Abmahnung: Frei.Wild möchten nicht „hässlicher als Pur“ sein

Das Ruhrbarone-Blog hat eine Abmahnung von der Rechts-Rock-Band Frei.Wild bekommen.


netzpolitik.org - unabhängig & kritisch dank Euch.

Wir haben geschrieben, Frei.Wild sei eine „Drecksband“, „hässlicher als Pur“ und eine „Spackenband“, was darauf anspielt, dass der Anteil künftiger Nobelpreisträger unter den Anhängern der Südtiroler Musikanten unter dem Durchschnitt liegen dürfte.

Die Antwort der Ruhrbarone an die Anwälte von Frei.Wild ist lesenswert, u. a.:

Dass der ‚Frei.Wild GbR Burger Forer Gargitter Notdurfter‘ die Aussage sie sei „hässlicher als Pur“ nicht gefallen hat, kann ich persönlich gut nachvollziehen, allerdings halte ich ästhetische Urteile durch die Meinungsfreiheit für gedeckt.

Die Ruhrbarone wollen die Unterlassungserklärung nicht unterzeichnen, sammeln Spenden und freuen sich schon darauf, diese Fragen vor Gericht zu klären.

53 Kommentare
  1. Mir persönlich gefällt die Musik und der „Look“ von Pur auch gar nicht. Und deren Zielgruppe bin ich weiß Gott auch nicht. Aber. Pur engagiert sich wie kaum andere seit mehr als 35 Jahren gegen Rechts und eine soziale , gerechte Gesellschaft und ist eine Band die sich von Anfang nicht nur für Inkulsion stark macht, sondern aktiv dafür kämpft. . Das sind sicher locker 25 Jahre mehr, als jeder selbsternannte Netz Freiheitskämpfer das tut, bzw. gar nicht tut, denn außer der Reflektion auf ein Pochen scheinbar eigener „Rechte“ ( die pöbeln und klaunen Ideen anderer möglichst straffrei halten wollen ) , geht das Engagement der Netz Community für andere, exakt gegen 0. Das agieren der Ruhbrarone zeugt leider von der Verwahrlosung der Argumentation, die der Netzszene selbstverständlich über die Lippen geht. Hier wird Kritik an einer vermeitlich Rechten Band ( kann sein, weiß ich nicht ), im Relation gebracht zu einer Band, die damit nicht nur nichts mit Rechts am Hut hat. sondern im Gegenteil, im gegensatz zu den Bloggern, den Kampf gegen Rechts, und allerlei persönlichen Anfeindungen der Musiker, als Lebensziel seit 40 Jahren aktiv betreiben. Und finden das witzig. Die Ruhrbarone sollten sich schämen. Aber, das ist in Netzkreisen sicher auch eher unüblich. Unreflektiertes Pöbeln beklascht. Erbärmlich.

    1. „Dumm, nationalistisch, rechts und so hässlich wie Pur.“ Meint sicher nicht, daß man davon ausgehen müsste, daß all die feinen Atribute auch Pur angedacht wären.
      Ich würde mal unterstellen, daß hier nur auf die Häßlichkeit der Band Pur abgehoben wurde.
      Guter Stil sieht sicher anders aus und die deutsche Sprache hätte sicher alternative Formulierungen ermöglicht.
      Meine Vermutung ist, daß es hier, sowohl beim Echo als auch bei freiwild, ganz schlicht um Kohle geht und man den Popularitätsgewinn durch das Rechts-Links-Gezerre als willkommene kostenlose Werbung sieht.
      Wer würde sich sonst für diese Dödel interessieren? Dann müssten sie, wie viele andere unwichtige Bands, krachledern durch die Musikantenstadel marodieren.
      .
      Irgendein kluger Kopf sagte mal: Sowas ignorier ich nicht mal.

      1. Genau, Freiwild kennt niemand und sie nutzen das hier jetzt als Werbung…Selten so einen Schwachsinn gelesen. Auch wenn mir die Musik ganz und gar nicht zusagt, so hatten sie alle letzten Alben auf Platz der Charts, aber klar, kennt keiner und sie haben es nötig aus Popularitätszwecken einem kleinen Blog ne Abmahnung zu schicken…tstssssss

      2. Es war nicht meine Absicht, dich so zu überfordern.
        Es geht nicht um diese eine Begebenheit. Das Thema gibt es schon länger und es wäre eigentlich relativ einfach, selbiges abschließend zu klären, was aber augenscheinlich vermieden wird.

    2. Herrlich, da verklagt eine Drecks-Band einen Drecks- Blog. Wunderbar wie das passt. Und Dreck kapazitäten beider Seiten bindet. Ich liebe das Internet für so einen Unsinn. Hab große Tüten Popcorn bestellt. Frag mich allerdings, welche Dödel tatsächlich Spenden werden.

      1. Es gibt Leute,die an Dreckspopcorn erstickt sind und keiner hat es gemerkt,weil er jedem egal war und weil er in jedem nur einen Dödel sah.

