Datenschutz

Zum Playstation-Network-Hack: „Kann sein.“

Zu dem seit mehreren Tagen anhaltenden Ausfall seines Dienstes PSN hat Sony gestern einen Blogpost veröffentlicht. Darin steht sinngemäß: Jemand hat uns die Kiste gehackt, und es kann sein, dass er all unsere Daten abgezogen hat. „Kann sein“ heißt in dem Zusammenhang: „Kann ja auch sein, dass er es vergessen oder nicht bemerkt hat.“

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Schon am Sonntag gab es eine „Pressemitteilung von Anonymous“ (höhö), dass „sie“ es nicht gewesen wären (woher auch immer „sie“ es wissen wollen würden). Sony hatte sich ja in letzter Zeit mit seinem drakonischen (und dummen) Vorgehen gegen den Jailbreak der PS3 zu Recht ziemlich unbeliebt gemacht – daher häufen sich jetzt die Vermutungen(!), dass der Hack einen Racheakt darstellt: Schlimmer kann man eine Firma auch kaum treffen, als sie zu nötigen, zuzugeben, dass viele Millionen Kundendaten geleakt sind

Obwohl es derzeit keine Anzeichen dafür gibt, dass auf Kreditkarteninformationen widerrechtlich zugegriffen wurden, können wir diese Möglichkeit nicht gänzlich außer Betracht lassen. Falls Sie Ihre Kreditkarteninformationen im PlayStation Network oder Qriocity angegeben haben, möchten wir Sie sicherheitshalber darüber benachrichtigen, dass auf Ihre Kreditkartennummer (exklusive Ihres Sicherheitscodes) sowie auf die Gültigkeitsdauer zugegriffen werden konnte.

Kann also sein.
Nach verschiedenen Schätzungen hat jetzt also jemand ca. 50-77 Millionen Kundendatensätze. Diese Tatsache wird Sony nachhaltig schaden, und hätte ich die Absicht und die Fähigkeiten, ich hätte es wohl nicht anders gemacht: Viele Millionen der engsten Kunden gegen den Laden aufbringen. Man könnte sagen: „Überzeugungsarbeit dort leisten, wo sie nötig ist.“ Ein kritischer Sony-Kunde mit gejailbreakter PS3 und großzügiger Spender an GeoHotgraf_chokolo wird jetzt trotzdem nicht unbedingt jubeln, wenn seine Kreditkartennummer in fremde Hände geraten ist.

Noch ist die Motivation des Eindringlings ungeklärt – Kann also auch sein, dass die Kunden nicht nur mit den Schrecken davon kommen, sondern bald die ersten Datenmissbrauchsfälle bekannt werden. Aber zu einem ordentlichen PR-Vergeltungsschlag würde auch das noch gehören.

Egal ob die bösen Absichten sich nur auf Sony, oder auch auf die Kunden richten – aus dem Fall sollten vor allem Nutzer ihre Lehren ziehen: Sicherheitslücken wird es immer geben – und es wird auch immer jemanden geben, der sie sucht. Ich tue mich schwer, Sony wegen der Datenunsicherheit Vorwürfe zu machen: Vor allem aber, weil ich die Details des Angriff nicht kenne – und von Sony wird man darüber wohl kaum etwas erfahren. Ebenso tue ich mich schwer, den Angriff zu verurteilen. Wenn man sich gegen eine Tür lehnt, und sie plötzlich aufgeht… Computersicherheit ist ein Wettrennen: Mal verlierst du, mal gewinnen die anderen.

Was aber nutzt den Opfern eine moralische Bewertung des Geschehenen?

Mit der Tatsache, dass so etwas auch in Zukunft immer mal wieder – wenn nicht sogar öfter – passieren wird, werden wir uns anfreunden müssen. Es gilt, die allgemeinen Vorsichtsregeln zu beachten, um in solchen Fällen nicht selbst unter die Räder zu kommen. Ein mündiger Nutzer muss wissen, dass Datenschutz mehr als das Kleingedruckte, und nicht nur Angelegenheit des Anbieters ist: Auch Sony bleibt jetzt nichts anderes über, als die Leute zu warnen – da hätte die beste Datenschutzerklärung wenig geholfen. Datensparsamkeit wäre natürlich angebracht gewesen, aber die ist ja im Moment out.

