Kraut von Rüben sortiert – Krautreporter durchgezählt

Die Krautreporter gibts ja noch. Das war gerade mein Gedanke, als dieser Artikel durch die Timeline ging, wo sich jemand mit dem Projekt beschäftigt hat: Kraut von Rüben sortiert – Krautreporter durchgezählt.


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Ich habe mal die Texte auf Krautreporter (KR) durchgezählt. Insgesamt 47 Autorinnen und Autoren sind aufgeführt, davon haben 35 bislang bislang 125 Artikel veröffentlicht. Wer – wie ich – gehofft hatte, Artikel von Jens Weinreich, Richard Gutjahr oder Thomas Wiegold zu lesen, der hat von denen insgesamt fünf Artikel gefunden. Dafür 19 von Tilo Jung. Und zwischen je einem und neun von anderen Kollegen. (Ich habe mich da hoffentlich nicht verzählt, aber es geht um die Größenordnungen.)

Vier Reportagen und längere Artikel pro Tag wurden versprochen, da ist man zumindest schon bei zwei pro Tag angekommen. Bis auf einzelne Beiträge lief das aber abseits meiner Wahrnehmung, was eigentlich schade ist, weil ich gerne das Projekt unterstützt habe. Einige Monate haben sie noch, um zu beweisen, dass sie es können. Derzeit würde ich nicht nochmal Geld reinwerfen, weil es mir persönlich meinen Medienmix nicht erweitert.

3 Kommentare
  1. Hmm, Zählung? Gerade bei Krautreporter macht’s ja wohl nicht die Masse. Thilo Jung tauchte öfter auf, was aber auch daran lag, dass er eine Reise in den Nahen Osten auf der Plattform (transkribiert) veröffentlicht hat.
    Die Artikel waren größtenteils interessant zu lesen, aufwendig recherchiert und meistens abseits des Mainstream. Für mich waren durchaus Artikel und Themen dabei, die ich in der Form sonst eher nicht gesehen hätte.
    In meiner persönlichen Wahrnehmung (ja, natürlich subjektiv) sehe ich das Projekt zur Zeit positiv, Versprochen gehalten.

  2. Das Problem ist meiner Meinung nach wirklich auch bei der Kommunikation zu suchen. Facebook, Twitter, Reddit etc. Autorenaccounts, Krautreporteraccount. Wo man Infos zu Artikeln, Mitarbeit und ähnlichem bekommt weiss man nie im Voraus. Da gibt es wohl kein Konzept. Auch zur Zukunftsplanung und Transparenz gibt es nichts wirklich.

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