Überwachung

US Amerikaner: Snowden hätte nichts veröffentlichen sollen, aber die NSA geht zu weit.

Laut einer neuen Umfrage der Washington Post und ABC News verhalten sich US Bürgerinnen und Bürger – mal wieder – etwas widersprüchlich. So widersprechen 52% der Art und Weise, wie US Präsident Obama mit dem NSA Skandal umgeht. 46% der Befragten denken, dass die NSA mit ihrer Überwachung zu weit geht – gegenüber 47%, für die es mindestens in Ordnung ist. Jedoch glauben 48%, dass die NSA widerrechtlich in die Privatsphäre von US Bürgern eindringt. In Bezug auf ausländische Bürger empfinden dies jedoch lediglich 27%. Und zu guter letzt sind 60% der Meinung, dass Snowdens Enthüllungen die Sicherheit der USA gefährden. 52% unterstützen, dass er wegen eines Verbrechens angeklagt wird und 55% sind der Überzeugung, dass es falsch war, was er getan hat.


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Letztlich zeigt dies vor allem, dass wir die Debatte weiterführen müssen und noch einen langen Weg vor uns haben.

11 Kommentare
  1. Völlig verquer. Man fragt sich, ob das bereits die Folge konsequenter Gehirnwäsche ist oder die Menschen von Natur aus so unheimlich bescheuert sind.

    Im Übrigen sollte man sich ja nicht wundern, dass hoch und runter auf allen Kanälen nu rnoch Krimis, CSI usw. läuft. Polizei-Staats-Schönfärbung ist das. Im Grunde Propaganda eines Polizeistaatssystems. Durch die Hintertüre der vermeintlichen Unterhaltung wird ein schönes Bild braver Ermittlungsbehörden gezeichnet, deren umfassende technische Möglichkeiten ja niiiiie missbraucht werden. Und wenn doch, dann sind das freilich nur Einzelfälle. Alles nur Hollywood…

    Von wegen. Die Snowden-Papiere belgen, dass der Rechtsbruch durch die Behörden der NORMAL-Fall ist. Konsequenzlos.

    Der Rechtsstaat ist längst abgeschafft. Die Leute haben es nur noch nicht realisiert. Sie sind im CSI-Bunt-Ist-Schön-Wahn.

    Und wehe einer sagt da was…

    Snowden sollte den Nobelpreis erhalten, Obama sollte er aberkannt werden. Aber keine Sorge. Beides wird nicht passieren…

  2. Ist wie hierzulande, wo die Leute ins Wahllokal gerannt sind, um ihr Kreuz bei der CDU abzugeben, ohne zu wissen, was sie da überhaupt gewählt haben.

  3. „Letztlich zeigt dies vor allem, dass wir die Debatte weiterführen müssen und noch einen langen Weg vor uns haben.“

    Falsch. Letztlich zeigt dies vor allem, dass wir durch pseudowissenschaftliche Umfragen und Medienpropaganda manipuliert und desinformiert werden. Ob in den USA, oder bei uns, überall läuft das so.

    Wer den Kampf um die Köpfe gewinnen will, muss die Deutungshoheit über die (ver)öffentlich(t)e Meinung besitzen.

    netzpolitik.org sollte seine Gegenpropaganda aufstocken.

  4. Interessant und vielsagend ist das alles sowieso: normaler Weise ist das VOLK der Souverän in der Demokratie, also wir, die Bürger. Egal, ob jetzt in den USA oder in welchem Land auch immer… Und so denkt jetzt der Souverän?

    Es zeigt, der Souverän hat längst abgedankt…

  5. Ich verstehe die Amerikaner einfach nicht. Es scheint da wesentliche Mentalitätsunterschiede zugeben. Dich wahrscheinlich ist in Deutschland nicht anders. Dann verstehe ich einen Großteil der Menschen nicht.

    Wie kann es sein, dasss ich nicht mindestens 80-90 % sich gegen die extreme Überwachung aussprechen?

    Sie haben nicht begriffen was passiert und was noch daraus werden kann.

  6. Auch Frau Merkel hat es erkannt; „Unter Freunden schnüffeln, dass geht nun gar nicht!“ (November 2013)
    Zur Erkenntnis ist es oft ein langer Weg – Aktives Handeln ist oft noch schwerer, Ich unterstütze die Forderung nach Verleihung des Nobelpreis für Snowden.
    Peter Gräf http://www.smig-service.pool.de

  7. Auch Frau Merkel hat es erkannt; “Unter Freunden schnüffeln, dass geht nun gar nicht!” (November 2013)
    Zur Erkenntnis ist es oft ein langer Weg – Aktives Handeln ist oft noch schwerer, Ich unterstütze die Forderung nach Verleihung des Nobelpreis für Snowden.
    Peter Gräf http://www.smig-service-pool.de

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