  2. DRuhrbarone ist aktiver Symphatisant der rechten Band „Antilopen Gang“, diegegen Linke, S21-Gegner, Globalisierungskritiker, Friedensbewegung etc. hetzt. Ruhrbarone und Antilopen Gang sind „pro-amerikanische“ Rechte, die gerne die Nazikeule schwingen und das gegen das gesamte politische Spektrum. Ruhrbarone hat schon mehrmals versucht, Politiker der Linken als Rechtsextreme zu verleumden.

    1. Dieses Hickhack der Linken gegen die Rechten gegen die Linken gegen die Rechten geht mit sowas von auf die Nerven. Wir leben in sowas ähnlichem wie einer Demokratie! D.h. abweichende Denkweisen – egal welcher Richtung – sind zu tolerieren, solange sie legal sind. Und Extremismus – egal welcher Richtung – ist tabu!

      Beide Seiten benutzen heute extremistische Werkzeuge wie eine verblendete Ideologie, Meinungsverbote, öffentliche Bloßstellungen, Gewalt. Dieser ganze Kram hat im Europa 2016 nichts verloren! Wieso kämpfen die Menschen nicht für Freiheit und Demokratie, sondern legitimisieren radikale Gedankengänge mit der bloßen Richtung der Gedanken, und sehen über das hinweg, was unsere Gesellschaft wirklich bedroht – wie überbordende Überwachung, ein festgefahrenes Parteiensystem, Lobbyismus durch einflussreiche Konzerne, die heimliche Unterwanderung des Mindestlohns, Verknappung des bezahlbaren Wohnraums, schwindende Renten?

      1. Ruhrbarone kämpfen gegen Kritiker von „überbordende Überwachung, ein festgefahrenes Parteiensystem, Lobbyismus durch einflussreiche Konzerne, die heimliche Unterwanderung des Mindestlohns, Verknappung des bezahlbaren Wohnraums, schwindende Renten?“, diffamieren Kritiker als „Rechtsextreme“ (um sie unschädlich zu machen), obwohl sie ja selbst (anders) rechtsextrem sind. Eben pro-westliche-Eliten-rechts.

      2. „Wieso kämpfen die Menschen nicht für Freiheit und Demokratie,…“
        Vielleicht, weil das, was dem entgegensteht auch „extremistische Werkzeuge wie eine verblendete Ideologie, Meinungsverbote, öffentliche Bloßstellungen, Gewalt.“ benutzt.

      3. @Jens
        Ruhrbarone und Antilopen Gang sind „pro-amerikanische“ Rechte, die gerne die Nazikeule schwingen und das gegen das gesamte politische Spektrum. “

        Die Erde ist eine Scheibe hat den gleichen Wahrheitsgehalt wie Ihr Kommentar, nämlich „vollkommener Dünnschiß“.

      1. Das sind die „Alle, die anderer Meinung sind als wir sind rechts“-Linken. Mit richtigen Linken haben die nix zu tun, der politische Kompass findet bei denen auf einer Linie statt, bei der „pro-amerikanisch“ eben auf der rechten Seite des Nullpunktes liegt, mit politischer Mehrdimensionalität sind die überfordert.

        Ey, Jens, schonmal gehört, dass Leute, die die USA in ihrer Eigenschaft als Protektor Israels kritisieren, Antisemiten sind? Auch ne Sichtweise aus dem breiten und farbenreichen linken Spektrum, wo passt das denn auf Deine politische Gerade?

  3. Schade, dass sie nicht gegen „Drecksband“ oder „Spackenband“ vorgehen. Aber vielleicht springt Pur ja noch mit ein.

    Auch Schade, dass NP.org es sich nicht nehmen lässt, auch mal gegen Frei.Wild zu pöbeln. Das sagt mehr über die politische Ideologisierung und Populismusaffinität von NP.org aus, als von F.W – die sich sogar in ihren Texten davon distanzieren, Nazis zu sein und es lediglich satt haben, dass ferne Deutsche beurteilen wollen, was sie in Südtirol (Italien!) zu denken und von Südtirol zu halten haben. Schließlich müssen bei F.W immerhin keine Spastiker („Spacken“) als Beleidigung herhalten, anders als bei den Ruhrbaronen, was auch wieder Schlüsse auf deren Bildungsgrad zulässt.

    Vielleicht wäre F.W ja besser dran, wenn sie statt neutraler und oft berechtigter gesellschaftskritischer Texte lieber schlagerähnlichr Aprés-Ski-Liedchen trällern würden, wie Voxclub.

    PS: Pur macht wirklich schöne Lieder. Und Südtirol ist tatsächlich so hübsch, dass es eher überraschen würde, falls jemandem diese Heimat nicht gefiele.

  4. ‚Frei.Wild GbR Burger Forer Gargitter Notdurfter‘ die Aussage sie sei „hässlicher als Pur“ nicht gefallen hat, kann ich persönlich gut nachvollziehen,

    Hm, könnte man als implizite Beleidigung von „Pur“ lesen (was auch immer das ist).

