Diese Woche rüttelte ein Skandälchen um Hans Michael Strepp und das ZDF durch die Republik. Der CSU-Pressesprecher wollte angeblich einen Bericht über den SPD-Parteitag durch Anruf beim ZDF verhindern. Der Parteitag hatte den Münchner OB Christian Ude („Linux&Lederhosen“) als Spitzenkandidat aufgestellt. Medienkompetenz? Ude schimpft Strepp „trottelhaft“. Strepp ist inzwischen zurückgetreten. Der Seniorensender ZDF gab merkwürdig lange Stellungnahmen auf Facebook ab. Bleibt die Häme, wie weit es mit der „Medienkompetenz“ bei der CSU bestellt sei. Unverhofft wird für CSU-Chef Horst Seehofer Medienkompetenz das Wahlkampfthema.
Schon vor über einem Monat verabschiedete CSUNET unter Doro Bär ein Positionspapier Medienkompetenz. Ich fand es unglaublich faszinierend zu lesen, und wünsche, ein Linguist wolle die Diktion im Detail analysieren. Leider war das Positionspapier schon zu alt für eine Besprechung, obwohl ich auch mit Abstand noch davon angetan bin.
Anstelle der „Digitalen Demenz“, wie sie in der derzeitigen Diskussion um die Omnipräsenz des Internets bei Jugendlichen vereinzelt genannt wird, setzen wir die digitale Kompetenz, die in einem Land, dessen wichtigste Ressourcen Wissen und Bildung sind, für uns die bessere Alternative darstellt.
Ja in Bayern, da trifft der reimkundige Kobold auf die Kukidenz: Positionspapier „Lebenszyklus der Medien- und Informationskompetenz“ zum Download