Generell

Schwere Vorwürfe gegen SchülerVZ

Die Nachrichtenagentur ddp zitiert den Anwalt der verstorbenen 20-Jährigen, der wegen versuchter Erpressung in der SchülerVZ-Sache in Haft kam. Dabei erhebt der Anwalt Ulrich dost schwere Vorwürfe gegen SchülerVZ: Anwalt: Kein Erpressungsversuch gegen SchülerVZ.

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Dost sagte, dass seinem Mandanten durch Mitarbeiter des Unternehmens „ein unbeziffertes Zahlungsangebot gemacht worden sein“ soll. In einem solchen Fall hätte dem Anwalt zufolge Zahlungsbereitschaft des Unternehmens vorgelegen, „die folglich nicht mit einer Drohung erzwungen werden musste“. Aus Sicht der Verteidigung stelle sich die Frage, ob das Unternehmen seinem Mandanten „ein Schweigegeld angeboten hat, um das Aufdecken von ‚Sicherheitslücken‘ der Plattform in der Öffentlichkeit verhindern zu können“.

SchülerVZ hat mit einer eigenen Pressemitteilung reagiert und weist die Vorwürfe zurück:

Die VZ-Netzwerke weisen diese Vorwürfe mit Nachdruck zurück. Markus Berger-de León, CEO VZ-Netzwerke: „Die Vorwürfe des Anwalts Ulrich Dost sind ebenso unglaublich wie haltlos. Die Beurteilung und Handhabung des Falls lag und liegt aber bei den zuständigen Behörden.“

Am morgigen Mittwoch diskutiert wohl der Rechtsausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses den Suizid. Die Sitzung wird vermutlich nicht-öffentlich sein.

Update: Danke für den Hinweis in den Kommentaren. Beim schnellen Googlen hatte ich die Webseite des Anwalts nicht gefunden. Hier ist die komlette Pressemitteilung: Der Selbstmord eines jungen Mannes und die Mär von einem Datenklau.

Aus Sicht der Strafverteidigung stellen sich hier Fragen, die Gegenstand der Beweisaufnahme im Strafverfahren geworden wären. So etwa die Frage, ob das Unternehmen Daniel ein Schweigegeld angeboten hat, um das Aufdecken von „Sicherheitslücken“ der Plattform in der Öffentlichkeit verhindern zu können. Für ein Unternehmen, das den Usern eine solche Plattform kostenlos zur Verfügung stellt und sich vor allem über die Werbung auf der Plattform finanziert, sind die User das Kapital. Sinkt die Zahl der User, etwa durch negative Berichterstattung in den Medien, sinken auch die Werbeeinnahmen.

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42 Kommentare
  1. Der Anwalt scheint unseriös. Warum hat er sich nicht früher zum Thema zu Wort gemeldet? Vermutlich ist es sein Pflichtverteidiger der den jungen Mann nicht ernst genommen hat. Wenn kein Erpressungsversuch vorhanden war, warum kommt diese Info von ihm zwei Wochen _nach_ der U-Haft? Das ist unglaubwürdig und sie stark danach aus, als möchte Herr Dorst im Rampenlicht stehen. Und da L. in den Büros des VZ festgenommen wurde, kann man davon ausgehen das die Polizei die ganze Zeit anwesend war. Ansonsten hätte er ja auch einfach gehen können…

  2. Alle schnell rein ins Rampenlicht und mediale Aufmerksamkeit abkassieren. Heute Traffic und Werbung gratis.
    Das ist doch wie beim Tod von Michael Jackson. Es gibt viel mediales Interesse, also versuchen allerlei Leute mit verrückten Stories auf den Zug aufzuspringen. Der Anwalt hat mit der Story mal eben bundesweite Aufmerksamkeit und muss sich wohl nicht mehr darum kümmern, sein Auftragsbuch mit Häckerlein-Mandaten zu füllen. Was fehlt ist die Liebe. Die kommt in jeder Soap vor. Wo ist die Mutter oder Freundin des Hackers? Oder war er tierlieb? Tiere gehen auch immer gut.

