Linkschleuder

Kriminologe Pfeiffer: Computerspiele möglicherweise für Pariser Attentate verantwortlich

Der pensionierte Kriminologe Christian Pfeiffer wird manchmal noch zu seinem Spezialthema Computerspiele interviewt, heute vom Redaktionsnetzwerk Deutschland. Diese haben ihn zu den Terroranschlägen in Paris befragt. Und darin gibt er Computerspielen eine Mitschuld an den Anschlägen. Warum auch nicht, irgendwer muss dafür ja verantwortlich sein? Wir haben leider nur die Zusammenfassung gefunden, aber die ist voller Money-Quotes:

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„Die Terroristen könnten sich als virtuelle Figuren in Onlinespielen wie ‚World of Warcraft‘ an einem bestimmten Ort als Gruppe getroffen und die Anschläge in Paris geplant haben.“

Mit anderen Worten: Wo sich die Terroristen tatsächlich getroffen haben, kann man auch würfeln. Aber hey, statistisch gesehen gibt es zumindest eine kleine Wahrscheinlichkeit, dass sie sich auch bei World of Warcraft getroffen haben! Oder bei Christian Pfeiffer im Wohnzimmer, vielleicht auch in einer katholischen Kirche?

Das Spielen von gewaltverherrlichenden Computerspielen im Internet und auf Konsolen trage laut dem Kriminologen „zur Radikalisierung junger Muslime“ bei und führe zur Enthemmung beim Töten.

Zu dem Thema würden uns ja mal wissenschaftliche Studien interessieren. Gibts die überhaupt oder ist das wieder ein Bauchgefühl von Herrn Pfeiffer?

„Es ist durchaus denkbar, dass die Attentäter von Paris vor den Anschlägen virtuell das Töten trainierten und sich daran berauscht haben.“

Denkbar ist natürlich vieles. Vielleicht haben sie sich auch Interviews mit Herrn Pfeiffer angeschaut?

Aber alles wird gut: Wenn die Überwachung der Terroristen scheitert, hilft immer noch die Vorratsdatenspeicherung:

Wenn die Überwachung durch Sicherheitsbehörden und die Kontrolle der Spielercommunity versage, sei den Terroristen nur noch über die Vorratsspeicherung beizukommen.

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55 Kommentare
    1. LOL der Typ ist nicht ohne Grund in Rente Alter :D HHHH rishtige Peseweng diese. Leute es nervt wirklich jedes mal wenn solche Keckos ihr Schandmaul aufreissen. Wenn ihr irgendwie die Gelegenheit habt weil ihr in deren Nähe wohnt oder wisst wo die chillen usw. einfach mal die abfangen und richtig bös das Maul polieren und denen auch sagen warum. Natürlich halbwegs anonym das Ganze. Vielleicht aktiviert man ja noch paar eingeschlafene Hirnzellen

    2. Im Zusammenhang mit den letzten Terroranschlägen wird ja viel Bullshit geredet. Aber noch viel schlimmer ist was sich diese überbezahlten Beamten in Brüssel ausgedacht haben. Da sollen doch tatsächlich in der ganzen EU die Jäger und Sportschützen entwaffnet werden um Terror zu verhindern. Für wie blöd halten die uns eigentlich? Die Terroristen hatten sicherlich einen Waffenschein für ihre Kalaschnikows. Die Handgranaten gab’s dann wohl auf Bezugsschein?

    1. „Es ist durchaus denkbar, dass die Attentäter von Paris vor den Anschlägen virtuell das Töten trainierten und sich daran berauscht haben.“

      Und den bekannten Umstand, dass die in Syrien so richtig mit echten Waffen gekämpft haben, den übertrifft natürlich die Möglichkeit, dass sie auch mal einen Ego-Shooter gezockt haben. Der Typ ist echt zum fremdschämen… Ist doch krank, so einen Anschlag für die eigene Agenda auszuschlachten.