  5. Kann man wie die Barone machen. Und der Koks bei der Besprechung mit den Anwalt mit folgenden Schriftsatz kann halt auch mal von schlechter Qualität gewesen sein. Da sollte man Verständnis dafür haben. Eher wenig Verständnis hab ich, wenn andere aufgrund dieses eitlen Unsinns Spenden sollen. Nö. Lustig wird es, wenn PUR anstatt Freiwild auf Unterlassung klagt. Uuuiii….. da hilft eine Band wie Pur ( ..würg…), die seit Schulbandzieien gegen Recht agiert, einer Band wie Freiwild gegen die verkokste Eitelkeit vorzugehen. Herzlichen Glückwunsch an die Adligen. Spenden sollte da niemand.

    1. zum beispiel rechtliche probleme im netzdiskurs? abmahnwahn und streisandeffekt?

      soviel zur frage, ob das thema die tinte der autoren verdient oder auch nicht.

      hätten sie noch was zum vom autor gewählten thema, oder war das alles, was ihnen hier wichtig ist?

      .~.

      1. Hier bekommen die (geschäftsmäßig und gewerblich handelnden) Ruhrbarone preisgünstig die Chance, ihre Beleidigungen und unzulässige Schmähkritik ohne Klärung des Unterlassungsanspruchs in einem Hauptsacheverfahren vom Netz zu nehmen.
        Eine Abmahnung, wie sie sein soll. Legitimer geht es nicht.
        Jetzt kommt es vermutlich zu zwei Hauptsacheverfahren an zwei Gerichten.

        Intergewerbliche Unterlassungsansprüche sind teuer. Die Anwälte von Frei.Wild sind keine Anfänger im Markenschutz und am Ende wird es fünfstellig gegen die Ruhrbarone ausgehen.

        (Wo war eigentlich die Maas’sche Zensorentruppe?) [Achso… Hatespeech ist nur, wenn es rechte oder Feminismusgegner machen.]

      2. Hier geht es um einen konkreten Einzelfall, der für einen netzpolitischen Diskurs vollkommen irrelevant ist.

        Mit Abmanwahn und Streisandeffekt hat das so ziemlich gar nichts zu tun, wir sind hier nicht im Urheberrecht. Denn FreiWild geht schon länger recht aggresiv gegen viele vor, die ihnen eine Rechtsgesinnung nachsagen wollen, unter anderem auch gegen die NPD selbst. Gab es da jemals schon einen Streisandeffekt? Nö. Mir ist das selbst nur bekannt, weil ich einen guten Freund habe, der als Fan dieser Band sie immer gegen unsere „Meinung am Stammtisch“ verteidigt.

      1. Zeigt Ihr Euch solidarisch darin, dass eine Band wie PUR, die man nicht mögen muss, aber widerspruchslos als eine engagierte Band gegen Rechts und für soziale Gerechtigkeit und Inklusion ( wie keine andere Band in diesen Zusammenhang ..–Spacken- Spastiker- zu verwenden ist Ungeheuerlich ) klassifizieren MUSS, als „Sidekick“ in so einen Dreck hineingezogen werden, und nun mit einer Begriffen wie „Häßlich “ Spackis, und Dreck verknüpft werden ? Findest Du das angemessen und lustig, und tatsächlich Wert damit solidarisch zu sein ?

      2. > Markus Beckedahl:
        > Wir zeigen uns durch eine Kurzmeldung solidarisch mit den
        > Bloggern von Ruhrbarone, die uns auch bei zahlreichen
        > Abmahnungen publizistisch unterstützt haben.

        Klingt das nicht irgendwie so wie:
        Zur Sonnenwende-Feier gehe ich doch nur mit, weil da mein Nachbar auch ist…

        Aber zurück zu dummen Nazi-Vergleichen:

        Ich hoffe wirklich, Pur verklagt irgendwie die Ruhrbaron.
        Wegen Versagen, Dummheit und Klick-Geilheit.

        Warum?
        Pur engagiert sich seit mehr als 30 Jahren gegen Rechts und für eine soziale und gerechte Gesellschaft.
        Die Mitglieder von Pur haben sich nicht nur für die Inklusion stark gemacht, sondern auch dafür geworben und gekämpft.
        Jo…, machen die. Ohne Klicks zu fangen. Einfach so. Seit mind. 35 Jahren. Mit ohne Bloggers.
        Und für ein paar Klicks und dümmliche Lacher werden sie jetzt, quasi ‚Mit antifaschistischem Gruß‘, mit Frei.Wild gleichgeschaltet, müssen als Vergleich für die Häßlichkeit herhalten und werden am Nasenring von Blogger zu Blogger weitergereicht?
        Und die „Bloggerszene“ haut auch noch fröhlich schenkelklopfend in die dümmliche und uninformierte Kerbe der Ruhrbarone mit rein und lacht sich tot:
        Ha, ha, ha: „Frei.Wild hässlich wie Pur? – Cool! – Wie, gefällt den nicht? – Mimimi!!1!1!“

        Äh…, wessen Musik ich „hässlich“ finde, ist ein Rechter und Faschist?
        Äh…, Pur ist nicht nur „hässlich“, die nehme ich auch noch schön dumm zum Nazivergleichen?

