Öffentlichkeit

Collateral Freedom: Wie chinesische Internet-Nutzer die Zensur umgehen

Die chinesische Regierung lässt die Umgehung der Internet-Zensur auf bestimmte Arten zu, weil die komplette Sperrung zu viele „Kollateralschäden“ bedeuten würde. Das ist ein Ergebnis einer Umfrage von über 1.000 chinesischen Internet-Nutzern, die die Zensur umgehen. Die meisten von ihnen wollen einfach nur zensierte Inhalte schnell erreichen – und weniger anonym und sicher sein.

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Das Open Internet Tools Project hat eine Studie zur Umgehung der Internet-Zensur in China veröffentlicht: Collateral Freedom: A Snapshot of Chinese Users Circumventing Censorship. (PDF)

Darin präsentieren sie die Ergebnisse einer Umfrage von 1.175 Menschen, die die Internet-Zensur umgehen. Aus der Zusammenfassung:

The report found that the circumvention tools that work best for Chinese users are technologically diverse, but are united by a shared political feature: the collateral cost of choosing to block them is prohibitive for China’s censors. Survey respondents rely not on tools that the Great Firewall can’t block, but rather on tools that the Chinese government does not want the Firewall to block. Internet freedom for these users is collateral freedom, built on technologies and platforms that the regime finds economically or politically indispensable

Das OpenITP will damit Entwicklern und Förderern von Anti-Zensur-Technologien Hinweise geben, wie diese Tools in der Praxis wirklich angewendet werden und was die Bedürfnisse der Nutzerinnen sind.

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7 Kommentare
  1. Die Überschrift müsste lauten: „Neue Studie zu….“
    Aber was Ihr da schreibt ist die Höhe.
    Kein einziger Satz zu dem Sachverhalt in der Überschrift wie den nun chinesische Internet-Nutzer die Zensur umgehen.
    Bin ich hier bei Bild oder welt-online?
    Habt Ihr mich mal richtig schön verarscht, toll.
    Die Klickrate wird durch solche falsche Überschriften aber mit Sicherheit sinken.

      1. Von einem seriösen Nachrichtenportal kann man dennoch eine gewisse Aufbereitung des verwiesenen Inhalts erwarten, daher muss ich Micha zustimmen, dass das hier gelinde gesagt ziemlich lieblos ist.

  2. Stimmt, ich muss Euch zustimmen. Wenigstens die Studie hätte noch übersetzt werden können. So wirkt das total lieblos verbloggt. Dafür schalte ich gewiss nicht meinen Adblocker aus und zahl auch nichts.

  3. „Stimmt, ich muss Euch zustimmen. Wenigstens die Studie hätte noch übersetzt werden können. So wirkt das total lieblos verbloggt. Dafür schalte ich gewiss nicht meinen Adblocker aus und zahl auch nichts.“

    Eine Frage der Perspektive.
    Schalte den Fernseher an, gehe auf Bundes- und ähnliche Pressekonferenzen, glaube an die EU(-Kommission),höre Firmensprecher zu, ‚Glaube‘ deiner Großbank, lass dein Gehirn im täglichen 2.5-Promille Modus,…….. .
    Da ‚übersetzt‘ niemand, soviele ‚Abblocker‘, wie es dafür bräuchte, findest du kaum, und bezahlen darfst du dafür ohne Ende.Ohne dass du es ablehnen kanst.

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