    2. Es ist Gesülze. Genau so könnte ich als bekannter Experte äußern, dass der Grund allen Übels in der guten Schulbildung liegt: Nur weil die Terroristen keine Analphabeten waren, konnten sie sich per SMS verständigen! Wenn alle unterpriviligierten Menschen Analphabeten bleiben würden, wäre auch diese nervige Frage nach Verschlüsselung und Backdoors obsolet. Mein Gott! Schafft endlich die Schulen ab! Die wahren Verbrecher sind die Lehrer.

      1. LOL
        Wir brauchen weniger Alphabetisierung!
        Das ist die einzig richtige Schlussfolgerung :-)
        Nur so lässt sich der internationale Terrorismus (TM) wirkungsvoll bekämpfen.

        Ich stell mir das als „NYTimes“ oder „FAZ“ Leitartikel-Spoof vor … wie geil :-)))
        und dann die „Bild“-Version, mit Buch als Symbolfoto und „Pfui – böse und bald verboten!“ drunter :-)

    3. Klar einmal das Terrorcamp allianz und das Terrorcamp Horde ;D Und wir treffen uns alle in den bg´s wo wie wir ne lageplan machen welche eizlanze und welches richturteil welchen schurkischen schurken den gar ausmachen ;) .

  1. Das macht der doch inzwischen nur noch um zu trollen? Ich mein, früher schon hat der nur hanebüchenen Scheiß von sich gegeben, also nicht, dass das was neues wäre … aber das wird ja immer schlimmer mit dem. Man ist geneigt zu fragen, hat er seine Medikamente abgesetzt?

    Ich denke der Herr lässt sich gut in die Kategorie Troll und Attention Whore einordnen.

  2. Hat mal jemand in irgend einer Form versucht zu *erklären* (ich rede nicht von *beweisen*), wie Vorratsdatenspeicherung Terroranschläge verhindern soll, insbesondere wenn die „klassische“ Überwachung von bekannten „Gefährdern“ versagt? Wäre mal interessant …

    1. Ich habe keine Ahnung, was die Geheimdienste in ihren Koordinatendatenbanken so verzeichnet haben, aber wenn sie IPs, Telefonnummern, Geräte- und SIM Kartenkennungen zu den Personen kennen, dann kann man schon verfolgen, wenn Gefährder sich wo treffen und es ist keine Moschee oder öffentliches Cafe und vorher sind die sich höchstens online begegnet.

      Wäre es mein Job da was zu schreiben:

      – Syrien Rückkehrer tracken lassen

      Darüber hinaus:
      – Dschihadi-Foren Überwachen
      – IPs personalisieren (das ist VDS Abruf)
      – Gerätekennungen zuordnen
      – Mobilgeräte tracken
      – Schauen, ob sich wer, wo, mit wem so trifft
      – Bei Gefährdertreffen aufzeichnen was geht,
      – gesammelte Daten aufbereitet an Diensthabenden geben
      – DH kann zusätzlich verwanzen lassen, wenn Mobilgeräte nicht zugreifbar
      – Bei größeren Treffen, wenn Treffpunkt von mehreren gemeinsam verlassen wird USB-Blaulicht anschalten

      Das war jetzt einfach mal so grob runtergerotzt, wie ich vorgehen würde, wäre das mein Job.

  3. Endlich!
    Endlich hat sich unser Spezialist Pfeiffer mal wieder zu Wort gemeldet und die Computerspiele als die Wurzel des Bösen ausgemacht. Irgendwie hat mir das in all den Jahren beim Bullshit-Bingo gefehlt.
    Aber Kriminologen dieses Kalibers sind es, die unter anderem auch ihre „kriminologische Erfahrung“ in Ermittlungsaktivitäten einfließen lassen… und jedes Jahr tausende Kollateralschäden generieren, weil aufgrund dieser „Erfahrungen“ Menschen in Schubladen gesteckt werden.
    Wenn dann das Ermittlungsverfahren eingestellt wird, stehen diese Menschen vor dem Trümmerhaufen ihrer Existenz, haben kein Recht auf angemessenen Schadensersatz und müssen zusehen, wie sie mit dem Schaden klarkommen… während die Raubritter der Polizei bereits zum nächsten „Verdächtigen“ ziehen.