        Reflektiert Ihr noch was?
        Reicht Ihr nur noch einfach Links untereinander weiter, um neue zu gewinnen?
        Wenigstens googlen wollt Ihr doch noch, oder?
        Hier, einige Sachen zu Pur + deren Mitglieder:
        – Heute die! Morgen du!
        – Musikprojekt „Selma – In Sehnsucht eingehüllt“
        – Stiftungssong Kinderhospiz-Stiftung Toni Kroos
        – Wir wollen helfen – 300.000 Euro
        – Birger Sellin/Pur – Ich will raus hier
        – Bis der Wind sich dreht
        – Kinder sind tabu
        – „…meine Eltern waren Flüchtlinge. Sie wurden aufgenommen, sonst gäbe es mich nicht…“

        Auch ’sehr schön‘ ist, es wird dann wohl im ‚Weltnetz‘ auch noch so etwas zu lesen sein (in bester LTI):
        „Gutmenschelnde Lügenpresse schlägt mit hässlichen Gutmenschen auf sogenannte Faschisten ein“. (…würg…)
        Ein Bärendienst der Ruhrbarone!

        Um Nachfragen vorzubeugen, ich finde sowohl ‚die Musik von Pur‘ als auch ‚Frei.Wild‘ zum kotzen.

        Horst

    2. @MR
      Wenn Sie sich das Publikum bei Frei.Wild ansehen, ist es oft das gleiche dumpfe Klientel welches in den 90er und 00er jahren bei den Onkelz herumlief.
      Nach innen rechts bis rechtsextremistisch ,aber sobald Sie konkret auf Ihre Gesinnung angesprochen werden,erfolgt der übliche Eiertanz,herumlavieren um Begriffe,nein… aber… wir sind nicht rechtsradikal…aber …..
      Frei.Wild und diverse andere Bands sind für mich die Kandidaten ohne „Cojones“ die nicht einmal selbst zur braunen Soße stehen, obwohl sie in ihren Texten oft und mehrdeutig braune Ideale stammeln.

      1. Wie schon erwähnt, ich kenne 2-3 Leute, die die hören, und das sind mit Sicherheit weder Nazis, noch Pedigisten und noch nichtmal AfD-Wähler. Ich selbst halte von der Band weder musikalisch noch inhaltlich etwas. Ich würde sie jetzt als naive südtiroler Patrioten bezeichnen, aber nicht als rechtsextrem. Ich kenne jetzt auch nur weniger Lieder von Youtube, aber die haben mir soweit gereicht. Zu ihrem sonstigen Publikum kann ich nichts sagen, aber ich möchte mal als Vergleich Rammstein ins Spiel bringen, die in den USA auch jede Menge rechte Anhänger haben, obwohl die Band bekennend links ist.

        Aber ich glaube, die Diskussion ist hier eh überflüssig. Zumindest meine „Frage“ wurde durch Markus beantwortet, die Verbindung war mir nicht unbekannt.

      2. @MR
        Offensichtlich gibt es keine Nazis,Pegidaanhänger und AFD Liebhaber.
        Wer braunem Gedankengut nahe steht,muss nicht jeden Tag „Heil Hitler“ rufen damit Stammtisch Besucher es erkennen.

      3. Es leben die Vorurteile und Intoleranz, wa? DAS ist dumpf. Es hört eben nicht jeder Beethoven, es gibt auch emotionale, härtere Musik.

        Es existieren etliche vergleichbare Streetrock-/Punk-/Oi!-Bands, die über ähnliche Themen singen, aber bei denen niemand auf die Idee käme, zu behaupten, dass die Band oder ihr Durchschnittsfan rechtsextrem sei. Die nicht immer dumpfen Fans dieser Bands sind diejenigen, die den wohl größten Teil der F.W-Fans stellen, Neonazis eher eine Ausnahme. Nur da die anderen Bands außerhalb dieser Musikszene nicht so bekannt sind, ist es nicht so zur Mode geworden, über sie zu lästern.

      4. @Frl. Unverständnis
        Wenn Sie sich die Vita von Burger ansehen,werden sogar Sie eine Rechtslastigkeit erkennen und was spricht gegen Beethoven?

      5. @wesendlich: Der in meinem Umfeld ist CDU-Anhänger, absolut pro-amerikanisch, war mit Hilfsorganisationen in Westafrika unterwegs, hört US-Punkrock, aber ist eben auch begeisterter Frei.Wild-Fan und war bereits auf mehreren Konzerten.

        Das passt wohl nicht in jedermans Weltbild passt, aber gerade bei Musik sind Geschmäcker wohl verschieden. Und ich will hier absolut nicht Frei.Wild verteidigen, aber sie dürfen eben auch das machen, was sie machen, und das müssen wir als Gesellschaft eben akzeptieren. Ihre Beliebtheit und ihren Erfolg können wir nicht mit stupiden Anschuldigungen bekämpfen, ganz egal ob begründet oder nicht.

