Generell

Google-Hangout mit Angela Merkel

Wie der Vize-Regierungssprecher Georg Streiter heute ankündigte, gibt es am 19. April einen „Bürgerdialog“ mit der Kanzlerin bei Google+. Im Hangout (Videokonferenz) stellt sie sich den Fragen von sechs Bürgerinnen und Bürgern (die wohl schon ausgesucht wurden), thematisiert wird Integration. Die Diskussion wird auf Google+ und auf www.bundesregierung.de, www.bundeskanzlerin.de und www.dialog-ueber-deutschland.de gestreamt. Die „Bürger“beteiligung besteht wohl darin, bis zum 15. April Fragen einzureichen, von denen der Moderator dann einige einbringt.

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Wie regelmäßig das stattfinden soll und wie die sechs Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausgesucht werden, geht leider weder aus der Pressemitteilung noch aus dem Video hervor. Und wie @fraeulein_tessa twitterte:

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14 Kommentare
  1. Ich möchte gar nicht, dass man ihr oder diesen politikern überhaupt noch eine weitere plattform bietet. Ich möchte, dass wir unser Leben ohne profi-politiker ( und ohne aneigner von produktionsmitteln!) erwachsen, untereinander auf augenhöhe selbst regeln und ich möchte dieses gesicht nicht mehr sehen müssen… (A)

  2. Da öffnet sich die Bundeskanzlerin mal diesem Medium und es wird gleich wieder schlecht geredet (statt erst einmal abzuwarten und danach konstruktive Kritik zu geben). Sicherlich sage ich das als Parteimitglied so einfach, trotzdem die Bitte: mal darüber nachdenken!

    1. pffff….so’n Ding haben die vor den letzten Wahlen schon auf Studivz abgefeiert…Fazit: Selbstdarstellung und Propaganda!

      Da werden vorgefertigte Fragen mit den passenden Antworten abgespult. Dies nennt man dann Bürgerdialog und macht das Ding live!! Hach wie romantisch!

      Ich befürchte sogar, dass deren Umgang mit Imigration, viele Leute ins rechte Spektrum treibt, da gewisse Dinge sich nicht mit unserer Kultur vereinen lassen. (Schächtung z.B.)

      1. vollkommen richtig!

        Hier soll Transparenz simuliert werden.
        Das ist eine reine Propaganda-Veranstaltung!
        Stattdessen sollte Merkel sich den Fragen ohne Auswahl und Vorbereitung stellen. Die würde sich wundern wie sehr ihre Sippe verachtet wird. Ich verstehe sowieso nicht warum wir immer noch annehmen, dass sie uns generell die Wahrheit erzählen und für alle Menschen in Europa soziale Politik machen. Sie lügen uns jeden Tag dreist an und wir meckern kurz um danach nichts zu tun. Ganz selten raffen sich ein paar Leute auf und tragen Schilder mit Sprüchen drauf durch die Gegend – das nennen wir dann Demo.

        Aber warten wir ab. Sobald die Krise auch in Deutschland mit voller Wucht zuschlägt, werden wir uns nicht mehr über mangelnde Aktionen beschweren können…

  3. Ein weitere Merkelsche Politik-Show, nicht mehr und nicht weniger. An einem ernsthaften Dialog mit den Bürgern scheint unser politisches Spitzenpersonal kein wirkliches Interesse zu haben. Es könnte ja sein, das der Bürger Tacheles redet.

    1. Klar geht konstruktive Kritik: Den Auswahlprozess der Fragen offenlegen und sich daran halten. Nicht versuchen, mit „fancy“ Technik (Hangout) irgend jemanden zu beeindrucken. Eine clevere Antwort auf die Frage mit den Pferden und der Ente finden.

  4. PR. Who cares? Und Merkel kann nicht anders. Zudem sind die Politiker „Interviews“ in der Zeit oder der FAZ auch nicht besser. Lustig kann ab und an mal ein Radio Interview sein. Wenn es gut läuft. Aber die sind auch immer weniger live und schon oftmals ziemlich geschnitten … Hat jemand hier Kontakt zum DLF?

  5. Alternativ: Mal die Leute Interview die Merkel „interviewen“ durften und mal sehen was da so vorab festgelegt wurde … So lange die kein NDA unterschreiben mussten …

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