Kultur

DRadio Wissen: Streit im Netz der Aufklärer

DRadio Wissen hat mich gestern zum Streit bei Wikileaks interviewt und das ist heute gesendet worden: Streit im Netz der Aufklärer.


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Ist die Idee von einem Netz der Aufklärer mit dem Zerwürfnis der WikiLeaks-Betreiber jetzt endgültig gescheitert? Eindeutig nein, sagt Blogger Markus Beckedahl von netzpolitik.org. Vielmehr sei die Zeit reif, dass sich mehrere konkurrierende WikiLeaks gründeten. Warum das so ist, verrät er im Gespräch mit Grit Eggerich.

Hier ist die MP3.

Gleichzeitig hab ich zum ersten Mal ausprobiert, wie sich unsere neue Audio-Infrastruktur eignet, über Skype Interviews zu beantworten anstatt über Telefon. Gegenüber dem Telefon klingt es besser, aber optimal ist es immer noch nicht. Mal schauen, ob wir das noch verbessert bekommen.

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7 Kommentare
  1. Ich wundere mich immer wieder welche Organisationsfantasien von traditionellen Beobachtern aufgemacht werden.

    Frau Domscheit-Berg behauptete im Deutschlandradio es seien rund 1000 Helfer hinter Wikileaks. Das ist wohl übertrieben.

    Wir wissen doch ganz genau, dass man ein Wikifrontend zur Veröffentlichung prinzipiell auch mit einer Person betreiben könnte und es Schnickschnack wäre die Infrastruktur zu forken.

    Irgendwo habe ich mal gelesen, dass die Französische Resistance aus ungefähr 150 Leuten bestand. Nach dem Krieg waren es auf jeden Fall mehr…

  2. Das Problem sind die Zugangs-, Upload- und Hosting-Server. Wer kontrolliert/wartet/finanziert diese? Ein paar neue Gesetze in Island und anderswo wären da schon nett, auch wenn damit nicht alle Probleme gelöst wären.

    Die Realität sieht aber anders aus (ACTA, NoCrypto2, VDS, etc.)

  3. Die Idee der vielen nationalen oder auch regionalen Leak-Seiten finde ich sehr interessant. Es müssten sich nur genügend Leute finden, die sich mit der entsprechenden Verschleierungstechnik auskennen, und im zweiten Schritt auch eine entsprechende Anzahl an Whistleblowern.

  4. Kann man Lobbyistin für Microsoft in Berlin bleiben, wenn der Ehemann führender Repräsentant einer Organisation ist, gegen die das sicherheitspolitische Establishment der USA schwere rhetorische Geschütze auffährt? Zumal nach einem neuen Anti-Pentagon-Leak. Hätte sich Microsoft eine Lobbyistin leisten wollen, von der alle Gesprächspartner wissen möchten, was da ihr Mann so macht? Und, ach ja: Wären die Daten unserer Behörde bei Microsoft sicher aufgehoben?

    Sind Frau und Berufung vereinbar mit einem Wikileaks, das den krassen Anti-Pentagon Kurs von Assange fährt?

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