Ist dein Emailpasswort eigentlich immer noch das gleiche wie das vom Computer, von Facebook, und vom Sony Playstation Network?

Update: Für Betroffene gibt es hier eine FAQ und eine Telefonnummer (14ct/Minute – die Affäre ist für Sony ja auch mit Kosten verbunden.. ;-)

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59 Kommentare
  1. Das hier ist doch nur Werbung mit anderen Mitteln. Apple und Sony treten seit Jahren die Verbraucherrechte mit Füßen um ihren Profit zu optimieren. Fanbois verteidigen sie — und die sind jetzt nicht glücklich das ihre Daten in fremden Händen sind. Gähn. Einfach nicht kaufen.

    1. Sch… auf die. Die leute die so was Hacken, sin fette dieke freund lose loser. Zufrüh von der Brust genommen, Papa alki, und Geschwister Asozial. Die kommen sich cool vor wen die es schafen etwas zu hacken. Die alten zeiten müssen her……..

      1. Ich zähle 10, wer bietet mehr? :D

        Die [L]eute[,] (2 Fehler)
        sin[d]
        di[c]ke
        freund[]lose (bitte ohne Leerzeichen)
        Zu[ ]früh (bitte mit Leerzeichen)
        Papa alki[] und (bei Aufzählungen kein Komma vor dem und)
        [a]sozial
        wen[n]
        [Z]eiten

        Yeha! :D

      2. Sch… auf die. Die leute die so was Hacken, sin fette dieke freund lose loser. Zufrüh von der Brust genommen, Papa alki, und Geschwister Asozial. Die kommen sich cool vor wen die es schafen etwas zu hacken. Die alten zeiten müssen her……..

        Die [L]eute[,] 2
        (h)acken 3
        sin[d] 4
        di[c]ke 5
        freund[]lose (bitte ohne Leerzeichen) 6
        (L)oser 7
        Zu[ ]früh (bitte mit Leerzeichen) 8
        Papa alki[] und (bei Aufzählungen kein Komma vor dem und) 10
        [a]sozial 11
        cool vor (,) 12
        wen[n] 13
        schaf(f)en 14
        [Z]eiten 15

  2. wie hätte „datensparsamkeit“ da jetzt helfen können? wenn man ein bezahlsystem hat, braucht man halt auch ein paar kundendaten – unter anderem auch die kreditkarte

    1. Du kannst die Kunden natürlich auch bei jedem Kauf-Vorgang erneut auffordern, ihre Kreditkarten-Daten einzugeben. Das ist halt nicht ganz so bequem.
      Eine andere Möglichkeit wäre, die Kreditkartendaten Passwort-geschützt und verschlüsselt auf der eigenen PS zu speichern und für ne Transaktion dann die Passworteingabe zu fordern.

      Datensparsamkeit könnte also schon helfen, sie kostet nur etwas Bequemlichkeit des Anwenders.

    2. Wenn man etwas einkaufen möchte wird es bei den Kreditkartendaten in der Tat schwierig Datensparsamkeit zu betreiben.
      Aber ich verstand den Bezug eher in die Richtung, daß zwischenzeiltch jede größere Internet Krabbelgruppe immer einen AGB Passus hat, der dich zwingen soll nur wahre Daten anzugeben und das nachgeschaltete Formular einen Umfang hat, daß selbst unsere staatlichen Datensammler blass vor Neid werden.

  3. Ebenso tue ich mich schwer, den Angriff zu verurteilen. Wenn man sich gegen eine Tür lehnt, und sie plötzlich aufgeht…

    Das ist doch wohl jetzt nicht ernst gemeint? Nur weil man die Möglichlkeit hat klaut man doch nicht? Ich finde diese Logik mehr als Zweifelhaft. Am Blumenladen um die Ecke lasse ich die Blumen auch nicht mitgehen, nur weil sie vor der Tür stehen und ich eine Chance sehe.