        Achja, es gibt auch übrigens noch einen Unterschied zwischen Rechts und Rechtsextrem. Ich selbst bin übrigens links, bin aber der Meinung, dass man ein Problem erst verstehen sollte, aus möglichst vielen Perspektiven, bevor man versucht es zu beseitigen. Das rate ich auch anderen, denn da gibt es gerade bei den Linken ein bisschen Nachholbedarf…

      6. @MR
        Hier ist noch etwas Text aus der Feder von Frei.wild. / Kaiserjäger mit Phlipp Burger.
        Quelle Wikipedia

        Textauszug aus dem Lied „Scheiß Gesellschaft“ abgedruckt, in dem ausländerfeindliche Aussagen getroffen wurden. Dort heißt es: „die wandern bald bei uns ein, dann werden wir hier die Ausländer sein, dann denkt ihr zurück wovor wir euch heute warnen […] Ich hasse diese ganze Gesellschaft, diese Neger und Yugos, werden sesshaft, doch den größten Teil der Schuld trägt numal ihr, weshalb hab’n wir auch dieses Gesindel hier!“

        Damit Sie an Ihrem „Stammtisch“ etwas wachgerüttelt werden,denn hinterher wollen Stammtischbesucher nichts gewußt haben was sie hören,genausowenig wie frei.wild
        und Co,glauben machen wollen,dass sie nicht Rechtextrem und Völkisch sind.

      7. Genauso steht auch auf Wikipedia: „Seine rechte Jugend kritisiert er heute aufs Schärfste und bezeichnet es als die beschissenste Zeit meines Lebens“
        Argumentieren kann man also in beide Richtungen, weshalb es wohl eine subjektive „Glaubensfrage“ bleibt.

        Aberabgesehen davon musst du ja nicht mich überzeugen ;) Wir haben ihn ja selbst lange damit aufgezogen, aber letztendlich gibt es wichtigere Themen und Probleme im rechten Sektor.

      8. @MR
        Es ist Teil der rechten Strategie herumzulavieren und sich halbherzig von rechtsextremen Gedanken zu distanzieren.Die Hard Core Nazis mögen Sie damit verprellen,aber das Gros der braunen Wasserköpfe bleibt Ihnen erhalten und mit denen fahren sie ganz gut,auch in finanzieller Hinsicht..

      9. „Seine rechte Jugend kritisiert er heute aufs Schärfste und bezeichnet es als die beschissenste Zeit meines Lebens“
        Ich habe echt keine Lust, mich mit denen eingehend zu beschäftigen. Vielleicht mag mir aber jemand erklären, wie sich obige Aussage auf dem Zeitstrahl zu wesendlichs Textzitat oder der Verwendung selbiger auf Konzerten verhält.

      10. @Horst:
        Das Zitat stammt aus einem Lied der „Kaiserjäger“, einer klaren rechtsextremen Band, die sich 2001 aufgelöst hat. Deren Sänger war Burger (damals 20), der danach Frei.Wild mitgründete. Dass es in deren Anfangsjahren auch rechtsextreme Aussagen wie oben genannt, gab, lässt sich jetzt nicht belegen (vllt kann @wesendlich da helfen, ich find da nichts direktes). Lediglich konservative und patriotische Inhalte ziehen sich durch viele Lieder, wobei man aber auch deren südtiroler Identität in dem Kontext nicht vergessen darf und ich das für das Verständnis ihrer Geschichte wichtig halte.

        In den letzten ca. 5 Jahren, nachdem die Band auch in Deutschland populär und kommerziell erfolgreich wurde, kamen die Nazivorwürfe durch Kritiker und Medien und seitdem versucht sich Frei.Wild davon zu distanzieren. Z.b. Fans mit rechten Symbolen/Codes/Logos werden nicht reingelassen, dem Ausrufen von „Nazis raus“ durch das Publikum, etliche Interviews natürlich, auch einiger Lieder, und auch viele Klagen gegen solche Aussagen wie es hier im Thema eigentlich geht, auch wenn die meist keine Aussicht auf Erfolg hat. Als „Distanzierungs-PR“ hat das aber eine gewisse Symbolik. Das Zitat von mir stammt von 2013 (also mittlerweile ist er 32). Es gibt aber dennoch viele Kritiker, die in jeder noch so kleinen Textstelle versuchen, rechtsextreme Aussagen ausfindig zu machen, was natürlich gerade bei gesellschaftskritischen, verbunden mit patriotischen, Texten, eine große Angriffsfläche bietet. Meiner persönlichen Meinung nach sind sie klar rechts-konservativ, im Sinne ihres südtiroler Patriotismus, aber nicht rechtsextrem im Sinne von ausländerfeindlich und rassistisch. Dann müssten wir die CSU auch als rechtsextrem bezeichnen :D
        Es ist schade, dass eine Band, die solche Werte vertritt, so populär geworden ist, aber ich stemple sie eher als Symptom unserer Zeit ab, deren Ursache angegangen werden muss.

