Dieser Artikel ist mehr als 14 Jahre alt.

Die Kunst der Kopie

Die Tagesschau brachte gerade einen interessanten Beitrag über die Austellung „Déjà-vu? – Die Kunst der Wiederholung von Dürer bis YouTube“ in der Kunsthalle Karlsruhe. Im Ausstellungs-Flyer heißt es dazu: Kompositionen von bekannten Meistern wie Albrecht Dürer oder Rubens wurden zu allen Zeiten von anderen zum Vorbild genommen und kopiert. Und selbst diese berühmten Künstler haben…

  • Andreas Müller

Die Tagesschau brachte gerade einen interessanten Beitrag über die Austellung „Déjà-vu? – Die Kunst der Wiederholung von Dürer bis YouTube“ in der Kunsthalle Karlsruhe.

Im Ausstellungs-Flyer heißt es dazu:

Kompositionen von bekannten Meistern wie Albrecht Dürer oder Rubens wurden zu allen Zeiten von anderen zum Vorbild genommen und kopiert. Und selbst diese berühmten Künstler haben sich im Lauf ihrer Karriere immer wieder Werke anderer zu eigen gemacht. Um die verschiedenen Facetten und Bedeutungen der Kopie darzustellen, spannt die Ausstellung erstmals den Bogen von der Kunst des späten Mittelalters über die Moderne bis zur zeitgenössischen Kunst und zur Welt des Internet.

Die Ausstellung eröffnet morgen, am 20. April, um 19:00 und läuft vom 21. April bis zum 5. August.

Die Kunsthalle selbst stellt die Ausstellung in diesem Video vor:

In diesem Fenster soll ein YouTube-Video wiedergegeben werden. Hierbei fließen personenbezogene Daten von Dir an YouTube. Wir verhindern mit dem WordPress-Plugin „Embed Privacy“ einen Datenabfluss an YouTube solange, bis ein aktiver Klick auf diesen Hinweis erfolgt. Technisch gesehen wird das Video von YouTube erst nach dem Klick eingebunden. YouTube betrachtet Deinen Klick als Einwilligung, dass das Unternehmen auf dem von Dir verwendeten Endgerät Cookies setzt und andere Tracking-Technologien anwendet, die auch einer Analyse des Nutzungsverhaltens zu Marktforschungs- und Marketing-Zwecken dienen.

Zur Datenschutzerklärung von YouTube/Google

Zur Datenschutzerklärung von netzpolitik.org

 

Über die Autor:innen

  • Andreas Müller

    Freundlicher Nerd von Nebenan. Gebürtiger Erdinger, studiert seit ein paar Jahren, zurzeit Film- und Fernsehregie. Likes: Coffee&Cigarettes.


Veröffentlicht

Kategorie

Schlagwörter

Ergänzungen

Wir freuen uns auf Deine Anmerkungen, Fragen, Korrekturen und inhaltlichen Ergänzungen zum Artikel. Bitte keine reinen Meinungsbeiträge. Unsere Regeln zur Veröffentlichung von Ergänzungen findest Du unter netzpolitik.org/kommentare. Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

5 Kommentare zu „Die Kunst der Kopie“


  1. Sieht sehr interesant aus. Denke die werd ich mir demnächst ansehen.


  2. Christian

    ,

    Mozart und andere Komponisten vor und während seiner Zeit waren stolz, wenn ein andere Komponist ihre Werke zur Grundlagen Neuens machten oder Teile davon in eigenen Stücken verarbeiteten.
    Es bedeutete nämlich, daß die eigene Arbeit doch wohl so gut gewesen sein muß, daß der andere es wieder verwendete.
    Noch in den 50-Jahren des letzten Jhd. war es üblich, daß der gleiche Titel verschiedener Interpreten in der gleichen oder auch anderen Charts gleichzeitig vertreten war. Da hatten die Werkschaffenden auch noch etwas von ihrem Werk.
    Heute verkaufen die Künstler (hier besonders die der Musikindustrie) ihre Verwertungsrechte und kriegen etwas Geld dafür. Danach kassieren nur die Rechteverwerter.
    Darum gibt es auch viele unabhängige Künstler, die ihre eigenen Musik frei zugänglich machen und trotzdem nicht schlecht davon leben können. Vielleicht sogar besser als mit Rechtsanwalt.


  3. […] –Die Kunst der Wiederholung von Dürer bis YouTube“ mit viel Aufsehen. So hat die Tageschau und Netzpolitik im Vorfeld schon einmal für einiges an Augenmerk gesorgt und n‑tv sogar eine Bildserie zum Event […]


  4. […] gewinnt die Frage nach dem Stellenwert von Kopien neue Aktualität und so sorgten Tageschau und Netzpolitik.org schon im Vorfeld für große Aufmerksamkeit in beiden […]

Dieser Artikel ist älter als 14 Jahre, daher sind die Ergänzungen geschlossen.