    So viel Sympathie man auch mit Hackern haben kann, als Racheaktion würde ich den Klau von persönlichen Daten nicht heldenhaft finden. Besonders wenn sie Dritten gehören.
    Ich will einfach mal hoffen, dass dies niemand im Namen des „Internets“ oder sonst wem getan hat…..

    1. Bisher wurden die Daten wohl nicht missbraucht. Daran, was mit diesen geschieht, wird man den Angriff beurteilen müssen – nicht daran, dass er geschehen ist.

      Richtig genial wäre der Angriff übrigens, wenn sich nachher rausstellt, dass sie noch nicht einmal abgezogen wurden. Dann hätte Sony über eine Woche Ausfall und PR-Desaster für eine Angelegenheit, die sie genau so gut unter den Tisch hätten kehren können.

      So viel also unter Vorraussetzung der Hypothese, dass es gegen Sony, und nicht um die Daten ging. Sicherlich hast du aber auch die Aussage des Artikels verstanden – nämlich dass eine moralische Bewertung – vor allem die eines einzelnen Falles – unerheblich ist:

      Es geht darum sich als Nutzer zu schützen.

      1. Richtig genial wäre der Angriff gewesen, wenn sie bei Anblick der offenbar in Klartext abgelegten Passwörter Mitleid mit Sony bekommen und dann die Passwörter mit dem zugehörigen Hash-Wert überschrieben hätten.

        Jede popelige Foren-Software legt Passwörter nur in Hash-Werten ab.

    2. Leider ist die Mentalität der Leute heute so. Die Zeiten wo man Ware vor der Ladentüre ausstellen konnte und die Kunden kommen dann zum bezahlen rein sind vor bei.
      Wenn man die Ware nicht per Chip vor Diebstahl sichert ist man ja selbst schuld. Und dann wundern sich die Menschen wenn Ihnen mal das gleiche passiert.
      Hatte ich als Händler die gleiche Einstellung, dann könnte ich ja gar nicht anders als meine gesammelten Kundendaten möglichst gewinnbringend weiter zu verkaufen, denn wer die Möglichkeit hat, muß sie auch nutzen.

    3. @Geo: so funktioniert das aber in der Realität: Was einen hohen Wert hat und schlecht gesichert ist, wird kopiert oder geklaut. Das ist natürlich kriminell, aber wenn Sony diesem Kriminellen die Chance bietet, wird er nicht nein Sagen

  4. Zum Thema Datensparsamkeit: Es sollte sich grundsätzlich eine Datenmentalität etablieren, die in die Richtung geht, daß Unternehmen ein Datum über seinen Kunden nur erhebt, wenn die Erhebung aufgrund der zu erfüllenden Aufgabe tatsächlich unumgänlich ist.

    Ausserdem sollten Daten nach einem Zeitraum X gelöscht werden. Das sind nur zwei ganz offensichtliche Maßnahmen, die in die Richtung „Wir schützen uns als Unternehmen und unsere Kunden vor potenziellem Missbrauch“ gehen. Leider ist gegenwärtig eine Haltung etabliert, möglichst viele Informationen aus den Kunden rauszupressen und diese auch noch möglichst für alle Zukunft zu horten.

    Die Implikationen sind da sehr vielfältig. Man muss sich nur vor Augen halten, daß Datenhortung gleich für mehrere Interessierte von Nutzen sind: Kriminelle, Strafverfolger, Geheimdienste oder schlicht andere Unternehmen, die durch den Zukauf eines Konkurrenten (und damit seinen Datenbanken!) seine Marktmacht potenzieren wollen. Man lasse seiner Phantasie freien Lauf.

    1. Welche Daten soll den ein Unternehmen weg lassen?
      Name, Anschrift, GebDatum. evtl. Bankverbindung/ Kreditkarteninformationen und ein Passwort das die Daten schützt, wird zur Abwicklung des Verkaufts benötigt.
      Die zur Rechnung gehörenden Daten MÜSSEN 10 Jahre auf gehoben werden.

      Das Passwort vergibt man selbst, wer hier über all das selbe nimmt, hat einen Missbrauch selbst zu verschulden.
      Stellt sich mir die Frage ob die Selbstvergabe von Passwörtern nicht zu unsicher ist.
      Ganz absurd ist natürlich ein Sicherheitssystem wie bei Paypal, das seine Kunden Sicherheitsfragen aufdrängt die Allerweltsinformationen beinhalten. Welcher Vollidiot kommt den bei solchen großen Firmen nur auf solche idiotischen ideen?