      11. @MR
        Vielen Dank für deine ausführliche Antwort!
        Da ich eine CSU als sehr rechts ansehe (rechts neben der CSU darf es nix mehr geben) hätte ich mit der Einordnung kein Problem. Im Spektrum befindet sich das doch sehr bei der AFD.
        Auch wenn das sehr anstrengend und auch manchmal sehr unschön ist, muß man das aber, wenn man sich nicht selbst von demokratischen Grundsätzen entfernen möchte, eben aushalten.
        Ich halte sowas auch nicht für „direkt“ bekämpfbar und mache für das Erstarken dieser Strömungen die Unfähigkeiten und Unterlassungen der Parteien, die sich für linker als CSU und AFD halten, verantwortlich.
        Patriotismus ist immer „schwierig“. Das fängt ja schon damit an, daß dieser per Definition separiert und das ja quasi Basis von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit ist, welches sich dann gern in „Ja aber-Formulierungen“ ausdrückt. So ordne ich auch rechts und links ein, was in der Hauptsache doch eher dem Prinzip von teile und herrsche dienlich ist. Wäre die Unterscheidung z.B. in Empathie und Empathilosigkeit, würden viele Menschen wohl nicht so leichtfertig handeln und die Diskussionen könnten andere und bestimmt fruchtbarere Wege nehmen.
        Ich würde der Band gern glauben, daß sie sich tatsächlich von der rechten Vergangenheit distanziert. Das hat nicht nur etwas mit zweiter Chance zu tun, sondern könnte ja auch gute Signale für andere geben.
        Rammstein haben, und das nicht wegen eigener Vergangenheit, sondern wegen Mißverständnissen beim Publikum, gezeigt, wie sowas unmißverständlich geht https://www.youtube.com/watch?v=Ph-CA_tu5KA.

      12. @Horst Kevin
        Philipp Burger war bekennendes Mitglied der Freiheitlichen Partei,
        eine offen rassistische Partei,der österreichischen F.P.Ö angelehnt.

        Statement von Philipp Burger dem Sänger der Frei.wild

        “Was die Mitgliedschaft bei den Freiheitlichen betrifft: Ich bin aus der
        Partei wieder ausgetreten und habe auch das Amt niedergelegt, aber nicht
        etwa deswegen, weil ich Schuldgefühle habe oder mit dem Parteiprogramm
        nicht einverstanden wäre, soviel ist sicher, sondern weil ich, vor allem
        nach der Aussprache mit der Crew, eingesehen habe, dass es etwas
        zwiespältig ist, Parteimitglied zu sein und gleichzeitig Distanz vor der
        gesamten Politik zu nehmen, da gebe ich euch recht und habe meine
        Konsequenzen gezogen.”

        Philipp Burger, der Sänger der Band, war bis Oktober 2008 Mitglied
        dieser rassistischen Partei, die den Multikulturalismus ablehnt und
        offen ausländerfeindlich ist. Er geht nach eigenen Aussagen weiterhin
        konform mit der Partei und verließ sie nur wegen seiner Musikkarriere.

        Frei.wild sind die AFD/Pegida der Musikszene.
        Rechts bis rechtsextrem,völkisch und immer an der Grenze zum Rassenhass aufstachelnd,sich ständig als Opfer von Presse und sogenannten Gutmenschen, dem bevorzugten Feindbild der Rechten,gerierend.

        Über Musik kann man verschiedener Meinung sein,aber menschlich ist diese Gruppe nebst Anhang erbärmlich,

      13. @wesendlich
        http://www.frei-wild.net/frei-wild/news/show/339
        https://www.youtube.com/watch?v=PkVnjSO4_80
        https://www.youtube.com/watch?v=LQR3m1nRdBQ

        Wie deutlich sollen die denn noch werden? Konservativ: Ja. Rechtsextrem: Nö.

        Ein paar Richtigstellungen ihrer Aussagen:
        Burger war nicht bis 2008 Mitglied der Freiheitlichen, sondern in 2008 für ein paar Monate, weil er in der regionalen Politik Brixens mitmischen wollte. In Südtirol gelten die Freiheitlichen als normale Partei, wären in Deutschland allerdings rechts der CSU einzuordnen, vor allem was ihr Kernprogramm betrifft. Von der F.P.Ö. haben sie sich allerdings schon sehr lange abgegrenzt. Politisch etwa zwischen CSU und F.P.Ö., würde ich sagen, also ziemlich hart an der Grenze des Erträglichen.
        Des Weiteren ist Burger der einzige in der Band mit rechtsextremer Vergangenheit.
        Zum Menschlichen: Ich habe schon eine ganze Menge Frei.Wild Fans sowie F.W.S.C. Mitglieder kennengelernt. Menschlich waren die alle mehr als in Ordnung. Wirkliche Arschlöcher sind in meiner Stichprobe erstaunlich rar gesät. Letztere findet man in meiner Nachbarschaft @wesendlich mehr ;)
        Mein Fazit zum Thema Frei.Wild: Der Wikipedia Artikel ist unter aller Sau. Und: Am Ende ist es eine Glaubensfrage. Am Ende ist es IMMER eine Glaubensfrage und das ist gut so.

        @netzpolitik i.A. und @beckedahl im Besonderen
        Von euch erwarte ich mehr. Wenn es um netzpolitische Themen geht, recherchiert ihr auch anständig. Worauf ich anspiele: Auf die Zitat „Rechts-Rock Band Frei.Wild“. Und: Hier geht eure Solidarität meines Erachtens nicht nur zuweit, nein, sie schadet letztendlich sogar eurer journalistischen Glaubwürdigkeit. Zumindest ist eure Intention weiterhin transparent, das muss ich euch lassen. Ich hoffe, dass ihr in Zukunft wieder sauberer arbeitet.

