Linkschleuder

Sehenswerte Camp-Vorträge V: Infrastructure Review

Das Chaos Communication Camp war in Bezug auf den Aufbau und den möglichst reibungslosen Betrieb eines offenen und unzensierten Netzwerkes ein ziemlich einmaliges Unterfangen. Um es mit Patrick Beuth zu sagen:

Wir finanzieren uns zu fast 100 % aus Spenden von Leserinnen und Lesern. Unterstütze unsere Arbeit mit einer Spende oder einem Dauerauftrag.

Für die 5.000 Hacker im Zeltlager des Chaos Computer Clubs ist ein 10-Gigabit-Internetzugang standesgemäß.

NOC
Symbolbild NOC, CC BY-SA 2.0, via flickr/Thees

Im Mittelpunkt des heutigen als ausgesprochen sehenswert angepriesenen Videos steht die Arbeit vom Network Operations Center (NOC), das für das Camp-weite Netz verantwortlich war und bereits Monate vorher mit den Planungen begonnen hatte. Vom gestandenen Netzwerkingenieur bis zum Junghacker wurde in diesem Team aus über dreißig Leuten zusammengearbeitet, und das wie immer freiwillig und ehrenamtlich.

Bei den großen CCC-Veranstaltungen hat es sich eingebürgert, dass Vertreter des NOC vom Aufbau der nötigen Infrastruktur und von der Benutzung der Teilnehmer detailliert berichten, so auch beim Camp. Dazu kommt seit einigen Jahren auch der Bericht des Teams, das die Technik für das Streaming der Videos bereitstellt, am Laufen hält und auch die Nachbearbeitung der Aufnahmen übernimmt.

Dieser Infrastructure Review fand natürlich am Montag statt, also kurz vor Ende des Camps. Beim CCC-Kanal bei youtube kann man sich den Vortrag ansehen, aber auch bei media.ccc.de in vielen weiteren Formaten runterladen.

Weitersagen und Unterstützen. Danke!
4 Kommentare
  1. Bei vielen Vorträgen finde ich es klasse, wenn man sie auch Noobs weiterempfehlen kann. Besonders angesichts politisch relevanter Themen konnte das schon oft helfen, relevante Informationen mit entzerrtem Hintergrund anzubieten, oft darüber sogar endlich Bewusstsein für eine Problematik zu wecken. So war das bei einer Menge von CCC-Aufzeichnungen. Leider werden Vorträge in den letzten Jahren vermehrt nur englischsprachig angeboten. Damit erledigt sich dann oft aber auch das Weiterreichen. Ihr schließt damit ganze Gruppen und Generationen aus. Schade. So mag eine kleine Peergroup vielleicht sogar ganz selbstbegeistert von sich selber sein (eben jene, die es verstehen), während viele nicht mehr mitgenommen werden, was ja durchaus relevant sein könnte… ;-)
    2Cents, um vielleicht etwas Aufmerksamkeit für ein Problem zu schaffen, das Euch vielleicht noch nicht so bewusst ist. Ist aber eines. Für mich ganz konkret jüngst erfahrbar, als ich von 10 Leuten 8 mal die Rückmeldung bekam: „Ist mein Englisch zu schlecht für…“

    1. Der Grund dafür wird wohl sein, dass die Veranstaltungen inzwischen sehr international sind. Man würde also vor Ort viele Menschen ausschließen, wenn Vorträge nur auf deutsch angeboten würden, außerdem gibt es ja auch reichlich Beiträge von Menschen, die selbst nicht deutsch sprechen.
      Ich könnte mir vorstellen, dass es technisch nicht kompliziert ist, Untertitel anzubieten, den Aufwand, die Vorträge zu transkribieren würde ich aber als ziemlich hoch einschätzen.

  2. Moin moin
    alle Aufzeichnungen unter https://media.ccc.de/browse/conferences/camp2015/ liegen als zweikanalton vor.
    Download ausführen und anschließen mit dem Player deiner Wahl die Tonspur umschalten.
    Englische Talks haben als zweite Spur Deutsch
    Und Deutsche Talks haben als zweite Spur Englisch
    Es wird sogar versucht zum Congress 32C3 (27.12-30.12.2015 im CongressCenterHamburg)wieder Gebärdendolmetscher einzusetzen (jedoch nicht im Stream und auch nur vereinzelt angeboten).

    einer der sich mit Sprachen auch „schwer tut “ (Hörgeräteträger)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.