Deutsche Telekom erklärt: Netzneutralität ist Klientelpolitik von und für Netzaktivisten

Husam Azrak, Sprecher der Telekom, erklärte heute laut ZDF, dass der Einsatz für Netzneutralität und ein offenes Internet reine Klientelpolitik sei:

Den Netzaktivisten warf er Klientelpolitik vor. Es sei verständlich, dass die Jungen sich zu Wort melden und ihre Interessen durchsetzen wollen. „Aber es geht um mehr als um die Einzelinteressen der Netzaktivisten“, so Azrak weiter.

Laut Deutsche Telekom scheint dann die Abschaffung der Netzneutralität die Interessen der Allgemeinheit zu vertreten. Hab ich eigentlich irgendwas verpasst?

Wer die Deutsche Telekom bei ihrer Öffentlichkeitsarbeit unterstützen möchte, findet auf hilf-telekom.de ein passendes Werkzeug. Und hier kann man weiterhin die ePetition beim Deutschen Bundestag für eine gesetzliche Feschreibung der Netzneutralität unterschreiben.

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