  5. @Grisu
    Die haben nicht mal die Passwörter und die Antworten auf die Sicherheitsfragen als Hash abgespeichert! Das wundert mich aber auch gar nicht, wenn man den Hack der PS3 ein wenig verstanden hat und die immer dieselbe Zufallszahl generiert hat.

    Seit dem 1.4.2010 boykottiere ich Sony … ärgerlich dabei ist aber, dass trotzdem meine Daten geklaut wurden, auch wenn ich ein wenig „Glück“ habe, dass meine Kreditkarte abgelaufen ist, ich immer verschiedene Passwörter und Emailaliase verwende. Mir fallen einige Fälle ein, wo diese Daten schon ausreichen, um mit ein wenig Glück (hängt davon ab, was der Hotlinemitarbeiter abfragt) bei Hotlines meine Identität anzunehmen. Es ist einfach ärgerlich, dass man dazu „gezwungen“ wird, immer mehr seine Daten preiszugeben, wenn man auch nur ein wenig am aktuellen Stand der Zeit teilnehmen möchte.

    Man kann nur hoffen, dass die Leute mit diesem Datendiebstahl ein wenig mehr aufwachen.

    1. [citation needed]

      Ich hab nirgendwo belegbar gefunden dass Passwörter unverschlüsselt rumgelegen hätten, aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren.
      (Ja, es gibt jede Menge Leute die das behaupten und sich teilweise sogar auf den Sony-Post berufen, aber da steht das einfach nicht drin. Auch da gilt: „kann sein“)

      1. In Sonys Mitteilung steht Passwort, nicht Passwort-Hash. Kann natürlich sein, dass sie Hash meinen, aber Passwort schreiben (weil das verständlicher ist, wenn auch falsch). So viel Gutgläubigkeit würde ich Sony allerdings nicht entgegen bringen.

      2. Wenn Sony sagt, dass die Passwörter gestohlen wurden, dann ist es für mich ganz klar das Passwort und ich versuche nicht auf Krampf ein gehashtes Passwort reinzuinterpretieren! Ich kann mich an ähnliche Fälle erinnern, in denen dazu geraten wurde es zu ändern, aber nicht unbedingt notwendig ist, weil das Passwort nicht im Klartext gespeichert wurde. Sony ist nicht irgendeine Klitsche und bevor die einen Blogeintrag raushauen, guckt die PR Abteilung nochmal rüber.

        Da steht ganz klar:

        … meinen wir, dass sich eine unbefugte Person Zugriff zu folgenden persönlichen Daten verschaffen konnte: Name, Adresse (Stadt, Bundesland, Postleitzahl), Land, E-Mail Adresse, Geburtsdatum, PlayStation Network/ Qriocity Passwort und Login sowie PSN Online ID.

        Sollten Sie darüber hinaus den Benutzernamen oder das Passwort, welchen/-s Sie im PlayStation Network oder Qriocity nutzen, auch für andere unabhängige Dienste oder Konten verwenden, empfehlen wir Ihnen EINDRINGLICH, auch diese zu ändern.

        Mit dem Hintergrundwissen, dass Sony einen \Zufallsgenerator\ verwendet hat, der immer dieselbe Zahl zurückliefert, und dem geposteten Teil des Blogeintrags, bleibt mir nichts anderes übrig, davon auszugehen, dass es sich bei dem Passwort um das Passwort und nicht um irgendein Hashgedöns handelt. Ich mag mich irren und es mag sein, dass die Pressestelle und Pr-Abteilung das verbockt haben, aber es gibt bisher kein Dementi und Du glaubst doch nicht, dass die Nachrichtenportale etc. dies nicht bei der Pressestelle nachgefragt haben?