  3. Der Anwalt wird es einfach mal verkackt haben und versucht gerade seinen allerwertesten zu retten. Wenn raus kommt, das er sich um seinen Mandanten nicht rechtzeitig gekümmert hat, dann ist seine Reputation im Keller. Hat jemand einen Draht zur JVA bzw. zur ermittelnden Staatsanwaltschaft?

  4. War mir nach dem Lesen des Artikels noch unsicher, ob das Unternehmen vielleicht tatsächlich eine ganz miese Nummer mit dem nicht ganz so ausgebufften \Hacker\ abgezogen hat.

    Aber dank der wie immer hervorragend informierten Kommentatoren hat sich ja alles geklärt: Das ist bloß der doofe Anwalt, der Publicity will. Alles klar, danke! Jetzt weiß ich Bescheid. Fall geklärt und zu den Akten. Nächster bitte.

  5. Na ja, es gibt ne ganze Menge Widersprüche bei der Sache. Das mit dem Statement des Anwalts überrascht mich jetzt auch, vor allem, dass das erst jetzt kommt. Ob das seine Familie veranlasst hat, dass er sich äussert?

    Die mutmassliche Erpressung stand doch schon länger im Raum, und angeblich hatte Matthias L. die sogar eingestanden, laut StA. (Stand jedenfalls so in verschiedenen Medien.) Da hätte der Anwalt sich auch vorher schon mal mit ner „Gegendarstellung“ äussern können, wenn das alles nicht stimmte.

    Andererseits liest man in verschiedenen Boards, wo Matthias wohl früher mal aktiv war, auch nicht nur Gutes über ihn und seine Aktivitäten in der Vergangenheit. Gerade auch von machen Leuten, die ihn kannten.

    Dubios ist die Sache allemal.

  6. Wieso sollte der Anwalt Berichten von Medien widersprechen? Sein Job ist es, einen Prozeß zu führen. DA wären diese Informationen an der richtigen Adresse gewesen. Mit dem Selbstmord ist das nun hinfällig. Aber nun kann er wenigstens noch den Medien widersprechen, um die Ehre des Täters wiederherzustellen.
    Richtig, Watson?

  7. Die ganze Sache ist unglaublich. Ein junger Mann will 80 000 von einem Netzwerk erpressen, mit Daten, die er mit Hilfe eines Scriptes einfach von der Webseite kopieren konnte. Kaum wird der er gestellt wird er tot in seiner Zelle aufgefunden.

    Das Verbrechen war wohl schnell ausgeführt, doch bis der Täter dies realisiert hatte, dauerte es wohl einige Zeit. Schade, dass sich so kreative und talentierte Köpfe in so etwas verstricken und sich jede Grundlage für ein erfülltes und erfolgreiches Leben nehmen.

  8. @ Holmes:

    Dazu fällt mir der Fall von Jörg Tauss gerade ein.
    Als (vor der BT-Wahl, danach nicht mehr…) ständig (die gleichen) Meldungen der StA durch die Medien geisterten, die ihn schwer belasten sollten, hat sich auch sein Anwalt mal mit einer Presseerklärung dazu geäussert.

    Warum nicht auch dieser Anwalt (früh genug) in diesem Fall?

  9. Es wäre schon sehr interessant, wenn SchuelerVZ sich das tatsächlich vorzuwerfen hätte. Ihr findet den Anwalt unglaubwürdig? Vielleicht, aber ist ein Netzwerk dass gerade diesen netten Sicherheitslücken-Skandal hatte, glaubwürdiger?

  10. Dass Matthias L. nur ein unschuldiger Mann war, der seine Fähigkeiten mit einen Crawler austesten wollte ist DEFINITIV Unsinn. Ich verlinke dazu mal einen Blog-Eintrag vom http://www.bam-stevinho.de:

    http://www.bamstevinho.de/index.php/2009/10/20/last-3x1t-berlin/

    Matthias L.:

    \1. ich flame alles und jeden
    2. ich hatte lunalight für knapp 4 Monate den Nick im IRC “geklaut” und durch nen BNC ersetzt der 24/7 idelt
    3. Bilder von Lunalight irgendwo veröffnetlicht und sie wegen ihres gewichts geflamet
    5. hatte ich mal irgendwann ‘n billiges htaccess Script ins WoWSzene Forum eingebunden über nen Imagetag Accountdaten abgefragt
    6. ich experimentiere gerade mit einem FastFlux Reverse Proxy Botnet über 6 Server von mir was eine Angriffsbandbreite von 600MB/s bedeutet. Was das mit WoWSzene zu tun hat, kannst du dir sicher vorstellen\