    Mal sehen…. Irgendwann gibts Massenüberwachungen von Onlinespielern.
    150.000 Hausdurchsuchungen aufgrund des Tatverdachts „spielt ein Online-Gewaltspiel“ sind doch derzeit nur aus logistischen Gründen nicht durchführbar – würde der CDU aber auch nur im Promillebereich Wählerstimmen kosten.

    Pfeiffer ist doch in Rente… warum gibt man dem überhaupt noch eine Plattform? Soll der doch täglich Falschparker aufschreiben und Bei-Rot-über-die-Straße-Geher fotografieren, wenn ihm danach ist. Dann bleiben uns wenigstens seine unqualifizierten Äußerungen erspart.

  4. Grandios… das ist wirklich pures Comedygold.
    Ich frage mich immer wie die Geheimdienste, Presse und Spezialisten wie der Herr Pfeiffer darauf kommen das eine Gruppe von Männern, einen Anschlag den sie zusammen ausführen, per Telefon, Mail, Onlinemedium, Spiel oder Messengerdienst planen? Vielleicht treffen die sich ganz normal, sitzen zusammen und reden miteinander.

    Auch der letzte Satz von Herrn Pfeiffer ist eine Wucht, „Wenn die Überwachung durch Sicherheitsbehörden … versage, sei den Terroristen nur noch über die Vorratsspeicherung beizukommen.“ Was glaubt der Herr Pfeiffer denn was eine VDS so macht? Wir speichern das im Computer und hinten fällt raus wer schuldig ist? Das müssen doch die Geheimdienste genauso auswerten und wenn die schon nicht einzelne Personen überwachen können, wie sollen sie dann mit dem Riesenhaufen an Daten der VDS klarkommen? Unfassbar was manche Leute absondern dürfen die absolut keine Peilung haben.

  5. Wenn solche hirnbefreiten Pfeifen in verantwortungsvollen Positionen sitzen, dann ist von vorn herein klar, dass Anschläge NICHT verhindert werden.

  6. Nehmen wir mal an Spiele wären in irgendeiner Weise einbezogen gewesen…
    Dann können wir auch sagen: Autofahren verursacht Verkehrsunfälle.
    Das ist in sofern richtig, als dass Autos unweigerlich daran beteiligt sind. Um die tatsächliche Ursache zu definieren muss man aber „tiefer gehen“. Dass die Pfeife die geistigen Eigenschaften, die dazu notwendig sind, nicht besitzt stellt er mit dem Interview offen zur Schau.
    Und man muss sich mit Computerspielen überhaupt nicht auskennen um darauf zu kommen dass seine Behauptungen völliger Bullshit sind.

  7. Ja, man muss doch die Bevölkerung auf den nächsten Überwachungsschritt vorbereiten. Pfeiffer ist sicher Fan von amerikanischen Krimiserien aus dem …CSI Genre.

  8. Hallo Markus,

    schönen Dank für diesen Beitrag.

    Gibt es das ganze Interview bzw. das von Herrn Prof. Pfeiffer Gesagte im Ganzen zu lesen ? Die Darstellung so ohne weiteren Kontext mutet tatsächlich etwas seltsam an- sicherlich auch ohne kritische Zwischenfragen und Bemerkungen.
    Es wäre schön, wenn Ihr dazu einen link o.ä. veröffentlichen könntet (Redaktionsnetzwerk Dtl. ist dazu nur bedingt aussagekräftig).

    Danke und Gruß Iris

    1. Hallo Iris,

      die orginale Quelle ist halt das „Redaktionsnetzwerk Deutschland „, welches sich hinter den zweiten Link verbirgt, ob diese von Herr Pfeiffer einen Brief/Email oder ein Interview hatten wird man wohl kaum weiter feststellen können, außer da nachzufragen.