  6. Wenn ich schon sowas lese: „hätte ich die Absicht und die Fähigkeiten, ich hätte es wohl nicht anders gemacht“. Lieber Herr Neumann sehr kindischer Beitrag. Auch dieser Beitrag http://www.netzpolitik.org/2011/spenden-fur-geohot-gegen-sony/ gegen die böse Industrie ist lächerlich. Dann kauft euch doch alle keine Playstations und iPhones, wenn ihr mit den Nutzungsbedingungen unzufrieden seid. Wenn ich ein GF oder Inhaber von Sony oder Apple wäre, würde ich nicht anders vorgehen.

    1. soll heissen? datenkrake spielen, gottähnliche charakterzüge ausleben, die unwissenheit nutzen…nein ausnutzen und verkaufen. ich würd zu gern wissen wieviele arschlöcher da draussen sind, die so handeln würden und in noch keiner solchen machtposition stehen.
      würde mich ehrlich gesagt sehr interessieren wieviele ihr testosteron nicht im griff haben. aber ein tip an die, die sich zu gern im mittelpunkt sehen und dabei die ketten an den handgelenken der menschen hören möchten. masturbation ist nicht schädlich.

      1. Ich schätze mal, Linus Neumann zielt darauf ab, dass diese Konzerne durch unser Wirtschafts- und Rechtssystem kaum eine andere Möglichkeit haben. Natürlich haben sie falsch gehandelt, das bezweifeln wenige. Allerdings ist die Ursache ihres Handelns der sytemische Fehler unseres Wirtschafts- und Rechtssystems

    1. Die Liste ist aber extrem kurz und wohl eher nur auf Wikileaks bezogen.

      Amazone
      Haltet sich nicht an das Widerrufsrecht, versucht Gebühren für Rechnungsstellung zu verlangen.
      Hält sich nicht an die rechtlichen Gegebenheiten für deutsche Onlineshops.

      Jack Wolfskin /Jako
      Mahnt kleine Firmen ab etc.

      Vodafone
      Manipuliert html Daten während des surfens auf Internetseiten.

      Paypal
      Fragwürdige Praxis mit der abfrage von Sicherheitsfrage, macht ein sichers Passwort damit löchrig.

      1 und 1
      Weil da ständig Probleme auf der DSL-Leitung ist und die das nicht hinbekommen. Es ist unmöglich jemanden zu erreichen, genau zu dem Zeitpuknkt wo der Fehler auftritt.

  7. Alter, ich bin Sony-Kunde der ersten Stunde. Was für F*tzen, diese Knalltüten, lassen einfach meine Daten absauegn von so Hacker-Banausen. Alter, ich könnt kotzen, weil mir meine Freundin aufs Dach steigt, denn ich hab ihre Kreditkarte zum Anmelden bei Playstation Network benutzt. Was für ein Schlamassel, Sony-Idioten.

  8. Der Beitrag ist tatsächlich ein Hohn für die potentiellen Opfer.
    Der Vorwurf an Sony die Sache nicht gleich öffentlich gemacht zu haben ist ohne Frage richtig. Gleichzeitig ist natürlich die Frage nach der Sicherheit offen, wenn Sony 2-3 Tage braucht, um den Einbruch festzustellen.
    Sich dann aber auf die Seite der (Daten)Einbrecher zu stellen ist unter eurer Würde. (Ich tue mich schwer den Vorfall zu verurteilen…?) Was denn sonst? Auch Datenklau ist eine Straftat!

  9. Kurze Ergänzung zu den Kreditkartendaten

    Es wurden Kreditkartennummer und Gültigkeitsdauer „gestohlen“
    Die Sicherheitscodes hingegen NICHT.

    Des Weiteren natürlich die allgemeinen Daten
    – Name
    – Adresse (Stadt, Bundesland, Postleitzahl)
    – Land
    – E-Mail Adresse
    – Geburtsdatum
    – PlayStation Network/ Qriocity Passwort und Login
    – PSN Online ID

    Ich habe selber keine Kreditkarte, soweit ich das verstehe brauch man aber den Sicherheitscode um damit was anzufangen?





  10. Das so etwas passiert ist doch abzusehen. Alle großen Portale müssen sich früher oder später mit so etwas herumschlagen.
    Über die Hintergründe kann man ja streiten, aber wer wirklich alle Daten an solche Firmen preisgibt muss auch damit rechnen dass so etwas früher oder später passiert. Egal ob Twitter, Facebook oder eben das PSN.
    Schade ist nur dass die Nachricht erst so spät öffentlich wurde, da bröckelt ein wenig das Vertrauen an Sony – auch meins und ich bin schon sehr lange ein Fan der Marke.