    Ganz netter Kerl (;

  11. Ich glaube eher dem Anwalt als SchülerVZ. Die Vorwürfe erschienen mir von Anfang an unglaubwürdig. Durch die Meiden geisterte nur Unsinn, so z.b. dass der Angeklagte wegen „Datenklaus“ in U-Haft sei. Ein Staatsanwalt wird sich so kaum ausdrücken.

  12. … wenn die Vorwürfe so unglaubwürdig waren, wenn sich der Anwalt eines Freispruchs so sicher war … warum bringt sich der Junge dann um?

    Der Umgang mit Strafverfolgern war für Matthias L. anscheinend nichts Neues, ebensowenig der Aufenthalt in U-Haft … also warum sollte er angesichts seiner Unschuld und der Einschätzung seines Anwalts Selbstmord begehen?

  13. @Chris: Du liegst falsch, die U-Haft wurde angeordnet, da „anscheinend“ beim Beklagten Fluchtgefahr bestand, was ich in keinster Weise verstehe. Bis zum Urteil gilt der Beklagte nur als Verdächtiger, bis seine Schuld bewiesen ist. Das nennt man Unschuldsvermutung – das verwechseln hier die meisten immer wieder.

    Wie ich bereits bei meinem letzten Posting über den Tod von Matthias geschrieben habe (anderer Artikel), bin ich immer noch der Auffassung das die VZ Gruppe eine Teilschuld trägt. In meinem letzten Posting fragt ich mich vor ein paar Tagen, wie es überhaupt zu der Anklage gekommen ist, einige Punkte waren zum damaligen Zeitpunkt unklar.

    Sieht man sich die Unternehmensgeschichte von StudiVZ / SchuelerVZ an, sieht man ganz deutlich ein anderes Bild.

    Angefangen von Anschuldigungen, von dem Vorbild Facebook die Geschäftsidee geklaut zu haben, bis hin zu Vorwürfen, den Quellcode und das Design von Facebook geklaut zu haben, bis hin zur Veröffentlichungen von Nazi-Propaganda von Mitgründer Ehssan Dariani für eine Geburtstagsfeier, und das spätere Abkassieren von Millionen bei Holtzbrink. All das prägte die Unternehmengeschichte, des achso innovativen und seriösen Unternehmens. Schon damals gab es sehr grosse Probleme mit der Datensicherheit, was auch damals geschickt vertuscht wurde.

    Mittlerweile steckt hinter SchuelerVZ ein mächtiges Medienkonzern, der sicherlich nicht ganz unschuldig dabei war, den Verdächtigten mit einer „Medienkeule“ vorzuverurteilen, für ein Verbrechen, das er (vielleicht) gar nicht begangen hat.

    Nun frage ich euch, wem glaubt Ihr mehr, einem Anwalt der den Beklagten verteidigen wollte, oder einem Unternehmen mit fragwürdiger Unternehmengeschichte, die die Sache unter den Tisch kehren, und dafür einen Schuldigen suchten.

    Fragt euch einfach nur mal folgendes:

    Warum bringt die VZ Gruppe nicht Klarheit in die Angelegenheit, und hat nicht von Anfang an mit offenen Karten gespielt. Von dem Verstorbenen kann man das wirklich nicht mehr verlangen. Ich finde das ganze einfach nur noch widerwärtig.

  14. Ein großer, böser Konzern treibt unschuldige Schüler in den Selbstmord um die Verbrechen raubkopierender Nazi-Bonzen zu vertuschen! Im Holtzbrinck-Vorstand sitzen bestimmt nur Illuminaten!

    Verschwörungstheorien FTW!!!

    Jetzt fehlen eigentlich nur noch Kokain und ein paar osteuropäische Nutten, dann ham wer´s. Wer möchte Regie führen?

  15. @Tweety: Gutes Drehbuch ;), hast du es geschrieben.

