recherchereihe zur Polizei auf Twitter erhielt er 2018 den Preis des Bayerischen Journalistenverbandes, für eine TikTok-Recherche 2020 den Journalismuspreis Informatik. Bei netzpolitik.org seit März 2016 als Redakteur dabei. Er ist erreichbar unter markus.reuter | ett | netzpolitik.org, sowie auf Mastodon und Bluesky.

    Kontakt: E-Mail (OpenPGP)


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2 Kommentare zu „Religiöser Hacker greift Escort-Seiten an“


  1. Stucky

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    „Viel Erfolg hat der sich als fromme Hacktivist ausgebende ElSurveillance bislang nicht“
    Und warum ihm dann Aufmerksamkeit verschaffen? Klingt nach fundamentalistischem Skriptkiddie.

    PS: „im Juni diese*s* Jahres“ ;)


  2. the Infotainment

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    Vermutlich läuft dieser Artikel unter “ Sex sells“

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