    1. Nö. Sony ist anders. Aber das kann einen Fan der Marke schnell entgehen. Beispiele gibt es bei Wikipedia.

      Apple und Sony nutzen ähnliche Marketing Techniken: Harte Kontrolle über die Hardware, weitere Einnahmen über stark regulierte Monopol Onlineshops mit Zwangsregistrierung, starke Nutzung der Userdaten für besseres Marketing/Preisanpassungen/Zielgruppentargeting.

      Und die kleinen App-Programmier denken immer noch, dass ihnen solche Konzepte die große Freiheit bringen würden und unterstützen diesen Kram noch wo sie können. Für die paar Doller mehr in einem bunten Shopsystem. Dabei könnten sie ohne diese Monopolisten besser dran sein, dass gleiche gilt für die Spielebuden.

  11. HaHa
    find ich gerade zu geil die ganze Sache. Allein schon n Netzwerk mit 50 Mio. Leute zu knacken.
    Und wenn das ganze zu einem richtigem Fail für Sony werden soll, befinden sich die Daten bereits im Verkauf.

  12. Ich finde es richtig beschissen ich will online zocken und Dan steht. Da seid 1 Woche ca. PlayStation Network wird gewartet nur wegen so Nutten die das hacken mussten -.-

  13. Da ich selbst von dem Schlamassel betroffen bin habe ich die ganze Sache von Anfang an (also seit Mittwoch Abend) mitverfolgt, vorallem auf blog.us.playstation.com, wo sich mit jedem Update von Sony ca. 500 Kommentare pro Blogeintrag gesammelt haben.
    Kurz gesagt, das Krisen/Informationsmanagement von Sony war, ähem, suboptimal und beschränkte sich (wie übrigens auch die jetzt erschienen FAQ) hauptsächlich auf copy&paste von „we can’t comment further at this point“. Als bekannt wurde dass es sich definitiv um eine „Intrusion“ handelt wurde zichmal gefragt ob die KK Daten betroffen sind. Da hat Sony erst heute mit den FAQ drauf reagiert. Das hätte flotter gehen müssen.
    Beim lesen der Kommentare jedoch wurde mir echt übel – Der Grad an Ignoranz, Naivität und Anspruchshaltung war einfach nur widerlich und unerträglich. Nun, dachte ich mir, das sind halt überwiegend schlecht gebildete Amikids deren IT-Verständnis sich auf

    -Killerspiel rein
    -Start game
    -Multiplayer

    beschränkt. Ich dachte das wirklich. Und jetzt, da die News sich auch langsam im deutschsprachigen Raum verbreiten, muss ich hier in den Kommentaren die selbe Grütze lesen.
    Leute, seit 10 Jahren erzählen wir euch dass eure Daten NIE 100% sicher sein KÖNNEN wenn sie ersteinmal online sind. Seit 10 Jahren ist euch das schnurz. Und wenn dann was passiert, dann schiebt ihr die Schuld entweder auf die pösen Hacker, ohne die ihr beispielsweise noch heute einen TCom Knebelvertrag für euer iPhone hättet, oder auf die pösen Anbieter die in euren Augen versagt haben den Angriff zu verhindern.
    HACKERS GONNA HACK ! Merkt euch das endlich mal. Wenn ihr das Risiko nicht eingehen wollt dann bleibt offline. Und btw – Ohne Hacker gäbe es garkeine Security!
    Die größte Ironie an dem ganzen ist wohl dass alle die jetzt wieder hier rumnölen, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit bei irgendeinem Social-Network BS ihr komplettes Leben zur Schau stellen und bereitwillig einwilligen dass ihre Daten von irgendwelchen unbekannten Dritten, zu was auch immer, verwendet werden. Hauptsache Farmville läuft und ich bekomm meine Glücksnuss… m(
    Und das auch diese Seiten regelmäßig gehackt werden wird dann mal verdrängt – ohne gehts ja anscheinend nicht mehr.
    Wir „Digital Natives“ (wenn ich mal diese Platitüde benutzen darf)
    sind m.E. an diesem Geisteszustand zum Großteil mitschuld.
    Die Leute die vor 10 Jahren zu dumm waren um ihren Videorecorder zu programmieren und uns dafür ausgelacht haben dass wir 8 Stunden am Tag vor dem Rechner hocken, sind die selben die es heute gerade noch hinbekommen sich einen FB account zu klicken, aber nicht wissen dass Browser eine Adresszeile haben (Schaut mal in eurem Umfeld wieviele Leute ihre Seiten AUSSCHLIEßLICH über Google öffnen). Also, wenn ihr einen DAU bei der Arbeit bewundert, lacht euch nicht einfach ins fäustchen sondern nehmt euch mal 10 Minuten Zeit um ihn aufzuklären.

