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In der ARD-Mediathek: Das Leben der Anderen

Das Oskar-prämierte Überwachungsdrama „Das Leben der Anderen“ findet sich die kommenden Tage noch in der ARD-Mediathek.

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Ost-Berlin, November 1984. Der Stasi-Hauptmann Wiesler erhält den Auftrag, den erfolgreichen Schriftsteller Georg Dreymann und dessen Lebensgefährtin, die bekannte Theaterschauspielerin Christa-Maria Sieland, auszuspionieren. Doch was als kühl kalkulierter, Karriere fördernder Spitzeldienst geplant war, stürzt Wiesler zusehends in einen schweren moralischen Konflikt: Durch die Beschäftigung mit dem Leben dieser „anderen“ Menschen, mit Kunst und Literatur, lernt er Werte wie freies Reden und Denken kennen, die ihm bislang fremd waren. Auch die Liebe des intellektuellen Paares zueinander beeindruckt ihn. Doch trotz seiner erwachenden Selbstzweifel sind die Mechanismen des Systems nicht mehr zu stoppen: Wieslers Existenz wird dabei ebenso zerstört wie die Beziehung zwischen Dreymann und Sieland. Als im Jahr 1989 die Mauer fällt, beginnt ein anderes Leben.

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9 Kommentare
  1. Man wer will sich den Blödsinn wirklich noch ansehen. Der Film ist völlig von der damaligen Wirklichkeit abgehoben. Bloß Wessis und Jugendliche aus dem „vereinten“ Deutschland welche erst nach 1989 geboren wurden können diesen Blödsinn vielleicht ansehen. Der echte DDR-Bürger weiß das dieser Streifen die reinste Illusion ist. Das sich für so einen Mist sich Schauspieler hergegeben haben ist echt ein Unding. Hauptsache der Rubel rollt. Mit der Wirlichkeit von damals hat das alles da nichts zu tun!!!

    1. Kommt auch noch irgendein inhaltliches Argument, warum dieser Film so „abgehoben“ von der DDR-Wirklichkeit sein soll? Was daran ist denn die „reinste Illusion“?

      1. Klaro ein Stasimann hilft dem Überwachten z.B. durch das rechtzeitige Verstecken der Schreibmaschine. Sagt mal wie blöd muss man sein um so etwas zu glauben. Die Stasileute waren knallhart. Die haben keinem Ihrer Opfer auch nur im enferntesten geholfen. Das was da als Geschichte erzählt wird ist eine Geschichte für die vielen Dooofen im „vereinigten“ Deutschland! Übrigens ist es auch ein Fake das man seine Spitzel mittels Einsicht in die Stasiakte bekommt. Die Spitzel sind bei der Akteneisicht alle geschwärzt. Wegen des angeblichen Datenschutzes. Ich habe das selbst erlebt! Das ist alles ein Fake für die völlig verblödete deutsche Bevölkerung. Eine wirkliche Aufklärung gibt es nicht. Siehe die Akte von Kohl und sonstige Politkonsorten. Die Akten sind alle gesperrt. Übrigens auch von Genscher seine Akte im Bundesarchiv ist laut Bundesarchiv für 120 Jahre gesperrt. Genscher war seit 1944 Mitglied der NSDAP!!! Siehe das Buch „Die Flakhelfer. Wie aus Hitlers jüngsten Parteimitgliedern Deutschlands führende Demokraten wurden“
        Leute last euch endlich nicht für dumm verkaufen. Soviel Blödheit kann es doch nicht in Deutschland geben!!!!

    2. „Der echte DDR-Bürger weiß das dieser Streifen die reinste Illusion ist. “

      Nach dem Lesen meiner Stasiakte und Gesprächen dazu weiss ich als echter DDR-Bürger, dass dieser Film keine Illusion ist, sondern durchaus reale Gefühle beeindruckend darstellt. Offensichtlich hast Du in einer anderen Wirklichkeit gelebt.

  2. Krass die Szene, in der an der Stasi-Akademie erklärt wird, woran man erkennt, ob jemand im Verhör lügt. Wenn jemand – nach Tagen oder Wochen unter Schlafentzug etc. – zunehmend stiller und weinerlicher wird, dann lügt er. Jemand, der unschuldig ist, reagiert wütend. Einer der Studenten reagiert schockiert, doch der Beweis überzeugt – das Geständnis! Inklusive Name eines Nachbarn. (Wer hätte sich den unter diesen Umständen nicht aus den Fingern gesogen…) Nach einer ähnlichen Logik sind viele Frauen im Mittelalter als Hexen umgebracht worden.

    1. Unglaublich, was hier so alles in Schutz genommen wird! Konterrevolution, Insubordination sogar Hexerei! Höchste Zeit, dass Dienste und Polizei dieses Internet endlich aufräumen!

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