    Wenn du mal deine Glubschaugen aufmachen würdest, und ein bisschen Googlest, bekommst du sicherlich auch meine Illuminati Erleuchtung. Und nein, der Papst hat dieses Mal nichts damit zu tun.

    Mit Kokain liegst du übrigens gar nicht mal so daneben, tatsächlich hatte Studi VZ Besuch von der Polizei, aufgrund von hanfkonsumierenden VZ Nutzern, die sie dann verpfiffen haben. Das war aber eine andere Datenschutzsicherheitslücke.

  16. Es gab bis vor ein paar Minuten im Golum Forum ein Chat Mitschnitt (vermutlich ICQ) vom 17.10.09 zwischen Matthias L und Batlogg (CEO von VZ). Warum ist der wohl gerade eben gelöscht worden ? Vielleicht Schadensbegrenzung der VZ Gruppe ?

    Ob die Quelle seriös ist, von der der ICQ Log stammt, kann ich nicht sagen.

  17. ne ich wollte ihn mir kopieren, wollte dann zurück auf die Seite – dann kam leider die Meldung „Thema nicht vorhanden“. Die Überschrift des Beitrags findet du zwar noch bei Google, aber Google hat diese Nachricht leider nicht gecached. Da Golem zum Holztbrink Konzern gehört, vermute ich das er deswegen gelöscht wurde.

    Tipp einfach mal in Googe folgendes ein „batlogg exit“. Das erste Suchergebnis war der Beitrag.

  18. Manchmal hat Google doch noch mehr, als man denkt.
    http://209.85.129.132/search?q=cache%3Ahttp%3A%2F%2Fforum.golem.de%2Fkommentare%2Fsecurity%2Fstrafverteidiger-aeussert-zweifel-an-schuelervz-erpressung%2Fvermutlicher-ausschnitt-einer-diskussion%2F36641%2C1991447%2C1991447%2Cread.html

    Den Vorwurf des Schweigegeldes halten wir übrigens für gar nicht so unmöglich. Auch wir sind schon von Herrn Batlogg, Herrn Berger-de Léon und einem Niels (Nachname fällt mir gerade nicht ein) um ein Treffen gebeten worden, am liebsten in Berlin. So ähnlich könnte es auch bei Matthias L. gelaufen sein.

    Ich bin mittlerweile völlig verwirrt und verunsichert von der Taktik von SchülerVZ. Spätestens seit dem tragischen Selbstmord – für den wir uns mitschuldig fühlen – haben wir natürlich partout ein solches Treffen in Berlin beneint und möchten die Sache am besten ganz beenden, oder zumindest ausschließlich im Hintergrund bleiben. Andererseits wurde uns auch schon ein Treffen an einem neutralen Ort mit Herrn Beckedahl als Zeugen und diversesten Versprechen und schriftlichen Absicherungen angeboten – allzu schlecht und riskant kann das wiederum ja auch nicht sein und mal angenommen das würde wirklich reibungslos vonstatten gehen, dann würden die Absichten von SchülerVZ ja nun wirklich nur die besten sein?

  19. Wir wissen doch alle überhaupt nicht, weshalb sich der Junge das Leben genommen hat, oder? Wahrscheinlich hatte es kaum etwas mit der SchülerVZ-Sache zu tun. Vielleicht hatte er einfach schon einige schwerwiegendere Dinge zuvor erleben müssen, da schlug die Inhaftierung möglicherweise einfach dem Fass den Boden aus. Aber wir wollen nicht mutmaßen. Und gemutmaßt wird hier doch die ganze Zeit und ausschließlich! Solange die Sache nicht vollständig geklärt ist, sollten wir, wie ich finde, einfach überhaupt nichts dazu spekulieren. Jeder kann seine Meinung, seinen Gedanken dazu haben – aber man soll sich doch nicht in diesen dubiosen Komplex hineinspinnen.

