Artikel-Empfehlung: „Darknet: Ein guter Deal“

Das Wirtschaftsmagazin brand eins hat einen interessanten Artikel aus der aktuellen Ausgabe online gestellt. „Darknet: Ein guter Deal“ liefert einen schönen Überblick über die bekanntesten Protagonisten und Anlaufstellen im Darknet, die mit Drogen handeln:

Uns fehlen noch 62.000 Euro!
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Der neue Typus Onlinedealer besticht durch technisches Geschick und eine dem Gewerbe bislang fremde Kundenorientiertheit. Und er versteht sich aufs Wirtschaften. So nahm Shiny Flakes nach einem vierwöchigen Testlauf Cannabis wieder aus seinem Portfolio; die vergleichsweise geringe Marge sei den Aufwand nicht wert, erklärte er nach seiner Verhaftung im Interview mit dem Magazin »Vice«.
Viele derer, die heute über das Darknet Drogen verkaufen, könnten im rauen Straßenhandel nicht bestehen. Das wollen sie auch gar nicht. Sie sind gebildeter und friedlicher als der gemeine Pusher.

Den gesamten Text, den Holger Fröhlich verfasst hat, gibt’s hier.

6 Kommentare
  1. Der oben verlinkte Artikel ist geprägt von seltsamer Naivität betreffend der Anonymität im Internet mittels Anonymisierungs-Tools. Wer im Bereich der illegalen Shops auch nur einen Fehler macht, hat verloren, weil sie unter ständiger Beobachtung ermittelnder Behörden stehen. Und wer als Kunde Fehler macht, der ist im günstigsten Fall nur sein Geld los.
    Auch betreffend des anonymen Versands lauern viele Gefahren, denn er ist möglicherweise doch nicht ganz so anonym, trotz falschen Absenders.
    Heute zum Thema passend dieses:

    Illegale Internet-Plattformen: Festnahmen bei Großrazzia gegen Darknet-Foren

    Im Angebot waren Heroin, gefälschte Pässe und Waffen: Ermittler haben bei einer internationalen Großrazzia Betreiber und Nutzer von Darknet-Foren festgenommen. Fünf Beschuldigte stammen aus Deutschland.

    http://www.spiegel.de/netzwelt/web/darknet-razzia-festnahmen-in-deutschland-a-1079826.html

    Es wurden sowohl Betreiber, als auch Nutzer festgenommen. Die Kundendaten der Shops waren offensichtlich nicht gut geschützt.

    1. Also bleibt einem doch nur wieder „der normale“ Händler und die Bestellung der Pizza „Speziale“, mit dem üppigen Trinkgeld!
      Was die Waffen angeht, naja … muss man eben Kompromisse machen oder aus 9 Joule eben 900 Joule!
      Moderne „Druckluft“ (reiner Stickstoff mit bis zu 200 Bar Druck) Systeme, können durchaus konkurrenzfähig zu konventionellen Waffen platziert werden!
      Mein Vorteil ist, dass das hier keiner Einzuordnen weiß!

    2. Das ist nur zum Angst schüren. Das waren alles „Dark“- Foren, die im normalen Internet erreichbar sind. Nix mit Darknet. Es wurde nur absichtlich so dargestellt, damit der ‚gemeine‘ Darknet-Shopper Pipi in die Hose kriegt… Einfach mal die BKA Pressemeldung lesen. Wenn es wirklich Darknet-Markets gewesen wären, glaubst du nicht, das BKA hätte bei drei Shops nicht einen viel größeren Trara gemacht? Erinner dich mal an die letzten echten Schliessungen mit Silk Road und so… Man kann ja auch anderen Seiten schauen, ob Marketplaces offline sind und siehe da, alle noch da…

  2. Ein wirklich sehr interessanter Artikel.

    — [EDIT.Redaktion]: Sorry für den Edit, wir sind uns juristisch unsicher beim geposteten Link. Wir gehen davon aus, die interessierte Klientel findet sich ggf. selbst zurecht. Natürlich fordern wir mit vorstehendem Satz zu nichts auf. [/EDIT.Redaktion]–

    NIEMALS Adressdaten unverschlüsselt dem Verkäufer mitteilen.

    Viel Spaß beim Bestellen und schönes Wochenende!

    1. „NIEMALS Adressdaten unverschlüsselt dem Verkäufer mitteilen.“

      Das scheinen noch nicht mal ‚Legal Highs‘ Anbieter hinzubekommen.

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