WDR5 über die Urheberrechtsdebatte: Die Gratis-Generation

Die Sendung Tiefenblick auf WDR5 entdeckt in mehreren Teilen „Die Medien-Prosumenten“. In der dritten Folge der vierteiligen Serie geht es eine halbe Stunde lang um die Urheberrechtsdebatte. Das Feature selbst ist besser als Titel und Teaser es andeuten: Die Gratis-Generation.

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Das Wissen der Welt im Netz ist für alle da – und das am liebsten kostenlos: schnell etwas im Online-Lexikon nachschlagen, einen Musiktitel herunterladen oder ein Zitat im Klassiker prüfen. Der aktuelle Kinofilm ist ebenso zugänglich wie der neueste Bestseller. Alles, was sich digital verbreiten lässt, ist zu haben – doch zu welchem Preis? Autoren und Künstler wollen ihr geistiges Eigentum geschützt sehen, sie verbünden sich mit Plattenfirmen und Verlagen gegen die so genannte Gratiskultur. Dagegen steht eine Netzgemeinde, die alles frei im Netz und für jeden zugänglich haben will. Die Debatte um ein neues Urheberrecht läuft.

Hier ist die MP3.

7 Kommentare
  1. Meine Theorie dazu: Die sogenannten „Intellektuellen“ haben auf der ganzen Linie versagt. Nein, es gibt noch echte Künstler und Autoren, aber die muß man mit der Lupe suchen. Und wenn man die dann gefunden hat, zahlt man aus Überzeugung…. :-)

      1. begeistert bin ich da übrigens auch. und habe frau hunger im internet und über saugende freunde entdeckt. seitdem mehrere cds von ihr gekauft, eine davon in einer, ähm, buchgemeinschaft.

        anecdotal evidence ftwtf.

        .~.

  2. http://podcast-mp3.dradio.de/podcast/2013/03/29/dlf_20130329_2005_915bb66a.mp3

    Persönlich fand ich die Aufmachung und Darstellung übertrieben, aber bei weiten nicht so dumm blasiert und arrogant wie deutsche „Edelfeder“ Feuilletonisten bei ZEIT oder FAZ. (Das Internet, Untergang der Kultur, des Abendlandes, etc.) Bei Musiker zeigten den Umgang mit der neuen Techniken, lobten und kritisierten, nahmen an und gaben ab. Von S. Hunger hatte ich mir etwas mehr erwartet, aber wer weiß schon welche Schnippsel wie in solchen Produktionen genutzt werden. Die Nutzung „der Musik“ hier fand ich eher schmerzhaft, aber ich bin da auch kein solcher Experte und fand es lustig wie dies im Gegensatz mit der Sendung stand, habe es aber auch nur einmal „live“ gehört.

  3. Jetzt muss ihnen nur noch einer erklären, dass wir gar nichts geschenkt haben wollen, sondern endlich nur ein Produkt, dass angemessen bezahlt und genutzt werden kann.

    1. Ich denke, in den meisten Fällen verhindern Sendekanäle, die rund um die Uhr gefüllt werden wollen und Seitenzahlen pro Auflage das Entgegenkommen der großen Player in Richtung souveräner Mediennutzung (darin bestünden m.M.n. die angemessenen Angebote). Dort setzt man lieber weiterhin auf Klebe-Effekte: weiterdudeln/durchblättern lassen, inkl. Kenntnisnahme der enthaltenen Werbung.

  4. In gewisser Weise war der Bericht schon ein wenig seltsam. Da wird z.B das valide Argument man wolle sich z.B Serien oder Filme im Originalton anschauen lächerlich gemacht. Die haben dann nichts besseres zu tun, als direkt nach dieser Aussage einen Einspieler mit einem asiatischen Stimmgewirr zu senden. Was soll das?

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