      Gibt sonst auch noch einen Artikel bei golem.de über die Aussagen, welche auch die Quelle „Redaktionsnetzwerk Deutschland “ nennt:

      http://www.golem.de/news/christian-pfeiffer-kriminologe-gibt-computerspielen-eine-mitschuld-am-terror-1511-117527.html

      Ich hoffe damit konnte ich Ihnen weiterhelfen.

  9. Aus diesem Grund spiele ich Egoshooter…

    Damit trainiere ich Kriegssituationen um im Fall von Attentaten in Deutschland die Kämpfer der IS mit einem mehrere tausend Euro teuren Scharfschützengewehr mit einem gezielten Kopfschuss nieder zu strecken!!

    Bitte um Kontaktdaten zum Kauf des Smart Rifle (Scharfschützengewehr der USA) ;-)

    1. Cool, und ich will eine Oculus Rift retina editon und eine X-46. Was die Bodentruppen nicht schaffen, das erledigt ein Flächenbombardement mit Drohnen.

  10. Darauf habe ich gewartet! Das musste ja kommen. Wurzel allen Übels sind – mal wieder – ComputerSPIELE. Ist doch ganz einfach und lässt sich auch jedem innerhalb von 3 Minuten in jeder Talkshow fernsehgerecht „erklären“.
    Was bitte macht Herrn Pfeiffer eigentlich da zum Experten ? Mich würde mal interessieren, wie viele der von ihm sogenannten „Killerspiele“ Obernerd Pfeiffer tatsächlich mal ausprobiert hat. Wahrscheinlich keine. Nach der gleichen Logik müsste man auch Brot verbieten (Haben wahrscheinlich alle Terroristen vor ihrer Tat gegessen) oder schwarze Seats (sind die Terroristen nachweislich gefahren, also „verführen“ diese Autos zum Terror). Muss gleich mal mein T-Shirt mit der Aufschrift „Ich spiele Killerspiele“ wieder rausholen, scheint wieder aktuell zu werden.

  11. Nee, tut mir leid! FEHLERHAFT! Als einer derjenigen, die damals bei Prof. Pfeiffer an der Uni einige Kurse belegt hatte, halte ich diese Verallgemeinerung und auch den Spott für nicht angemessen. Im Artikel selber ist zu lesen, dass eine Originalquelle nicht bekannt ist und die „Zusammenfassung“ kritisiert wird. In demZusammenhang verweise ich auf genug Publikationen des kriminologischen Forschungsinstituts, die sch oft genug dem Thema der „Ballerspielschuld“ gewidmet haben. Dabei wird oft genug herausgestellt, das nicht die Spiele,sonder das Umfeld hauptverursächlich „schuld“ ist, eine Affintiät zu Ballerspielen kann dieses ( z.B. bei Breivk ) allerdings verstärken.
    Ausserdem ist ja schon an anderer Stelle darauf hingewiesen worden, dass die Attentäter über PS3 etc. kommunizert haben.
    Also, Netzpolitik.org: Das war WENIG hilfreich!

    1. >Als einer derjenigen, die damals bei Prof. Pfeiffer an der Uni einige Kurse belegt hatte
      Das erklärt Ihren Unsinn.

      >Ausserdem ist ja schon an anderer Stelle darauf hingewiesen worden, dass die Attentäter über PS3 etc. kommunizert haben.
      Die Polizei stellt eine PS4 sicher, mehr nichts. Alles weitere sind also nur Vermutungen, auch wenn es in der Vergangenheit Indizien gab, dass manche Daesh Anhänger das PSN zum kommunizieren nutzten. Gleichwohl, die Kommunikation über eine PS4 hat mit Spielen zu tun trotz überhaupt nichts zu tun.
      Dass Netzpolitik übersehen diesen Kontext allerdings übersehen hat, stimmt.

      > Dabei wird oft genug herausgestellt, das nicht die Spiele,sonder das Umfeld hauptverursächlich „schuld“ ist, eine Affintiät zu Ballerspielen kann dieses ( z.B. bei Breivk ) allerdings verstärken.
      Für solch banale Schlussfolgerungen braucht man keine Studien.
      Alles was an Gewalt erinnert, verweist oder darstellt kann eine aggressiven und enthemmten Persönlichkeit verstärken aber auch mildern oder gar nichts verursachen.

  12. Welch geistiger dünnschiss. Die rennen dann in wow wahrscheinlich bei iskar rum, behalten das Auge und schreien „für allah“ wenn die den bombendebuff haben ! Blizzard hat schon vor Jahren den stat „mp5“ aus dem Spiel entfernt um besser nach verdächtigen Schlagwörtern filtern zu können. Erst informieren und dann vllt trotzdem das Klo aufsuchen wenn wieder toilettenwürdiges gedankengut aufkommt …

  13. Tja nun, wenn man nur einen Hammer besitzt, sieht jedes Problem aus wie ein Nagel. Was habt ihr anderes erwartet, was der Mann wohl denkt, was die Ursachen für Terrorismus sein werden? Befragt ihn doch mal zum Bienensterben, ich bin sicher, er kriegt eine Verbindung zu Videospielen hin.

  14. Na klar, ich hab auch keine bessere Erklaerung, warum die franzoesischen Spezialeinheiten ganze 3 Stunden brauchten, um am Einsaztort im Bataclan einzutreffen. War doch immerhin ganze 800 Meter von der Charlie Hebdo Zentrale, wo neulich so ein Massaker stattfand!!!

  15. Ich bin schon lange der Meinung, dass der Tatort im Ersten verboten werden soll. Dort werden immer Menschen ermordet und dies schadet mir und sicher auch anderen Zuschauern.
    Gewaltverbot in allen Filmen und Amerika darf keine Filme mehr nach Deutschland exportieren.
    Ich möchte nur noch Filme sehen, in denen blonde Mädchen im Kreis tanzen und deutsche Lieder singen. Also liebe ARD, setzt den Tatort ab. Er schadet unserer Judend und bringt diese auf dumme Ideen. Zum Glück gibt es solche Sittenwächter wir Herrn Pfeiffer, der das Neuland in und auswendig kennt. Ein Like von mir.

  16. Es war doch eher so, dass das US-Militär eigene Ballerspiele zur Nachwuchsgewinnung herausgebracht hat (habe leider die Namen vergessen) oder namhaften Herstellern mit demselben Hintergedanken Unterstützung anbietet. Gab da mal einen Bericht, dass Gamedesigner eingeladen wurden, da Hintergrundwissen abzugreifen und hier und da mit dabei sein durften.

    Und World of Warcraft, mit seiner nanentlichen Registrierungspflicht, laut Snowden mit US-Spitzeln, wo sich aber auch Gamemaster in jeden Chat einklinken könnten, mit all diesen für Islamisten sicherlich „teuflischen“ Kreaturen (Untote, Dämonen, Orcs, Priester und Kreuzfahrer), monatlichen Spielgebühren, Chatsperre für Probemitglieder – ja, das wird die Hochburg sein! ;)))

    1. America’s army.

      Und hier ein Paper der NSA zu Computerspielen. Kapitel 5 lohnt sich zu lesen:
      -Abschnorcheln von Foren, Blogs, Chats, Wikis, und natürlich ingame.
      -unliebsame Spieler zensieren oder alternativ durch Propaganda mundtot machen.
      -Spielentwickler aller Art – von AAA bis hin zu Studenten – dazu bekommen Propagandaspiele zu erstellen.
      https://www.eff.org/document/20131209-nyt-nsa-video-games-paper

      Auch das restliche Paper lohnt sich zumindest zu überfliegen, die haben so dermaßen einen an der Waffen: Zum Beispiel behauptet die NSA, Terroristen könnten sich durch Produktion und Verkauf virtueller Waren finanzieren.

