Die britische Regierung hat unter dem Namen „Protecting creativity, supporting innovation: IP Enforcement 2020“ eine neue Strategie zur Bekämpfung von Urheberrechtsverletzungen vorgestellt. Hierbei will man von der bisher üblichen Praxis des „Notice and Takedown“, also der Benachrichtigung von Webseiten, Plattformen und Hostern über Urheberrechtsverletzungen und der dann folgenden Löschung der Datei, zu einem „Notice and Trackdown“ übergehen. Mit Trackdown ist die Identifizierung und juristische Verfolgung der Person gemeint, die die Urheberrechtsverletzung begangen hat.
Glyn Moody schreibt bei Ars Technica, dass die Antwort eines Sprechers des Intellectual Property Office (IPO) auf die Frage, was denn wirklich mit dem „Notice and Trackdown“ gemeint sei, viele Fragen offen lasse. Der Sprecher sagte:
A ’notice and track down’ approach, which could make it easier for rights holders to determine the source of copyright infringing material posted online, is certainly an avenue the Government would like to explore.“
Weitere Kapitel der Urheberrechtsstrategie befassen sich mit Streaming von illegalen Inhalten über Set-Top-Boxen und mit dem Versuch, Kindern einen größeren Respekt für „Geistiges Eigentum“ zu vermitteln.