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Die Datenfresser bei der BpB

Das Buch „Die Datenfresser“ von Constanze Kurz und Frank Rieger wurde jetzt von der Budneszentrale für politische Bildung neu aufgelegt und ist dort für 4,50 Euro erhältlich.

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Es ist einfach, einladend und praktisch: Die meisten von uns tauchen täglich tief in die virtuellen Welten der sozialen Netzwerke, der Communities und Foren ein. Wir bestellen und buchen online, laden hoch und runter. Ohne Zweifel hat die digitale Revolution uns eine Menge Vorteile und Möglichkeiten beschert. Doch diese Entwicklung hat Schattenseiten. Jedes digitale Agieren hinterlässt Daten. Sie lassen sich, je mehr, desto besser, zu individuellen Profilen zusammenführen und gewähren so tiefe Einblicke in die Interessen, Gewohnheiten und Wünsche eines Menschen – ideal für die globale Werbewirtschaft, die Milliarden mit solchen freiwillig oder unfreiwillig überlassenen Datenspuren verdient. Doch auch staatliche Stellen bedienen sich zunehmend und mit unterschiedlichsten Motiven persönlichskeitsbezogener Informationen. Wo, warum und für wen sind wir transparent? Und was soll, was kann und was muss man dagegen tun?

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13 Kommentare
  1. Empfehlenswert, sollte eigentlich auf der Spiegel-Bestsellerliste stehen, aber das deutsche Volk interessiert sich leider eher für Feuchtgebiete und Co.. Die Quittung für das Desinteresse wird jedoch täglich serviert. In jeder Hinsicht. Das hat auch sein Gutes. Nur durch eigenen Schaden wird man vorsichtig und lernt. Die heiße Herdplatte und die Kinderhand, man erinnert sich?

    1. Mich erinnert das alles mehr und mehr an den Frosch und die sukzessive Erhöhung der Wassertemperatur. Aber der Pöbel wird auch noch für diese aufsteigende Hitze als Erklärung den Klimawandel abnicken.

    1. Da steht nichts von CCC, dürfen die nichts mehr schreiben, nur weil sie sich im Verein engagieren? Und ist die BpB Establishment?

      Ach, Und ein ebook gibt es schon.

      1. Wenn jemand für den CCC steht dann Frank und Constanze. Die beiden können gerne so viele Bücher schreiben, wie sie wollen. Na klar ist die Bundeszentrale für politische Bildung Teil des Establishments, sie ist schließlich eine Bundesbehörde. Und ich meine ein Ebook, für das ich nichts bezahlen muss oder gibt es das auch schon?

      2. Achso, du willst es kostenlos. Wie dumm von mir, das nicht gleich zu wissen.

        Manchmal bin ich enttäuscht über die Leute hier: nicht mal bereit, vier Euro zu zahlen, vor allem aber nicht wissen, wie man das Usenet benutzt. Das gibt es seit Mai dort für lau.

      3. Soweit ich weiß soll das Buch schließlich unter einer freien Lizenz stehen. Ich will es nicht piraterieren, ich will nur nicht dafür zahlen. Was im Übrigen keine Aussage über die Qualität des Buches ist. Weil ich im Wesentlichen weiß, was drin steht, brauche ich es nicht wirklich lesen, ergo würde ich es nur lesen, wenn es mich nichts kostet. Usenet klingt jedenfalls nicht nach offizieller Freigabe.

  2. Ist die BPB öffentlich finanziert? Falls dem so ist, so ist es eine Frechheit, dass noch immer nicht alle Publikationen zum Download bereitstehen, die dort erstellt werden.

    1. Oh, noch einer. Die BpB hat nichts erstellt, sie hat ein Buch von zwei Autoren aufgelegt. Warum ist das die subventionierten vier Euro nicht mal wert?
      Einerseits soll es Establishment sein, vom Staat irgendwie, poehse. Aber wenn es vom Staat schon bezuschusst wird, dann ist es auch wieder nicht recht, dann muss es schon kostenlos daherkommen. Obwohl keine andere Leistung durch die BpB erbracht wurde, als es erneut für weniger Geld aufzulegen.

      1. Beim BPB kann man seit Jahrzehnten Bücher größtenteils für 0.- oder wenige Mark bekommen. Jeder Person steht ein gewisses (sehr großes) Bestellungsvolumen zu.
        Aber die BPB hat nie geprüft, ob die Person im Haus wohnt (also der Peter Müller, und die Astrid Müller und der opa und die Oma).

        Wer also der BPB wegen „teuer“ oder „establishment“ ans Bein pissen will, ist schon so tief in Nerdistan eingegraben, dass er für die Gesellschaft eh keinen Wert mehr darstellt.

        1. @Jens Best: Die BpB hat die Preise leicht angehoben. Ich meine mich erinnern zu können u.a. aus dem Grund,d ass sie mehr Bücher vertrieben bekommen, wenn die auch was kosten, weil die sonst ja nichts wert sind. Aber 4,50 Euro sind natürlich bei den aktuellen Büchern immer noch äußerst günstig und und dafür zahle ich gerne Steuern.

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