        1. Du schreibst:

          Von euch erwarte ich mehr. Wenn es um netzpolitische Themen geht, recherchiert ihr auch anständig. Worauf ich anspiele: Auf die Zitat „Rechts-Rock Band Frei.Wild“

          Vorher schreibst Du:

          Politisch etwa zwischen CSU und F.P.Ö., würde ich sagen, also ziemlich hart an der Grenze des Erträglichen.

          Wenn man Deine Argumentation für die politische Positionierung von frei.wild nimmt, was wäre dann die passendere Bezeichnnug als „Rechts-Rock“?

      14. Die Freiheitlichen gelten nicht als rechtsextreme Partei, der Sänger Burger geht nicht konform mit Rassismus. Nur weil man einer Partei nahe steht/stand, heißt das noch lange nicht, dass man alle Inhalte unterstützt. Ihr könnt sie von mir aus umstrittene Band nennen, aber rechtsextrem? Zumal die anderen drei Bandmitglieder noch nie politisch negativ aufgefallen sind. Wo sind denn die Beweise für den Rechtsextremismus? In den Liedern von Frei.Wild findet ihr jedenfalls nichts. In den Äußerungen der Mitglieder ebenfalls nicht. Und dann sage ich: Im Zweifel für die Freiheit.

      15. @Linksliberaler Deutschrockfan
        „Wirkliche Arschlöcher sind in meiner Stichprobe erstaunlich rar gesät. Letztere findet man in meiner Nachbarschaft @wesendlich mehr ;)“
        Sie schaffen es in einem lausigen Kommentar Wikipedia zu verunglimpfen,den Autor Markus Beckedahl zu beleidigen und Niveaulosigkeit vorzuwerfen, eine fragwürdige rechtsgerichtete Band vom völkisch rechten Spektrum reinwaschen zu wollen und mich als Arschloch zu titulieren.
        Die von Ihnen verwendete Beleidigung dürfte eher Ihrem devoten Charakter entsprechen.

      16. @wesendlich
        Erstens habe ich lediglich den Wikipedia Artikel zum Thema Frei.Wild bewertet. Es hat schon seinen Grund, weshalb Wikipedia für wissenschaftliche Arbeiten gänzlich ungeeignet ist.
        Zweitens habe ich Herrn Beckedahl lediglich getadelt, während ich ebenso den Großteil seiner bisherigen Arbeit anpries. Wie Sie hier auf Beleidigung/Niveaulosigkeit schließen, dämmert mir gerade nicht.
        Drittens, wenn die Mehrheit der Deutschen halluziniert und Flecken auf einer reinen Weste sieht, können Sie den Prozeß, den ich und andere kritisch denkende Wesen angestoßen haben, zwar als Reinwaschen bezeichnen, formal korrekter wäre allerdings Therapieren. Noch besser: Aufklären. Es sei denn, man entschließt sich freiwillig dazu weiterhin Zeit in einer Pseudorealität zu vergeuden. Die selbstverschuldete Unmündigkeit, Sie wissen schon… Absolute Sicherheit gibt es selbstverständlich dennoch nie.

        Und schließlich:
        OK, ich entschuldige mich hiermit für die Beleidigung Ihrerseits. Ist zwar keine gute Begründung, aber die Versuchung mit dem Wortspiel war einfach zu groß, sry ^^
        Die Frage, die Sie sich jetzt wirklich stellen sollten: Wenn ich bereits ein Arschloch bin, was sind dann Öttinger/Siggi/Maaslos:? Bedenken Sie: Die Superlative nutzen sich im Deutschen relativ schnell ab, man sollte mit Bedacht mit diesen umgehen.

      17. @Linksliberaler Deutschrockfan
        „,den ich und andere kritisch denkende Wesen angestoßen haben !“
        „Erstens habe ich lediglich den Wikipedia Artikel zum Thema Frei.Wild bewertet. Es hat schon seinen Grund, weshalb Wikipedia für wissenschaftliche Arbeiten gänzlich ungeeignet ist.
        Zweitens habe ich Herrn Beckedahl lediglich getadelt, während ich ebenso den Großteil seiner bisherigen Arbeit anpries.“
        „OK, ich entschuldige mich hiermit für die Beleidigung Ihrerseits.“

        Soviel Hybris und maßlose Selbstüberschätzung und so wenig Substanz findet man selten in Kommentaren,ich werde Ihre Kommentare zum Studieren freigeben,die Studierenden werden sich über die Exponate der Überheblichkeit vortrefflich amüsieren.
        Kleiner Hinweis für vermeintliche Geistesriesen wie Sie .

        Quelle: Die Welt
        “ Kein Mensch kann „sich entschuldigen“

        „Eine neue Seuche greift um sich. Sie besteht aus drei Wörtern: „Ich entschuldige mich.“ Dabei können nur die Betroffenen vergeben. Was andere Sprachen wissen, weiß das Deutsche offenbar nicht.
        „Empörend auch deswegen, weil ja die semantisch nicht intakte Formulierung eine moralische Nullnummer ist. Man kann sich nämlich gar nicht selber entschuldigen. In dem Wort steckt immerhin der Begriff „Schuld“. Und niemand kann sich selber von Schuld freisprechen, sozusagen „sich entschuld(ig)en“.
        „Denn nur die anderen, Angehörige oder Opfer oder Erniedrigte, können verzeihen, vergeben, ent-schulden – oder dieses unter Umständen auch verweigern. „Ich entschuldige mich“ ist eigentlich der Gipfel aller Frechheiten und heißt genau genommen „Ich verzeihe mir“, ich nehme mir selber die Schuld.“

      18. … womit ihr alle gerade ein wunderschönes Beispiel geliefert habt, dass der Begriff „rechts“ im politischen Sinne immer noch von vielen Menschen mit „rechtsextrem“ gleichgestellt wird und somit einem Diskurs nicht förderlich ist, zumindest in Deutschland.

