Kultur

Video: Weltmacht WikiLeaks? Krieg im Netz

Gestern lief auf der ARD die 45 Minuten lange Dokumentation „Weltmacht WikiLeaks? Krieg im Netz„. Die findet sich jetzt in der Mediathek und auf Vimeo:


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Weltmacht WikiLeaks? Krieg im Netz from netzpolitik on Vimeo.

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19 Kommentare
  1. Finde ich seltsam, wie Netzpolitik recht eindeutig und zum wiederholten Mal (wenn auch indirekt) Partei für Domscheit-Berg ergreift. Diese „Dokumentation“ tut dies auf jeden Fall, DDB darf hier unwidersprochen und unhinterfragt seine Version der Geschichte erzählen.
    Und bei DDB handelt es sich um jemand, der sich öffentlich über den Frauengeschmack eines früheren Kollegen auslässt und sich darüber ereifert, wie dieser seine Katze behandelt hat. Wo bliebt das kritische Hinterfragen von DDB’s Agenda und Strategie bei dessen Generalangriff auf Assange und Wikileaks?

  2. P.S.: Schon der Titel „Weltmacht WikiLeaks? Krieg im Netz“ ist so kackenblöd und boulevardesk, dass man vorher schon ahnt, welche Qualität diese „Dokumentation“ so ungefähr hat.

  3. Der Titel hat mich auch abgestoßen, insofern war die Dokumentation dann doch viel besser als ich dachte. Ich finde auch nicht, dass sich Daniel Domscheit-Berg hier übermäßig negativ äußert. Die Kritik bleibt doch sachlich bzw. schildert seine persönliche Perspektive. Im Falle der Vorwürfe in Schweden entlastet er Julian sogar.

    @Alex: Dass sich Assange derzeit nicht zu der Kritik seiner ehemaligen Mitstreiter äußern wollte, wird doch am Ende erwähnt. Genauso, dass er in einem Hintergrundgespräch seine Enttäuschung über diese Personen zum Ausdruck gebracht hat.

  4. Ich finde das sehr faszinierend wie hier im Medium TV-Dokumentation erzählt und auch sensationalisiert wird.

    Aber Printmedien sind ja auch nicht besser, Spiegel auf Englisch: „Domscheit-Berg is also likely to infuriate the hacker scene.. with his justification …that WikiLeaks‘ most important programmer took the software… with him when he quit. „The architect is the owner of the intellectual property,“ he writes. With that statement, Domscheit-Berg has excommunicated himself from the hacker scene, which rejects copyright and campaigns for the free distribution of knowledge.“

    Zwar zieht gerade ein Cyber-Mob der selbst-erklärten DDB Chefankläger auf, aber dem „Angriffspunkt“ des Spiegels folgen sie dann doch nicht. Ich kann nur jedem raten, zu den originalen Quellen zu steigen und sich nicht auf Hörensagen und Sekundärmedien zu verlassen.

  5. Ich fand die Sendung deutlich besser als ich es erwartet hätte. Low expectations for the win. :D

    Immerhin war es schön aktuell. Was mir teilweise ein bisschen gefehlt hat, dass Sachen zu kurz erwähnt wurden um wirklich zu informieren. Die Twitter-Sache wurde nur mit einem Satz erwähnt und jemand der das nicht schon vorab gewusst hat, hätte von dem Satz in der Sendung nie darauf schließen können, dass die US-Regierung alle Daten von allen bloßen Followern des Wikileaks Accounts haben will etc…
    Das man Vermutungen und Geschwätz zum Charakter eines Menschen hier quasi als wissenschaftlichen Fakt darstellt war auch bizarr, aber hat mich nicht wirklich vom Weiterschauen abgehalten.
    Für 45 min war es trotz alles in allem ein recht brauchbarer Überblick/Zusammenfassung.

  6. Mal ehrlich was, ist das für eine gequirlte Scheiße die der ottonormal Bürger, aus dem ganzen zieht? Man kann im nach hinein wohl von glück sprechen das, dass Video erst gegen 0Uhr ausgestrahlt wurde.

    Es ist eine reine hetze gegen wikileaks bzw. julian assange.

    Einfach lächerlich was für eine propaganga da betrieben wird.

    Am meisten ist mir „Holger Stark“ vom spiegel so aalglatt wie er scheint -.-

    Das ist pure Medien Propaganda wie sie die bildzeitung nicht besser hätte publizieren können.

    wikileaks openleaks what ever sollte sich auch, was das angeht, mal lieber auf das Wesentliche konzentrieren nämlich dem.

    WHISTELBLOWING !!!!!!111

  7. Es ist schon bemerkenswert, wie sich ein Blatt wie „der Freitag“, das sich selbst für „links“ hält, mit einem Nestbeschmutzer, der möglicherweise sogar Datenklau begangen hat, gemeinsame Sache macht, ohne dass die Hintergründe und der Wahrheitsgehalt der abenteuerlichen diskreditierenden Beschuldigungen auf RTL II-Niveau seitens des OpenLeaks-Vertreters gegenüber Julian Assange zuvor verifiziert wurden.

    Je nachdem, wie die angestrengten Verfahren gegen DDB ausgehen, könnte das zu einem Reinfall für „den Freitag“ werden, der sich in seiner Online-Ausgabe mit entsprechenden Blogs vorsorglich schon einmal in Rechtfertigung übt.

    Mit sauberem Journalismus hat dieses zickige Boulevard-Theater allerdings nichts zu tun.

  8. ich muss noch anführen das es doch erstaunlich ist das man als „nicht fernseh“ zuschauer doch noch trotz der ARD MEDIATHEK das video zu gesicht bekommt.

    ist doch lächerlich das man so etwas trotz GEZ zahlung nicht in online bei der ARD findet..

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