  17. Ich bin mir mittlerweile halbwegs sicher, dass Pfeiffer nur eine Art aus dem Ruder gelaufenes Satireprojekt der Titanic ist, denn anders kann ich es mir nicht erklären, dass jemand derart grenzdemente Scheiße von sich gibt ohne dabei vor Scham an Selbstmord zu denken.

  18. Sorry, aber den lieben Christian kann ich nicht ernst nehmen. Das hat schon etwas von Realsatire. Wahrscheinlich war ihm gerade etwas fad im Rentnerleben. ;-)

  19. Also nee, ich bin Ü 40 und habe schon als TEENIE Flugzeuge abgeschossen – auf PS 2.
    Nee, das war noch der COMMODORE C64.
    Dann habe ich ALF geguckt und bin doch deshalb nicht kriminell, oder?
    SUSI

  20. Gott bin ich alt geworden!
    Als wir die Terroranschläge von *** mit Unreal Tournament 436 planten und Szenarien durchspielten, das waren noch Zeiten!
    1999 … Sonnenfinsternis, das Opium kam noch aus Afghanistan, wie auch heute wieder!
    Ja, das waren noch Zeiten!
    Dann kam 9/11 und alle wussten, das wir die Terroranschläge mit Unreal Tournament geplant hatten!
    Das war auch mit den diversen Patchen möglich, ob mit Dessert Eagle, StayerAug oder ganz klassisch, die AK die Angriffe durchspielen und yeah!
    Der Herr Pfeiffer hat echt Ahnung! Hut ab!
    Da verneige ich mich doch!
    Warum die Türme nicht schon 1999 umfielen?
    Naja, die Knarren hatten wir doch schnell besorgt, aber dann das viele Laufen, die Entfernungen!
    Zwei unserer Kamerrraaaden sind schon weit davor an der Last der Waffen zusammengebrochen!
    Es ist doch wirklich echt schwierig ein Taxi zu bekommen, das einen mit dem Waffenarsenal mit nimmt!
    Gut … dann kamen die Flugsimulatoren auf, da brauchte man nicht mehr so weit zu laufen!
    Kommunikation?
    Ja klar konnte man mit der 436’er auch Kommunizieren!
    Vorrangig mit Text, aber auch Audio … NSA?
    Neee, die hatten noch mit dem Aufräumen des Eisernen Vorhangs zu tun!

  21. So weit ich weiss, gibt es dazu wissenschaftliche Studien. Frag mich jetzt nicht nach Quellenangaben, das ist jetzt rein aus der Erinnerung.
    Diese Studien kommen allerdings unisono zu dem Schluss, dass es keinen signifikanten Zusammenhang zwischen gewaltverherrlichenden Computerspielen und Gewaltbereitschaft gibt. Ich kann mich lediglich vage an eine Studie erinnern, die bei bereits gewaltbereiten Menschen durch Computerspiele ein noch schnelleres Abrutschen in Gewalt festgestellt hat. Andererseits wurde vermutet, dass solche Spiele bei halbwegs normalen Menschen eher zu einem Abreagieren von Frust führt, also eher zu einer Senkung der Gewaltbereitschaft.

    Wenn man es genau nimmt, dann ist Schach ein gewaltverherrlichendes Kriegsspiel. Bislang ist von Schachmeistern noch kein Terrorakt bekannt geworden.

  22. Ich gehe demnächst mit meiner Laserpistole, dir ich nem Synth vom Institut geklaut habe, durchs Dorf und erschieße Supermutanten. Habe ich ja schließlich bei Fallout so gelernt.

    1. Ein bisschen mehr Realität, bitte!
      Also ich übe jetzt Schwertkampf auf Echo of Soul und renne dann demnächst marodierend durch die Shoppingmeile von Essen!

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