Dieser Artikel ist mehr als 9 Jahre alt.

Aufarbeitung der taz-Keylogger-Affäre

Im Frühjahr 2015 kam heraus, dass ein TAZ-Redakteur mit Hilfe eines Keyloggers Teile der Redaktion ausspioniert hatte. Seitdem waren viele Fragen offen, u.a. nach dem Motiv. Martin Kaul und Sebastian Erb haben jetzt eine ausführliche Reportage zu den Hintergründen in der Wochenend-Taz veröffentlicht. Und das ist lesenswert: Dateiname LOG.TXT. Es ist wohl reiner Zufall, dass…

  • Markus Beckedahl

Im Frühjahr 2015 kam heraus, dass ein TAZ-Redakteur mit Hilfe eines Keyloggers Teile der Redaktion ausspioniert hatte. Seitdem waren viele Fragen offen, u.a. nach dem Motiv. Martin Kaul und Sebastian Erb haben jetzt eine ausführliche Reportage zu den Hintergründen in der Wochenend-Taz veröffentlicht. Und das ist lesenswert: Dateiname LOG.TXT.

Es ist wohl reiner Zufall, dass der Keylogger am Ende entdeckt wird. Mindestens ein Jahr lang ist er zuvor im Einsatz. Er wandert von Computer zu Computer, im ersten, dritten und vierten Stock der Rudi-Dutschke-Str. 23 und schneidet dort die Tastaturanschläge mit, Passwörter, Mails, Kontodaten. Das geht so lange, bis am Nachmittag des 17. Februar 2015, ein Dienstag, die Computertastatur einer Praktikantin nicht mehr funktioniert.

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


Veröffentlicht

Kategorie

Ergänzungen

Wir freuen uns auf Deine Anmerkungen, Fragen, Korrekturen und inhaltlichen Ergänzungen zum Artikel. Bitte keine reinen Meinungsbeiträge. Unsere Regeln zur Veröffentlichung von Ergänzungen findest Du unter netzpolitik.org/kommentare. Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

3 Kommentare zu „Aufarbeitung der taz-Keylogger-Affäre“


  1. viper

    ,

    Außerhalb der Redaktionen gibt es zig-tausende Sebastians, die entdeckt werden wollen.
    Allerdings muss sich die IT der taz den Vorwurf gefallen lassen, dass der Keylogger so lange unentdeckt geblieben ist. Das Unternehmen hat die Fürsorgepflicht gegenüber den ausspionierten Mitarbeiter grob vernachlässigt.
    Es gibt eine ganze Palette von Abwehrmaßnahmen gegen solche Angriffe. Wie erklärt die taz den Betroffenen die offensichtliche Sorglosigkeit im Umgang mit USB-Schnittstellen in einem hoch sensiblen Arbeitsbereich?


  2. Jonas

    ,

    wie erklären die Redaktuer-innen ihre offensichtliche Sorglosigkeit im Umgang mit ihren unverschlüsselten Emails?


  3. […] Meldungen zu „Dateiname LOG.TXT“ bringen Spiegel Online, Meedia, Telepolis, Heise online, Netzpolitik.org, BILDblog und […]

Dieser Artikel ist älter als 9 Jahre, daher sind die Ergänzungen geschlossen.