  14. Seitdem ich nichtmehr mit meiner ps3 online call of duty zocken kann… sitze ich mit dem luftgewehr im garten und schieße auf Tauben… sony ist schuld!!!!!!

  15. Das ganze Konzept „Kreditkarte“ ist doch defective by design – Bezahlung ist eine sensitive Angelegenheit für die mehr nötig sein sollte als die Nummer einer Karte und ihr Ablaufdatum. Die sollen endlich auf vertrauenswürdige, anonyme Online-Bezahlsysteme umstellen und gut.

    Dann kommt auch die Datensparsamkeit von ganz alleine.

  16. hey leute,
    ist das playstation Network (PSN) schon wieder online? MAANN ICH WILL WIEDER ZOGGN
    seit über en jahr net on dann will ich online gehn, dann kommt son scheis mit psn wird gewartet SONY FICK DICH :)
    Oder mach es schnell wieder on oder ich verkauf euch :D

  17. An alle die Panik wegen KreditCard schieben, einfach die Abrechnung oder die Kartenherausgeber anrufen, nur die können Auskunft über aktuelle Rechnungen bzw Abrechnungslisten geben. Wenn etwas sein sollte ist mann dagegen versichert. Eigentlich sollten nein müssten Sony bzw diese PlaystationLeute ALLEN Usern etwas zur Entschädigung geben denn allein mit unseren Namen&Adressen kann mann viel Geld machen, also PLAYSTATION-LEUTE GEBT UNS WAS ZURÜCK und net nur 1.Monat Ps+ oder so was. Da muss jetzt was von Playstation kommen ein einfaches \Tut uns Leid\ reicht da jetzt net mehr, also Leute füllt die foren mit Forderungen damit wir gehör bekommen. MFG TGD

  18. größter mist aller zeiten…

    diese Häcker sollten gepackt werden , und dann mit den aller größten 100-online-freaks in einem Raum gestellt werden (für eine Stunde)…

    alter ich kann kein Pro Evo mehr zocken …. und bald ist ein Turnier in Hannover…

    und am meisten tuen mir die leute leid die endlich mal ferien haben und zocken können , doch ihre PSN nicht funktioniert…

  19. Die ganze Angelegenheit schreit nur so nach Inkompetenz.
    Man sollte meinen, ein Unternehmen wie Sony sollte es schaffen, für Datensicherheit zu sorgen, aber scheinbar irrt man da.
    Ich hab für die Onlinespiele meines Sohns paysafecard prepaids besorgt, weil die sicherer sind und ich nicht wollte, dass irgendwas passiert, wenn er bei den ganzen Browserspielen die Kreditkartendaten eingibt und jetzt sind sie womöglich durch meinen eigenen PSN-Account geleakt, so viel dazu.

    Sollte es bei mir tatsächlich zu Komplikationen kommen, dann werde ich mich der Klage, von der ich heute bereits gelesen habe, anschließen.
    Jedenfalls werde ich in Zukunft davon absehen, mittels Kreditkarte im PSN zu bezahlen und beantragen, dass meine Daten dort komplett gelöscht werden.

  20. Wusste bislang gar nicht, dass man Onlinespiele auch per Paysafecard Prepaids bezahlen kann, mache ich ab jetzt auch, und SONY gebe ich Order, gefälligst meine Kreditkartendaten zu löschen!

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