Technology Review berichtet in seiner Online-Ausgabe, dass durch die Spracherkennungssysteme von Smartphones Stimmprofile erstellt werden könnten, die die Identifizierung von Personen anhand ihrem gesprochenen Wort ermöglichen würde.
Apples Spracherkennungssoftware Siri wird mittlerweile von Millionen Menschen verwendet, dabei werden die verbalen Eingaben auf Apples Servern für unbestimmte Zeit gespeichert – die Daten würden nur zur Datenverarbeitung für Siri und dessen Verbesserung benutzt. Dabei werden die Sprachaufzeichnungen, anders als von Apple behauptet, auch mit anderen Informationen des Nutzers verknüpft:
Um eine Frage an Siri zu bearbeiten, werden die Sprachdaten an Apple-Server übertragen, dort in Lautbestandteile zerlegt und die erkannten Worte dann inhaltlich analysiert. Um den Inhalt in einen Kontext zu stellen, greift das Analysesystem auch auf die Kontaktliste und die Position des Smartphones zurück, von dem die Frage stammt.
Aus Datenschutzgründen haben die Sprachdaten, die genausogut auf dem Handy ausgewertet werden können, auf zentralen Servern nichts verloren. Die Daten und Profile dürften für Geheimdienste, Strafverfolgungsbehörden und Kriminelle äußerst interessant sein.