  20. „Mit Kokain liegst du übrigens gar nicht mal so daneben, tatsächlich hatte Studi VZ Besuch von der Polizei, aufgrund von hanfkonsumierenden VZ Nutzern, die sie dann verpfiffen haben. Das war aber eine andere Datenschutzsicherheitslücke.“
    =Unsinn
    Vielleicht solltest du dich etwas mehr informieren Manuel bzw. dein VZ Bashing an anderen Orten fortführen wo ich es nicht lesen brauche.
    http://www.yigg.de/kaputte-welt/richtigstellung-kifferbilder-und-studivz
    Selbst wenn man dieser Richtigstellung als Verschwörer natürlich keinen Glauben schenken kann hatte der VZ-Boss selbst in der verkürzten Version nur von der theoretischen Möglichkeit gesprochen+die Medien die mit dem Aufmacher kamen haben ihre Texte geändert.
    Das hättest du selbst ohne Glubschaugen nach 2 Sekündiger Google-Suche aber auch selbst rausfinden können.
    (Hast du vermutlich auch, nur kann man dann nicht so gut über VZ lästern)

  21. Sagt mal, ihr glaubt dem Saftladen studiVZ mehr als dem Anwalt? Anscheinend habt ihr alle nicht mitbekommen wie arrogant und dumm sich studiVZ seit ihrer Gründung verhalten hat und das regelmässig, besser kann man seinen Ruf nicht ruinieren. Mir wird schlecht wenn ich die Kommentare hier lese. Auch wenn der Anwalt lügt ändert es nicht daran dass studiVZ höchst unprofessionell gehandelt hat. Ihnen muss klar sein dass der Fehler bei ihnen lag und dass heutzutage jede Sicherheitslücke ausgenutzt wird und das noch nichtmal verboten ist. Wären sie selbstkritischer wäre es nie so weit gekommen.

  22. Für alle die die nicht nachdenken wollen: wenn studiVZ zu dumm ist seine eigenen Daten sicher zu machen ist es einfach dreist, den Datensammler anzuzeigen und man sieht ja wozu das geführt hat. Dass die Kommentare in ihrem Blog gesperrt wurden passt das ins Bild. Oh ja ich bin böse und denke mir Verschwörungstheorien aus – hey werd mal wach und denk an den Telefonbuchvergleich. Manche Kommentare hier haben nicht verstanden wie das Internet funktioniert aber was solls.

  23. @Till:

    Da muss ich Dir vollkommen zustimmen. In einem anderen Artikel hier habe ich es schon mal ähnlich formuliert.

    Ich behaupte gar nicht, dass der junge Mann völlig unschuldig ist. Sollte eine Erpressung tatsächlich vorliegen, hätte sie auch so bestraft werden müssen. Aber: schülerVZ hat es einfach versäumt in Punkto Datensicherheit/Datenschutz aufzupassen und gibt jetzt ein äußerst schlechtes und verdächtiges Bild ab, um diese Sache zu vertuschen.

    Das ist einfach nur peinlich, dreist und wirklich traurig. Hauptsache die kommen da fein raus!

  24. Da fliegen haufenweise Daten auf der Straße rum, jemand sammelt sie auf und kommt dafür in den Knast ohne das er was damit gemacht hat, hat einfach nur gesammelt. Und studiVZ benimmt sich wie immer alles andere als kooperativ und transparent. Bevor man wie hier in den Kommentaren auf den Jungen eindrischt sollte man sich mit dem leider verstorbenen Datenphilisoph Wau Holland beschäftigen, der hat vor 25 Jahren schon von solchen Sachen geredet. Es wäre falsch zu behaupten studiVZ sei unschuldig und der Tod eines Menschen sollte jetzt zu einem Umdenken führen was den Umgang mit Daten und den Leuten die diese Daten finden führen. Und zu einem offenen Kommunikationsstil. Dass der Junge auch nicht korrekt gehandelt hat ist klar und dass er sich umbrachte wahr nicht abzusehen. Allerdings hat er lediglich gegen die AGBs von studiVZ verstossen und wahrscheinlich war er dort noch nichtmal angemeldet. Denkt mal drüber nach. Danke Chris.

  25. Ich habe mir heute erstmals die AGB’s von VZ-Netzwerke und schülerVZ angeschaut…

    Kleine, aber sicherlich interessante Bemerkung am Rande: bei den AGB’s auf der Seite von VZ-Netzwerke gibt es einen Punkt „9. Datenschutz – Was geschieht mit den über das Netzwerk abrufbaren Daten?“, der in den AGB’s von schülerVZ völlig fehlt…

    Warum wohl?!?! Vielleicht weil es keinen gibt?

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