Wie die Nachrichtenagentur AFP laut FAZ berichtet, beklagte ein Vertreter der Musikindustrie vor dem Bundesgerichtshof, dass Eltern zur Erziehung immer weniger zur Ohrfeige greifen. Mit dem Mittel könne man wohl besser Verbote gegen unerlaubte Tauschbörsennutzung durchsetzen. Oder so:
Der Fall werfe „ein grelles Licht“, darauf, dass für viele Eltern der Begriff Erziehungsaufgabe zu einem Fremdwort geworden sei, beklagte der Rechtsvertreter der Musikindustrie nach Angaben der Nachrichtenagentur AFP in der mündlichen Verhandlung vor dem Karlsruher Bundesgericht. Während früher „auch mal eine Ohrfeige nicht geschadet“ habe, würden Kinder heute an freier Leine laufen gelassen.