        Der Linksliberale Deutschrockfan erklärt erst, warum sie nicht rechtsextrem sind, dann aber, dass die Bezeichung „Rechtsrock“ ein Problem ist, was sich dann ein bisschen widerspricht, wie Markus gezeigt hat. Deutschrock wäre hier der neutrale Begriff, aber Rechtsrock geht mit der eben genannten Prämisse auch in Ordnung. „Conservative Rock“ klänge aber auch lustig ;)

        Die meisten Deutschen haben auch Probleme den Südtiroler Patriotismus irgendwie einzuordnen. Ich habe selbst längere Zeit in Katalonien gelebt, deshalb kann ich zumindest einiges nachvollziehen (auch wenn ich die Meinung nicht immer teile), insbesondere dass solche Menschen auch sehr tolerant und offen sein können, ist für viele (linke) Deutsche unvorstellbar. Deshalb sollte man sich auch nicht unbedingt mit irgendwelchen Begrifflichkeiten aufhalten, sondern wirklich über Inhalte konzentrieren.

        @wesendlich: Kleine Anmerkung: Gerade in Wikipedia-Artikel außerhalb des wissenschaftlichen Bereichs herscht da (leider) eine ziemliche Meinungsmacht seitens der Autoren.

      19. @wesendlich
        Ach, Sie wollen also Hybris und Selbstüberschätzung erkannt haben? Ich weiß ja nicht, was Sie heute zu sich genommen haben – Viel wahrscheinlicher aber: Sie können einfach nicht damit umgehen, wenn jemand Ihre Falschaussagen richtig stellt. Etwas Philosophie schadet nie, um solch eine ermüdende Tätigkeit etwas aufzuhellen. Zeit hatte ich heute ausnahmsweise genug, ab Morgen werden die Sätze wieder kürzer, versprochen.
        Jup, nur Sie können mir verzeihen oder auch nicht. Ist allerdings nun einmal eine gängige Floskel hier in Dland und als solche habe ich sie verwendet, auch wenn Sie natürlich Recht haben. Den Artikel kannte ich übrigens schon, weshalb Sie noch viel empörter sein sollten.

        @MR
        Sie sind nicht rechtsextrem und damit automatisch auch keine Rechtsrockband, da Rechtsextremismus ein zwingendes Attribut von Rechtsrock ist. Rechtsrock steht für rechtsextremen Rock, nicht für etwas patriotisches Geröhre.

  6. Ich würde nicht zu viel Vertrauen in unseren „Rechtsstaat“ haben. Zumindest nicht auf dem Feld der Meinungsfreiheit…

    Jede Wette: Die freien Wilden werden sich an eines der beiden willfährigsten LGs (unter Deutschlands 115 Landgerichten) fliegenderweise wenden… „Recht auf ein faires Verfahren“, und so. Buske, Käfer und Co.

    Siehe auch
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-129737050.html
    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31434/1.html

  7. Ich nehme an, Pur wird sich das nicht gefallen lassen. My 2 cent, dass der Ablass Brief der Barone heuelnd und mit einen tiefen Kniefall mit “ ehrlicher Reue“ und bitte um Vergebung jenseits des Klageweges verbunden sein wird. Mal sehen, ob die damit dann auch eine Welle druch Netz machen wollen / Werden.

    1. Fast richtig. „Idioten“ passt aber nicht ganz, Ich würde eher sagen, Jung von Matt hatte schon vor knapp 10 Jahren Recht , als Sie das Internet als virtuelle Klowände klassifizierte, und Blogger und „Kommentatoren“ als jene die halt an diese Klowände kritzeln. Sitzt man auf den öffentlicheh KLo beim scheißen, so liest man das gekritzle ja durchaus auch gerne. Und ggf. schreibt man seinen Kommentar zu einen anderen Kommentar oder Bild. So während der Dünnpfiff pfeift, oder die Verstopfung Zeit benötigt. Das das nicht immer das hehlste ist liegt nahe. Und damit meine ich nicht die Ruhrbarone. Obwohl, doch , die ganz besonders. So einen eitlen Koks bedingten Dünnpfiff hab ich selten pfeifen hören, und mit der Unterlassungs Erwiderung wird nun der zeitintensiven geistigen Verstopfung Tribut gezollt. Vielleicht auch noch bei den nach Fäkalien, meist braunen, riechenden Texten von „FreiWild“. Passt somit alles ganz gut zusammen.

    2. Gibt es eine Situation oder einen Ort, wo sich nicht nur Idioten äußern?
      So richtig böse wirds doch erst, wenn man sich diesem Vorwurf im Selbstgespräch ausgesetzt sieht.

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