Gerade noch rechtzeitig für der anstehenden Oberbürgermeisterwahl in München, bei der ja auch die Frage zur Fortführung des Limux-Projektes Wahlkampfhema war (siehe auch einen offenen Brief an die grüne OB-Kandidatin Nallinger sowie Anna Biselli zu den Wahlprüfsteinen), ist jetzt ein Beitrag von mir im Magazin Kommune21 zur (kommunal)politischen Dimension von Open Source erschienen. Auszug daraus:
Der größte Wandel ist aber weniger im ökonomischen als vielmehr im politischen Bereich zu beobachten. Vor zehn Jahren spielten politische Argumente für Open Source, wie größere Transparenz und ein freierer Zugang zu Wissen, nur eine untergeordnete Rolle. Heute lässt sich Open Source bis zu einem gewissen Grad als Weltanschauung bezeichnen, die weit über den Bereich von Software hinausreicht, sei es bei der Freigabe öffentlicher Datenbestände (Open Data), der Nutzung offener Lizenzen im Bildungsbereich (Open Education) oder ganz allgemeiner Prinzipien von Offenheit und Transparenz in der öffentlichen Verwaltung (Open Government).
Entstanden ist der Beitrag im Nachgang eines Vortrags im Rahmen der Münchner Open Source Tage 2013 zum Thema „Wert und Wandel von Open Source“: