Es gilt leider als ausgemachte Sache, dass irgendwann demnächst die wahrscheinlich freiwerdenden TV-Frequenzen um 700 MHz an die verbliebenen Telekommunikationsriesen versteigert werden. Aber warum eigentlich? Man könnte Teile davon auch freigeben statt an wenige kommerzielle Player zu privatisieren. Und damit die zur freien Nutzung stehenden WLAN-Frequenzen (2,4GHz/5 GHz) ergänzen.
Technology Review berichtet über Karlsruher Wissenschaftler, die genau das erforschen: WLAN für große Distanzen.
„Die Realisierung unseres Ansatzes hätte weitreichende Folgen. Personen, Institutionen und Unternehmen wären bei ihrer digitalen Kommunikation in viel geringerem Maße auf teure Mobilfunknetze angewiesen. Darin sehen wir nicht zuletzt auch einen großen gesamtwirtschaftlichen Nutzen“, meint Weber. Schon die Öffnung der bisherigen WLAN-Frequenzen im letzten Jahrhundert habe gezeigt, dass Anwender und Unternehmen die neuen Möglichkeiten innovativ für neue Produkte nutzten, „neben den drahtlosen Computernetzwerken etwa auch kabellose Lautsprecherboxen und Kameras, Garagenfernbedienungen, Funketiketten, Babyphones, Bluetooth und vieles mehr“.
Öffnet das Spektrum! Oder um es mal mit Elektra zu sagen: