Der Hardware-Hersteller HP hatte im März dieses Jahres seinen Druckern eine neue Firmware aufgespielt. Diese entfaltete am 13. September mittels Digital Rights Management (DRM) eine enteignende Wirkung: Druckerpatronen anderer Hersteller funktionierten plötzlich nicht mehr. Teilweise war die Funktion schon auf den Druckern vorinstalliert gewesen, bei anderen Druckern wurde das entmündigende Feature nachträglich hinzugefügt. Dieses Vorgehen von HP hatte zu wütenden Kundenprotesten im Netz und kritischer Berichterstattung geführt.
Wie heise.de berichtet, rudert HP jetzt zurück und will in den nächsten zwei Wochen ein Update anbieten, das die Enteignung rückgängig macht. Wer auf schwurbeligen Marketingsprech in Reinform steht, dem sei auch die Pressemitteilung von HP zum Thema empfohlen.
